Cyberpunk 2077: Verbraucherschutz beobachtet weitere Entwicklung
Die negativen Schlagzeilen rund um Cyberpunk 2077 reißen nicht ab. Nach dem vor allem auf Last-Gen-Konsolen desaströsen Launch und eingereichten Klagen gegen das verantwortliche Studio, beobachtet nun sogar der polnische Verbraucherschutz die weitere Entwicklung.
Cyberpunk 2077, vor dem Launch noch von riesigem Hype umgeben, sorgt seit dem Release kontinuierlich für negative Schlagzeilen. Nachdem der Titel sowohl für die PlayStation 4 (PS4) als auch die Xbox One in einem unterirdischen Zustand veröffentlicht wurde und mit Abstrichen auch auf PlayStation 5 und Xbox Series X/S wenn überhaupt nur schlecht läuft, wurden bereits erste Klagen gegen den verantwortlichen Entwickler CD Projekt eingereicht. Wie die Seite Benchmark nun berichtet, interessiert sich inzwischen sogar das polnische Amt für Wettbewerbs- und Verbraucherschutz (kurz UOKIK) für den Fall.
Bislang ergriff das UOKIK keine konkreten Maßnahmen, beobachtet die Lage rund um Cyberpunk allerdings sehr genau. Von offizieller Seite her heißt es: "Wir bitten das Unternehmen, die Probleme mit dem Spiel und die ergriffenen Maßnahmen zu erklären. Wir werden prüfen, wie der Hersteller an Korrekturen oder der Lösung von Schwierigkeiten arbeitet, die das Spielen auf Konsolen unmöglich machen, aber auch, wie er sich gegenüber Personen verhält, die sich beschwert haben und mit dem Kauf unzufrieden sind, weil sie das Spiel trotz vorheriger Zusicherungen des Herstellers nicht auf ihren Geräten spielen können."
Alles hängt momentan also davon ab, ob CD Projekt die Updates rechtzeitig liefert und diese dann auch die größten Probleme des Spiels beseitigen. Geplant ist, dass noch im Januar der erste der beiden großen Patches geliefert wird. Patch Nummer zwei soll dann im Februar folgen.
Unser PlayStation 5 Special Alle News und Infos zur neuen Sony-Konsole Siehe auch:
Bislang ergriff das UOKIK keine konkreten Maßnahmen, beobachtet die Lage rund um Cyberpunk allerdings sehr genau. Von offizieller Seite her heißt es: "Wir bitten das Unternehmen, die Probleme mit dem Spiel und die ergriffenen Maßnahmen zu erklären. Wir werden prüfen, wie der Hersteller an Korrekturen oder der Lösung von Schwierigkeiten arbeitet, die das Spielen auf Konsolen unmöglich machen, aber auch, wie er sich gegenüber Personen verhält, die sich beschwert haben und mit dem Kauf unzufrieden sind, weil sie das Spiel trotz vorheriger Zusicherungen des Herstellers nicht auf ihren Geräten spielen können."
Geldstrafe droht - CD Projekt muss liefern
Noch will die Behörde also nur gewährleisten, dass CD Projekt seinen Worten auch Taten folgen lässt. Vor Kurzem versprach das Studio, in den nächsten zwei Monaten neue Updates zu veröffentlichen, um die Performance auf PS4 und Xbox One zu verbessern. Sollte CD Projekt sein Versprechen nicht einhalten, behält sich das UOKIK vor, eine Geldstrafe zu verhängen. Im Raum steht eine Summe in Höhe von 10 Prozent des Jahreserlöses des Unternehmens.Alles hängt momentan also davon ab, ob CD Projekt die Updates rechtzeitig liefert und diese dann auch die größten Probleme des Spiels beseitigen. Geplant ist, dass noch im Januar der erste der beiden großen Patches geliefert wird. Patch Nummer zwei soll dann im Februar folgen.
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