Erhöhung des Rundfunkbeitrags:
So sieht der KEF-Vorschlag aus
Nach langen Beratungen liegt jetzt die Empfehlung für die Erhöhung des Rundfunkbeitrags in Deutschland vor. Der soll laut der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) ab 2025 um 58 Cent auf 18,94 Euro monatlich steigen.
Anfang des Jahres überraschte die Meldung, dass für die Jahre 2025 bis 2028 eine Erhöhung von bis zu 37 Prozent denkbar wären. "So kalkulierten die Intendanten im Juni 2022 mit einer Anhebung des Rundfunkbeitrags auf bis zu 25,19 Euro pro Monat", schrieb Business-Insider damals mit Verweis auf angeblich durchgesickerte interne Papiere der ARD.
Ganz so dramatisch wird es also vermutlich nun doch nicht kommen, wenn man sich an der ersten KEF-Empfehlung orientiert.
Die Erhöhung der Rundfunkabgabe aller Haushalte für den öffentlichen-rechtlichen Rundfunk ist aber trotz des Widerstands einiger Bundesländer bereits sicher - es ist nur bisher nicht klar, wie viel teurer es wird. Die KEF bleibt mit ihrer Empfehlung allerdings noch deutlich unter der von den Intendanten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für das Programm von ARD, ZDF und Deutschlandradio notwendigen angemeldeten Finanzbedarf. Infografik: Öffentlich-rechtliche Sender kommen mit Rundfunkbeitrag nicht aus
Laut der KEF soll zunächst eine Erhöhung um 58 Cent pro Monat festgelegt werden, und zwar für die Zeit von 2025 bis 2029. Bis dahin gilt der bisherige Rundfunkbeitrag. Dazu kann nun beraten werden. Der aktuelle Beitrag in Höhe von 18,36 Euro wurde im übrigen erst nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im August 2021 festgesetzt.
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Siehe auch:
Erste Empfehlung der KEF
Das berichtet jetzt unter anderem der Spiegel. Festgeschrieben ist die Erhöhung aber weiterhin nicht. Es handelt sich dabei um die erste Empfehlung der KEF, diese könnte also noch angepasst werden.Anfang des Jahres überraschte die Meldung, dass für die Jahre 2025 bis 2028 eine Erhöhung von bis zu 37 Prozent denkbar wären. "So kalkulierten die Intendanten im Juni 2022 mit einer Anhebung des Rundfunkbeitrags auf bis zu 25,19 Euro pro Monat", schrieb Business-Insider damals mit Verweis auf angeblich durchgesickerte interne Papiere der ARD.
Ganz so dramatisch wird es also vermutlich nun doch nicht kommen, wenn man sich an der ersten KEF-Empfehlung orientiert.
Die Erhöhung der Rundfunkabgabe aller Haushalte für den öffentlichen-rechtlichen Rundfunk ist aber trotz des Widerstands einiger Bundesländer bereits sicher - es ist nur bisher nicht klar, wie viel teurer es wird. Die KEF bleibt mit ihrer Empfehlung allerdings noch deutlich unter der von den Intendanten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für das Programm von ARD, ZDF und Deutschlandradio notwendigen angemeldeten Finanzbedarf. Infografik: Öffentlich-rechtliche Sender kommen mit Rundfunkbeitrag nicht aus
Pläne für die Zeit von 2025 bis 2029
Dazu hat sich Christoph Schmitz, Mitglied im Bundesvorstand der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi geäußert: "Die empfohlene Erhöhung der Rundfunkabgabe ist ein notwendiger Schritt. Die KEF bleibt aber mit nur 3,16 Prozent Erhöhung hinter dem zu erwartenden Finanzbedarf für eine technische und programmliche Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zurück".Laut der KEF soll zunächst eine Erhöhung um 58 Cent pro Monat festgelegt werden, und zwar für die Zeit von 2025 bis 2029. Bis dahin gilt der bisherige Rundfunkbeitrag. Dazu kann nun beraten werden. Der aktuelle Beitrag in Höhe von 18,36 Euro wurde im übrigen erst nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im August 2021 festgesetzt.
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Zusammenfassung
- KEF schlägt 58 Cent Erhöhung ab 2025 vor
- Aktueller Bericht vom Spiegel
- KEF-Empfehlung kann sich noch ändern
- 2022: Diskussion um mögliche 26 Euro/Monat
- Verdi sieht erhöhten Finanzbedarf
- Beitrag bis 2029 festlegen; aktuell 18,36 Euro
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