Microsoft: Xbox-Chefin schimpft über Apples neue Store-Regelungen
Unter dem Druck der Regulierungsbehörden hat der Computerkonzern Apple jetzt zwar einige Schritte unternommen, um seine Plattform stärker zu öffnen - diese rufen inzwischen aber auch einiges an Kritik hervor. Unter anderem auch von Vertretern Microsofts.
Bonds Kommentar ist insbesondere auch dahingehend interessant, wenn man bedenkt, dass Microsoft bereits bekannt gegeben hat, an einem eigenen Store für die iOS-Plattform zu arbeiten. Dies bedeutet im Grunde zweierlei: Zum einen hat man sich in Redmond bereits entsprechend tiefgehend mit den Regelungen Apples auseinandergesetzt, zum anderen ist selbst die eingeschränkte Offenheit Apples wohl interessant genug für Microsoft, eine Eigenentwicklung voranzutreiben.
Letztlich ist natürlich noch kaum etwas über die Form bekannt, in der Microsoft den eigenen Store gestalten wird. Es bleibt daher abzuwarten, wie der Konzern die Vorgaben des Konkurrenten im Detail umsetzen wird.
Die Ankündigung Apples, die eigene Plattform zu öffnen und das Sideloading von Apps zu ermöglichen, schien oberflächlich betrachtet auch erst einmal als großer Schritt weg von dem bisherigen Streben nach absoluter Kontrolle über die hauseigenen Mobilsysteme. Wer allerdings einen eigenen Store starten will, sieht sich mit einer ganzen Reihe von Einschränkungen, Regeln und Gebührenforderungen konfrontiert. So sollen App-Anbieter unter anderem hohe Kreditbürgschaften vorlegen können, wenn sie ihre Software über Drittanbieter-Stores auf ein iPhone bringen wollen.
Siehe auch:
Es geht in die falsche Richtung
Sarah Bond, die Chefin der Xbox-Abteilung bei Microsoft, bezeichnete die neue Politik Apples als "einen Schritt in die falsche Richtung". Sie fügte hinzu, dass sie hoffe, dass Apple "auf das Feedback zu seinem angekündigten Plan hören und auf eine inklusivere Zukunft für alle hinarbeiten wird."Bonds Kommentar ist insbesondere auch dahingehend interessant, wenn man bedenkt, dass Microsoft bereits bekannt gegeben hat, an einem eigenen Store für die iOS-Plattform zu arbeiten. Dies bedeutet im Grunde zweierlei: Zum einen hat man sich in Redmond bereits entsprechend tiefgehend mit den Regelungen Apples auseinandergesetzt, zum anderen ist selbst die eingeschränkte Offenheit Apples wohl interessant genug für Microsoft, eine Eigenentwicklung voranzutreiben.
Letztlich ist natürlich noch kaum etwas über die Form bekannt, in der Microsoft den eigenen Store gestalten wird. Es bleibt daher abzuwarten, wie der Konzern die Vorgaben des Konkurrenten im Detail umsetzen wird.
Von wegen offen
Tim Sweeney, Chef von Epic Games, hatte Apples neue Regeln für App-Stores in der EU deutlich schärfer kritisiert: "Es handelt sich um ein wettbewerbsfeindliches System mit neuen Junk-Fees auf Downloads und neuen Apple-Steuern auf Zahlungen, die sie nicht verarbeiten", erklärte dieser.Die Ankündigung Apples, die eigene Plattform zu öffnen und das Sideloading von Apps zu ermöglichen, schien oberflächlich betrachtet auch erst einmal als großer Schritt weg von dem bisherigen Streben nach absoluter Kontrolle über die hauseigenen Mobilsysteme. Wer allerdings einen eigenen Store starten will, sieht sich mit einer ganzen Reihe von Einschränkungen, Regeln und Gebührenforderungen konfrontiert. So sollen App-Anbieter unter anderem hohe Kreditbürgschaften vorlegen können, wenn sie ihre Software über Drittanbieter-Stores auf ein iPhone bringen wollen.
Zusammenfassung
- Apple öffnet Plattform unter Regulierungsdruck
- Microsoft kritisiert Apples neue Politik
- Xbox-Chefin Bond sieht Apples Schritte kritisch
- Microsoft entwickelt eigenen iOS-Store
- Details zu Microsofts Store-Plänen noch unbekannt
- Epic Games-Chef Sweeney attackiert Apple scharf
- Apples Öffnung mit vielen Einschränkungen verbunden
Siehe auch:
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