Amazon-Paletten zum Kauf:
Verbraucherschutz warnt vor Betrug
Mit "Palettenweise Schnäppchen" locken derzeit unseriöse Anbieter auf diversen Plattformen. Angeblich verkaufen sie "Amazon-Retouren-Paletten" mit 90 Prozent Rabatt und mehr. Die Angebote klingen nicht nur meist zu schön, um wahr zu sein, sie sind es auch.
Darauf macht jetzt die Verbraucherzentrale Sachsen aufmerksam und warnt vor einer neuen Betrugsmasche. Dabei wird zum einen mit dem Namen des Versandriesen Amazon geworben und zum anderen auf Schnäppchenjäger gesetzt, die sich bei niedrigen Preisen nicht viele Gedanken machen, ob die Angebote auch tatsächlich echt sein könnten.
Die Abzocker locken demnach insbesondere mit teurer Technik, die angeblich auf sogenannten Retouren-Paletten als quasi neue Ware nun zum absoluten Hammerpreis zu haben wäre. Da Amazon seine Lager derzeit räumt, könne man jetzt schon ganze Paletten vollgepackt mit Ware ab 30 Euro bekommen, heißt es von den Betrügern. Infografik Faktenchecks: Deutsche sind online vergleichsweise gutgläubig
Laut der Verbraucherzentrale wurden dazu "Beweisbilder" von hunderten angeblich zufriedenen Kunden im Netz bereitgestellt, die ihre Begeisterung über den erworbenen Inhalt mitteilen. Auch das - alles nur Fake.
Den Verbraucherschützern liegt ein Fall vor, in dem ein Vogtländer "sein Käuferglück versuchte". Er zahlte mehrere hundert Euro für Paletten und bekam: nichts. Auch die E-Mail-Adresse des angeblichen Verkäufers war nicht mehr erreichbar. "Zwar werden zurückgeschickte Waren tatsächlich teilweise palettenweise wieder verkauft. Jedoch nicht, wie in den sozialen Netzwerken angeboten, für wenig Geld an Privatkunden, sondern in großen Mengen an Unternehmen", erklärt Heike Teubner von der Verbraucherzentrale in Auerbach.
Siehe auch:
Die Abzocker locken demnach insbesondere mit teurer Technik, die angeblich auf sogenannten Retouren-Paletten als quasi neue Ware nun zum absoluten Hammerpreis zu haben wäre. Da Amazon seine Lager derzeit räumt, könne man jetzt schon ganze Paletten vollgepackt mit Ware ab 30 Euro bekommen, heißt es von den Betrügern. Infografik Faktenchecks: Deutsche sind online vergleichsweise gutgläubig
Laut der Verbraucherzentrale wurden dazu "Beweisbilder" von hunderten angeblich zufriedenen Kunden im Netz bereitgestellt, die ihre Begeisterung über den erworbenen Inhalt mitteilen. Auch das - alles nur Fake.
Geld futsch
Was die angeblichen Verkäufer anbieten, gibt es aber überhaupt nicht. Sowohl die Anzeigen als auch Unternehmensdaten sind gefälscht. Geprellte Kunden haben Geld überwiesen, ohne eine Gegenleistung zu bekommen.Den Verbraucherschützern liegt ein Fall vor, in dem ein Vogtländer "sein Käuferglück versuchte". Er zahlte mehrere hundert Euro für Paletten und bekam: nichts. Auch die E-Mail-Adresse des angeblichen Verkäufers war nicht mehr erreichbar. "Zwar werden zurückgeschickte Waren tatsächlich teilweise palettenweise wieder verkauft. Jedoch nicht, wie in den sozialen Netzwerken angeboten, für wenig Geld an Privatkunden, sondern in großen Mengen an Unternehmen", erklärt Heike Teubner von der Verbraucherzentrale in Auerbach.
Skeptisch bleiben
"Wer als Privatkunde auf das große Schnäppchen hofft, sollte bei unverhältnismäßig günstigen Angeboten immer hellhörig werden. Kein seriöser Händler hat etwas zu verschenken. Daher sind Angebote auf sozialen Medien immer mit Vorsicht zu genießen." Wie viele bekannte Opfer der Paletten-Händler es gibt, ließ die Verbraucherzentrale offen. Betroffene sollten sich auf jeden Fall an die Polizei wenden und Anzeige erstatten.
Zusammenfassung
- Unseriöse Anbieter locken mit "Palettenweise Schnäppchen"
- Angebote klingen zu schön, um wahr zu sein
- Verbraucherzentrale warnt vor Betrugsmasche & Amazon-Nutzung
- Beweisbilder von Kunden sind gefälscht
- Geprellte Kunden zahlen ohne Gegenleistung
- Polizei informieren & Anzeige erstatten
- Vorsicht bei unverhältnismäßig günstigen Angeboten
Siehe auch:
- Browser mit KI und Cookies: Amazon wittert neue Chance gegen Chrome
- Klage gegen Amazon Go: Streit um biometrische Kundendaten
- Amazon ausgetrickst: Mitarbeiter stehlen rund zehn Millionen Dollar
- Basisstationen vorgestellt: So will Amazon günstiges Sat-Internet bieten
- Ransomware-Bande erpresst jetzt Amazon mit gestohlenen Ring-Daten
Thema:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
Amazons Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Amazon
- Carrie: Prime Video zeigt den Trailer zur modernen Serienadaption
- ClonerAlliance UHD Halo: Box für leichte Bildschirm-Aufnahmen im Test
- Neagley: Neuer Trailer zum Reacher-Spin-off veröffentlicht
- Neagley: Prime Video zeigt den Teaser-Trailer zum Reacher-Ableger
- Reacher: Der Trailer zu Staffel 4 führt in eine blutige Verschwörung ein
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- McDonald's: KI bestimmt, wie viel Kunden für Burger zahlen sollen
- WSL Containers ist fertig: Linux-Container jetzt direkt unter Windows
- Notebooksbilliger: Angebote der Woche stark reduziert
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Startschuss für Windows 11 26H2: Das alles steckt im neuen Update
- EU-weite Durchsuchungen: Fälscher verkaufen alte Smartphones als neu
- Nova ist da: Firefox 157 startet mit neuem Design & Kompakt-Modus
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen