Weg frei für Erhöhung: Rundfunkbeitrag steigt ab August auf 18,36 Euro
Der Rundfunkbeitrag steigt mit Wirkung zum August 2021 erstmals auf 18,36 Euro. Damit setzen die Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten Deutschlands ab sofort die bereits vor Monaten beschlossene Erhöhung um, die zuletzt noch vom Bundesland Sachsen-Anhalt blockiert wurde.
Wie der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio heute morgen in einer Pressemitteilung verlauten ließ, wird die geplante Erhöhung des Rundfunkbeitrags ab August 2021 umgesetzt. Damit müssen alle beitragspflichtigen Haushalte künftig 18,36 Euro im Monat zahlen. Zuvor wurden 17,50 Euro fällig, doch schon Ende 2020 war eigentlich eine Erhöhung beschlossen worden.
Siehe auch: Rundfunkbeitrag: Verfassungsgericht winkt Erhöhung um 86 Cent durch
Das Bundesverfassungsgericht hatte im Juli einer Verfassungsbeschwerde von ARD, ZDF und Deutschlandradio stattgegeben und die Geltung des erhöhten Rundfunkbeitrags bis zu einer erneuten Festsetzung durch die Bundesländer angeordnet. Die Sender beginnen daher nach eigenen Angaben ab Ende August mit dem Einzug der erhöhten Beiträge.
Die Beitragszahler werden nach Angaben des Beitragsservice individuell und abhängig von der gewählten Zahlungsweise über die Erhöhung informiert. Wer dem Beitragsservice ohnehin schon ein SEPA-Mandat zur Teilnahme am Lastschriftverfahren erteilt hat, muss nichts weiter tun, denn der erhöhte Beitrag wird automatisch eingezogen.
Im Verwendungszweck der Abbuchung will der Beitragsservice dennoch über die Erhöhung informieren. Wer nicht am Lastschriftverfahren teilnimmt, bekommt ab Ende August automatisch eine Zahlungsaufforderung mit der neuen Beitragshöhe per Post zugestellt. Infografik: Rundfunkbeitrag steigt 2021 um 86 Cent
Beitrag wird nach Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts erhöht
Nachdem das Bundesverfassungsgericht am 20. Juli 2021 den Weg für die Erhöhung frei gemacht und damit die Blockade der Erhöhung durch die Landesregierung von Sachsen-Anhalt keinen Bestand mehr hat, erfolgt jetzt die tatsächliche Beitragsanpassung. Auf der Website stellt der Beitragsservice umfangreiche Informationen zu dem Thema für alle Beitragszahlenden bereit.Siehe auch: Rundfunkbeitrag: Verfassungsgericht winkt Erhöhung um 86 Cent durch
Das Bundesverfassungsgericht hatte im Juli einer Verfassungsbeschwerde von ARD, ZDF und Deutschlandradio stattgegeben und die Geltung des erhöhten Rundfunkbeitrags bis zu einer erneuten Festsetzung durch die Bundesländer angeordnet. Die Sender beginnen daher nach eigenen Angaben ab Ende August mit dem Einzug der erhöhten Beiträge.
Die Beitragszahler werden nach Angaben des Beitragsservice individuell und abhängig von der gewählten Zahlungsweise über die Erhöhung informiert. Wer dem Beitragsservice ohnehin schon ein SEPA-Mandat zur Teilnahme am Lastschriftverfahren erteilt hat, muss nichts weiter tun, denn der erhöhte Beitrag wird automatisch eingezogen.
Im Verwendungszweck der Abbuchung will der Beitragsservice dennoch über die Erhöhung informieren. Wer nicht am Lastschriftverfahren teilnimmt, bekommt ab Ende August automatisch eine Zahlungsaufforderung mit der neuen Beitragshöhe per Post zugestellt. Infografik: Rundfunkbeitrag steigt 2021 um 86 Cent
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