Söder schockt mit Plänen:
Nein zu höheren Rundfunkbeiträgen
Wenn es nach Bayerns Ministerpräsident Markus Söder geht, gibt es in den nächsten Jahren keine Erhöhung des Rundfunkbeitrags. Zudem verlangt Söder, dass aus Kostengründen 19 öffentlich-rechtliche Sender eingestellt werden sollten.
Seine Worte zu seinen Kollegen aus dem Landtag waren dabei klar und unmissverständlich: "Ein klares Nein zur Gebührenerhöhung", soll er ausgesprochen haben. Bislang hatte sich die CSU und auch der Ministerpräsident noch ganz aus der Debatte um die Entwicklung des Beitrags herausgehalten.
Jetzt legt Söder dafür umso konkreter nach. So soll er laut dem Merkur das ganze System infrage gestellt und unterstrichen haben, dass "Höhe wie auch Verfahren nicht mehr zeitgemäß" seien.
Söder ließ dabei durchsickern, dass das die Linie seiner Partei ist. Die CSU würde den Rotstift direkt bei den Sendern ansetzen und eine Reihe von Spartenangeboten, wie er es nannte, ersatzlos streichen. Einstampfen sollte man demnach 19 Sender, darunter die kleinen Anstalten in Bremen und im Saarland, sowie ZDFNeo, One und Tagesschau24.
Derzeit ist eine leichte Erhöhung des Rundfunkbeitrags von aktuell 58 Cent ab dem Jahr 2025 auf dann 18,94 Euro im Gespräch. Entschieden ist dazu aber noch nichts, denn beide Seiten - die Politiker, die die Erhöhung genehmigen müssten, und die Sender-Verantwortlichen, die mit den Summen auskommen müssen - sind derzeit komplett uneins, in welche Richtung es gehen muss.
Dass harte Einschnitte kommen werden und kommen müssen, darüber sind sich allerdings alle einig. Infografik: Öffentlich-rechtliche Sender kommen mit Rundfunkbeitrag nicht aus
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Siehe auch:
CSU-Linie: Harte Einschnitte gefordert
Das geht aus einem Medienbericht hervor. Laut dem Merkur hat sich Ministerpräsident Markus Söder im Rahmen der CSU-Winterklausur in Kloster Banz zu den Sparplänen der öffentlich-rechtlichen Sender geäußert und harte Einschnitte gefordert.Seine Worte zu seinen Kollegen aus dem Landtag waren dabei klar und unmissverständlich: "Ein klares Nein zur Gebührenerhöhung", soll er ausgesprochen haben. Bislang hatte sich die CSU und auch der Ministerpräsident noch ganz aus der Debatte um die Entwicklung des Beitrags herausgehalten.
Jetzt legt Söder dafür umso konkreter nach. So soll er laut dem Merkur das ganze System infrage gestellt und unterstrichen haben, dass "Höhe wie auch Verfahren nicht mehr zeitgemäß" seien.
Söder ließ dabei durchsickern, dass das die Linie seiner Partei ist. Die CSU würde den Rotstift direkt bei den Sendern ansetzen und eine Reihe von Spartenangeboten, wie er es nannte, ersatzlos streichen. Einstampfen sollte man demnach 19 Sender, darunter die kleinen Anstalten in Bremen und im Saarland, sowie ZDFNeo, One und Tagesschau24.
Derzeit ist eine leichte Erhöhung des Rundfunkbeitrags von aktuell 58 Cent ab dem Jahr 2025 auf dann 18,94 Euro im Gespräch. Entschieden ist dazu aber noch nichts, denn beide Seiten - die Politiker, die die Erhöhung genehmigen müssten, und die Sender-Verantwortlichen, die mit den Summen auskommen müssen - sind derzeit komplett uneins, in welche Richtung es gehen muss.
Dass harte Einschnitte kommen werden und kommen müssen, darüber sind sich allerdings alle einig. Infografik: Öffentlich-rechtliche Sender kommen mit Rundfunkbeitrag nicht aus
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Zusammenfassung
- Söder gegen Erhöhung der Rundfunkgebühr
- 19 öffentlich-rechtliche Sender sollen schließen
- CSU-Winterklausur: Söder fordert Sparpläne
- System der Rundfunkbeiträge sei veraltet
- CSU will Spartenangebote streichen
- Aktuell Debatte um 58 Cent Erhöhung ab 2025
- Uneinigkeit über Finanzierung der Sender
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