Apple bestätigt umfangreiche Öffnung, um sich EU-Regeln zu beugen
Noch vor wenigen Monaten wäre die jetzige Schlagzeile kaum denkbar gewesen: Apple öffnet seine bisher eisern verteidigte Plattform-Festungen. In Kürze werden Nutzer und Entwickler unter anderem Zugriff auf alternative Zahlungsmethoden haben.
Ganz ohne Seitenhiebe hinsichtlich der Entscheidung hat Apple jetzt aber nicht reagiert - der Konzern stimmt Nutzer schon jetzt auf größere Risiken und verminderte Sicherheit ein.
"Die neuen Optionen für die Abwicklung von Zahlungen und das Laden von Apps in iOS eröffnen neue Möglichkeiten für Malware, Betrug und Betrugsversuche, illegale und schädliche Inhalte sowie andere Bedrohungen für Datenschutz und Sicherheit", so Apple.
"Angesichts dessen führt Apple Schutzmaßnahmen ein, darunter die Beglaubigung von iOS-Apps, eine Autorisierung für Entwickler des Marktplatzes und Angaben zu alternativen Zahlungsmöglichkeiten, um die Risiken zu verringern und Nutzer in der EU die bestmögliche und sicherste Erfahrung zu bieten. Doch auch mit diesen Schutzmaßnahmen bleiben viele Risiken bestehen."
Es gibt eine Reihe an grundlegenden Änderungen für Nutzer. So wird Apple für Apps, die eine alternative Zahlungsabwicklung nutzen, keine Rückerstattungen ausstellen können und weniger Möglichkeiten haben, Unterstützung zu leisten, wenn man auf Probleme, Betrug oder andere Unregelmäßigkeiten stößt.
Mit jeder Änderung führt Apple neue Sicherheitsvorkehrungen ein, um die Risiken durch Dritte zu reduzieren - ganz beseitigen kann man diese aber nicht, so Apple.
Siehe auch:
Gesetz über digitale Märkte
Das hat Apple jetzt bestätigt und in einer Presseerklärung umfassend über alle Änderungen informiert, die die Einführung des Gesetzes über digitale Märkte (Digital Markets Act, DMA) in der EU mit sich bringen wird.Ganz ohne Seitenhiebe hinsichtlich der Entscheidung hat Apple jetzt aber nicht reagiert - der Konzern stimmt Nutzer schon jetzt auf größere Risiken und verminderte Sicherheit ein.
"Die neuen Optionen für die Abwicklung von Zahlungen und das Laden von Apps in iOS eröffnen neue Möglichkeiten für Malware, Betrug und Betrugsversuche, illegale und schädliche Inhalte sowie andere Bedrohungen für Datenschutz und Sicherheit", so Apple.
"Angesichts dessen führt Apple Schutzmaßnahmen ein, darunter die Beglaubigung von iOS-Apps, eine Autorisierung für Entwickler des Marktplatzes und Angaben zu alternativen Zahlungsmöglichkeiten, um die Risiken zu verringern und Nutzer in der EU die bestmögliche und sicherste Erfahrung zu bieten. Doch auch mit diesen Schutzmaßnahmen bleiben viele Risiken bestehen."
Browser, Zahlungen und mehr
Diese Änderungen werden in iOS, Safari und dem App Store starten, um das Gesetz über digitale Märkte zu erfüllen. Die Änderungen umfassen laut Apple mehr als 600 neue APIs, erweiterte App-Analysen, Funktionen für alternative Browser-Engines und Optionen für die Verarbeitung von App-Zahlungen und den Vertrieb von iOS-Apps.Es gibt eine Reihe an grundlegenden Änderungen für Nutzer. So wird Apple für Apps, die eine alternative Zahlungsabwicklung nutzen, keine Rückerstattungen ausstellen können und weniger Möglichkeiten haben, Unterstützung zu leisten, wenn man auf Probleme, Betrug oder andere Unregelmäßigkeiten stößt.
Mit jeder Änderung führt Apple neue Sicherheitsvorkehrungen ein, um die Risiken durch Dritte zu reduzieren - ganz beseitigen kann man diese aber nicht, so Apple.
Zusammenfassung
- Apple öffnet seine Plattform für alternative Zahlungsmethoden
- EU-Gesetz DMA zwingt Apple zu Änderungen an iOS und App Store
- Apple warnt vor Risiken durch neue Zahlungsoptionen und App-Downloads
- Schutzmaßnahmen wie App-Beglaubigung und Entwickler-Autorisierung geplant
- Über 600 neue APIs und Funktionen für alternative Browser-Engines kommen
- Trotz Sicherheitsvorkehrungen bleiben Risiken durch Drittanbieter bestehen
- iOS-Updates sollen Nutzern in der EU sichere Erfahrung bieten
Siehe auch:
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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