Anhaltender DDoS-Angriff auf ChatGPT macht OpenAI zu schaffen
Die OpenAI-Lösungen sind zwar bei vielen Nutzern populär, allerdings haben ChatGPT und Co. offenbar nicht nur Freunde. Denn der Chatbot war in den letzten Stunden und Tagen schwer bzw. immer wieder nicht erreichbar. Grund dafür ist ein anhaltender Angriff auf den KI-Dienst.
Gestern kam es jedenfalls zu einem längeren Ausfall des Chatbots, seither hat ChatGPT auch immer wieder Schluckauf. Nachdem zunächst nicht bekannt war, was hier eigentlich los ist, schreibt CNBC nun, dass es sich um eine immer wieder aufflammende Distributed Denial of Service (DDoS)-Attacke handelt.
OpenAI hat den mutmaßlichen DDoS-Angriff nicht direkt bestätigt, sondern schrieb auf seiner Status-Seite zunächst, dass "ChatGPT im Moment voll ausgelastet" sei und später, dass man einen "größeren Ausfall" erlitten habe. Später aktualisierte man diese Statusmeldungen und gab an, dass man Fehler registrieren musste: "Wir haben das Problem identifiziert und eine Lösung implementiert. Wir sehen jetzt normale Reaktionen von unseren Diensten."
Hintergründe zu diesem Angriff sind nicht bekannt und es ist fraglich, ob sich jemals eine Person oder eine Gruppe dazu bekennen wird. Der Zeitpunkt ist möglicherweise kein Zufall, denn am Montag hat OpenAI zahlreiche Neuerungen, darunter GPT-4 Turbo, vorgestellt.
Siehe auch:
ChatGPT und OpenAI sind wohl nicht allseits beliebt
ChatGPT und Co. sind seit Monaten ein riesiges Thema in den Medien. Dabei wird einerseits immer wieder auf das Potenzial einer sicherlich faszinierenden Technologie hingewiesen, andererseits aber auch auf deren Gefahren. So haben ChatGPT und andere Dienste dieser Art auch viele Feinde, ob diese nun so weit gehen, die Server von OpenAI anzugreifen, darüber kann man nur spekulieren.Gestern kam es jedenfalls zu einem längeren Ausfall des Chatbots, seither hat ChatGPT auch immer wieder Schluckauf. Nachdem zunächst nicht bekannt war, was hier eigentlich los ist, schreibt CNBC nun, dass es sich um eine immer wieder aufflammende Distributed Denial of Service (DDoS)-Attacke handelt.
OpenAI hat den mutmaßlichen DDoS-Angriff nicht direkt bestätigt, sondern schrieb auf seiner Status-Seite zunächst, dass "ChatGPT im Moment voll ausgelastet" sei und später, dass man einen "größeren Ausfall" erlitten habe. Später aktualisierte man diese Statusmeldungen und gab an, dass man Fehler registrieren musste: "Wir haben das Problem identifiziert und eine Lösung implementiert. Wir sehen jetzt normale Reaktionen von unseren Diensten."
DDoS-Angriff bestätigt
Allerdings hat sich die Sache nicht nachhaltig stabilisiert und mittlerweile schreibt OpenAI auch offen dazu, dass es ein Angriff ist: "Wir haben es mit regelmäßigen Ausfällen zu tun, die auf ein abnormales Traffic-Muster zurückzuführen sind, das auf einen DDoS-Angriff hindeutet. Wir arbeiten weiter daran, dies zu beheben."Hintergründe zu diesem Angriff sind nicht bekannt und es ist fraglich, ob sich jemals eine Person oder eine Gruppe dazu bekennen wird. Der Zeitpunkt ist möglicherweise kein Zufall, denn am Montag hat OpenAI zahlreiche Neuerungen, darunter GPT-4 Turbo, vorgestellt.
Zusammenfassung
- OpenAI ChatGPT zuletzt oft nicht erreichbar
- DDoS-Angriff auf KI-Dienst
- OpenAI bestätigte Ausfälle
- Fehler identifiziert und Lösung umgesetzt
- Angriff führt zu regelmäßigen Ausfällen
- Hintergründe des Angriffs unklar
Siehe auch:
- Großer Leak zu ChatGPT: Individuelle Chatbots, Business-Abos & mehr
- Das Entschuldigungsschreiben zum Gollum-Debakel verfasste ChatGPT
- Gespräche: Jony Ive soll für OpenAI erste ChatGPT-Hardware entwerfen
- Microsoft arbeitet an eigenen Alternativen zur großen ChatGPT-KI
- Anthropic: Amazon steckt Milliarden in den ChatGPT-Ableger
Thema:
Videos zum Thema OpenAI
- Super Bowl 2026: OpenAI lässt uns mit Codex Neues erschaffen
- Anthropic Claude macht sich über Werbung in ChatGPT lustig
- Super Bowl 2025: OpenAI heißt uns im KI-Zeitalter willkommen
- Microsoft stellt das neue Bing und vieles mehr für Windows 11 vor
- Bing mit ChatGPT: Microsoft stellt seinen "Kopilot fürs Netz" vor
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