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Das Entschuldigungsschreiben zum Gollum-Debakel verfasste ChatGPT
Der Aufstieg und Fall des deutschen Entwicklers Daedalic Entertainment ist ein warnendes Beispiel für ein Unternehmen, das mit viel Sympathie gestartet, aber zu schnell gewachsen ist. Der Fall kam mit dem Gollum-Spiel und dazu werden nun diverse Details bekannt.
Der Höhepunkt und auch Sargnagel dieser Entwicklung war Der Herr der Ringe: Gollum. Mit dem Spiel wollte Daedalic zum Kreis der ganz Großen vorstoßen, doch man erreichte das genaue Gegenteil und besiegelte seinen Untergang. Denn nach dem Gollum-Debakel hat man das Entwickeln aufgegeben und ist nur noch als Publisher tätig.
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Der deutsche und zu Rocket Beans gehörende YouTube-Kanal Game Two hat die Geschichte von Daedalic näher beleuchtet und widmet sich vor allem dem letzten großen Kapitel. Der Titel der knapp 40 Minuten lange Reportage: "Warum Gollum scheitern MUSSTE". Wir können an dieser Stelle nur empfehlen, sich das ganze Video anzusehen, es gibt dort allerdings diverse Details, die man eigens hervorheben kann und muss.
Das ist natürlich nur so etwas wie das i-Tüpfelchen einer Entwicklung, die man nur als unrühmlich bezeichnen kann. Gründe für das Scheitern des Spiels gibt es natürlich mehrere, der vielleicht wichtigste war, dass das Budget mit rund 15 Millionen Euro weit unter den Beträgen lag, die normalerweise für AAA-Titel veranschlagt werden.
Siehe auch:
Von Dädalus zu Ikarus
Daedalic Entertainment war lange Zeit ein Liebling der deutschen Spieleszene. Verantwortlich dafür waren die Point-and-Click-Adventures, die besonders hierzulande populär waren bzw. mit Witz und Charme überzeugen konnten. Doch irgendwann wollte das Hamburger Unternehmen wachsen und wandte sich immer mehr von seinen Wurzeln ab.Der Höhepunkt und auch Sargnagel dieser Entwicklung war Der Herr der Ringe: Gollum. Mit dem Spiel wollte Daedalic zum Kreis der ganz Großen vorstoßen, doch man erreichte das genaue Gegenteil und besiegelte seinen Untergang. Denn nach dem Gollum-Debakel hat man das Entwickeln aufgegeben und ist nur noch als Publisher tätig.
Auf YouTube ansehenDer deutsche und zu Rocket Beans gehörende YouTube-Kanal Game Two hat die Geschichte von Daedalic näher beleuchtet und widmet sich vor allem dem letzten großen Kapitel. Der Titel der knapp 40 Minuten lange Reportage: "Warum Gollum scheitern MUSSTE". Wir können an dieser Stelle nur empfehlen, sich das ganze Video anzusehen, es gibt dort allerdings diverse Details, die man eigens hervorheben kann und muss.
Stümperhaftes "Sorry"
Dazu zählt vor allem der Umstand, dass die vom französischen Daedalic-Besitzer Nacon verfasste Entschuldigung aller Wahrscheinlichkeit nach nicht einmal von einem Menschen geschrieben wurde, sondern von ChatGPT (via VGC). Das jedenfalls sagten zwei Quellen und das ist auch nicht schwer zu glauben, da Nacon es nicht einmal geschafft hat, den Fehler im Titel "The Lord of Ring: Gollum" (statt "The Lord of the Rings") zu entdecken und korrigieren.Das ist natürlich nur so etwas wie das i-Tüpfelchen einer Entwicklung, die man nur als unrühmlich bezeichnen kann. Gründe für das Scheitern des Spiels gibt es natürlich mehrere, der vielleicht wichtigste war, dass das Budget mit rund 15 Millionen Euro weit unter den Beträgen lag, die normalerweise für AAA-Titel veranschlagt werden.
Zusammenfassung
- Daedalic Entertainment wuchs zu schnell und stürzte ab
- Der Niedergang endete mit dem Fehlschlag des Spiels "Der Herr der Ringe: Gollum"
- Nach dem Gollum-Debakel gab Daedalic die Entwicklung auf und agiert nur noch als Publisher
- Eine von Nacon, dem französischen Besitzer von Daedalic, verfasste Entschuldigung wurde wahrscheinlich von ChatGPT geschrieben
- Falscher Titel "The Lord of Ring: Gollum" wurde nicht einmal korrigiert
- Budget für das Gollum-Spiel lag mit 15 Millionen Euro weit unter den üblichen Beträgen für AAA-Titel
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