Verbraucherschutz warnt vor Temu:
Versteckte Kosten und Probleme
Die Verbraucherzentrale hat jetzt eine Warnung vor der Shopping-App Temu veröffentlicht - und das ist nicht das erste Mal. In vielen Fällen seien die Angebote mehr Schein als Sein, die Qualität schlecht. Zudem drohen weitere Kosten.
Nutzer melden den Verbraucherzentralen laut dem Bericht immer wieder, dass sie auf Kosten sitzen bleiben, also keine Artikel erhielten, obwohl sie glaubten, ein Schnäppchen zu machen.
Kunden werden mit günstigen Artikeln und verrückten Rabatten gelockt
Immer wieder gibt es Probleme nach dem Kauf, schreibt die Verbraucherzentrale. Dabei wird nicht nur die oftmals minderwertige Qualität der Waren bemängelt, sondern auch die sehr langen Lieferzeiten und nicht erhaltene Ware.
Das Unternehmen setzt dabei viel auf Werbung unter anderen in den sozialen Netzwerken und hat es daher schnell geschafft, in den App Stores auf Platz 1 bei den Shopping-Apps zu landen. Das Publikum, das Temu allein dadurch erreicht, ist immens. Allein beim Google Play Store wurde die App bereits mehr als 50 Millionen Mal heruntergeladen.
Das ist aber laut den Verbraucherschützern nicht alles: "Temu macht keinen Hehl daraus, an personenbezogenen Daten interessiert zu sein und diese auch für kommerzielle Zwecke zu nutzen. Wer die Plattform datensparsam nutzen möchte, sollte etwa darauf achten, dass das Standorttracking in den Einstellungen des Smartphones deaktiviert ist. Außerdem raten wir generell von Single-Sign-on ab. Auch der Zugriff auf Kontakte, Werbe-ID, Fotos und Mikrofon kann verweigert werden."
Solche Praktiken sind aus Sicht des Verbraucherschutzes nicht zu dulden, Kunden sollten sich nicht darauf einlassen.
Siehe auch:
- Verbraucherzentrale warnt vor Shopping-App Temu
- Beschwerden über schlechte Qualität und zusätzliche Kosten
- Probleme mit fehlendem Kundenservice, nicht erhaltenen Bestellungen
- Minderwertige Ware, lange Lieferzeiten kritisiert
- App wurde trotz Beschwerden über 50 Millionen Mal heruntergeladen
- Verbraucherzentrale warnt vor unklaren Versand- und Zollgebühren
- Temu nutzt personenbezogene Daten für kommerzielle Zwecke
Temu ohne Kundenservice
Der aktuelle Ärger über die Shopping-App Temu dreht sich vor allem um das Fehlen eines Kundenservices und Problemen mit nicht erhaltenen Bestellungen.Nutzer melden den Verbraucherzentralen laut dem Bericht immer wieder, dass sie auf Kosten sitzen bleiben, also keine Artikel erhielten, obwohl sie glaubten, ein Schnäppchen zu machen.
Kunden werden mit günstigen Artikeln und verrückten Rabatten gelockt
Immer wieder gibt es Probleme nach dem Kauf, schreibt die Verbraucherzentrale. Dabei wird nicht nur die oftmals minderwertige Qualität der Waren bemängelt, sondern auch die sehr langen Lieferzeiten und nicht erhaltene Ware.
Das Unternehmen setzt dabei viel auf Werbung unter anderen in den sozialen Netzwerken und hat es daher schnell geschafft, in den App Stores auf Platz 1 bei den Shopping-Apps zu landen. Das Publikum, das Temu allein dadurch erreicht, ist immens. Allein beim Google Play Store wurde die App bereits mehr als 50 Millionen Mal heruntergeladen.
Zollgebühren machen Schnäppchen zunichte
Allerdings gibt sich das Unternehmen nicht so viel Mühe bei der korrekten Beschreibung der Artikel und bei Versand- und Zollgebühren. Konkret bei den Zollgebühren warnt die Verbraucherzentrale daher jetzt noch einmal eindrücklich: "Informieren Sie sich vorab über die geltenden Zollbestimmungen, wenn Sie bei Händler:innen außerhalb der EU bestellen. Sonst können zusätzliche Steuern und Zollgebühren auf Sie zukommen."Das ist aber laut den Verbraucherschützern nicht alles: "Temu macht keinen Hehl daraus, an personenbezogenen Daten interessiert zu sein und diese auch für kommerzielle Zwecke zu nutzen. Wer die Plattform datensparsam nutzen möchte, sollte etwa darauf achten, dass das Standorttracking in den Einstellungen des Smartphones deaktiviert ist. Außerdem raten wir generell von Single-Sign-on ab. Auch der Zugriff auf Kontakte, Werbe-ID, Fotos und Mikrofon kann verweigert werden."
Solche Praktiken sind aus Sicht des Verbraucherschutzes nicht zu dulden, Kunden sollten sich nicht darauf einlassen.
Siehe auch:
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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