Optionale Updates: Neue Freigabe-Richtlinie entlastet IT-Administration

Das Windows-Team arbeitet an Verbesserungen, die die Arbeit von Administratoren vereinfachen sollen. Nach den ersten Änderungen bezüglich Feature-Updates startet jetzt die Aktivierung von optionalen Updates per Richtlinie.
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Regelmäßige Gerätewartung vereinfacht

Das hat Microsoft in einem Blog-Beitrag in der TechCommunity angekündigt. Optionale, nicht sicherheitsrelevante Vorabversionen sind Teil der regelmäßigen Gerätewartung und daher Standardaufgaben im Unternehmen.

Die Arbeitszeit kann laut Microsoft nun mithilfe neuer Richtlinien deutlich reduziert werden. "Sie können jetzt besser kontrollieren, wie Nutzer von Geräten in Ihrer Organisation optionale Windows-Updates erhalten. Es liegt uns sehr am Herzen und wir arbeiten hart daran, optionale Updates zu entwickeln, die die Produktivität unterstützen. Jetzt haben Sie eine größere zeitliche Flexibilität bei der Vorschau und Implementierung von Verbesserungen in Windows 11, Version 22H2 und höher", schreibt Microsoft.


Neue Richtlinie zur Steuerung optionaler Updates

Der wichtigste Punkt bei den Neuerungen ist die Automatisierung der Aktualisierungen.

Mit der neuen Gruppenrichtlinie "Enable optional updates" lässt sich in die Installation eingreifen. Bei allen Optionen werden alle konfigurierten Einstellungen für den Aufschub von Qualitätsupdates berücksichtigt. Wird diese Richtlinie aktiviert, lässt sich festlegen, wie Nutzer diese Updates erhalten:

  • Option "Optionale Updates (einschließlich CFRs) automatisch erhalten". Wählen Sie diese Option, damit die Geräte die neuesten optionalen, nicht sicherheitsrelevanten Updates erhalten, einschließlich der schrittweisen Einführung neuer Funktionen. Das Angebot an Funktionsupdates ändert sich nicht.
  • Automatisch optionale Updates erhalten. Wählen Sie diese Option für Geräte, die nur die neuesten optionalen, nicht sicherheitsrelevanten Updates erhalten. Sie erhalten nicht automatisch die schrittweise Einführung neuer Funktionen. Das Angebot an Funktionsupdates wird nicht geändert.
  • Benutzer können auswählen, welche optionalen Updates sie erhalten möchten. Wählen Sie diese Option, damit die Benutzer ihre eigenen Präferenzen in Bezug auf optionale, nicht sicherheitsrelevante Updates festlegen können. Das Angebot an Funktionsupdates wird nicht geändert.

Bis ein Administrator diese Richtlinie nicht konfiguriert oder deaktiviert hat, können die einzelnen Nutzer nichts tun. Sobald die Richtlinie aktiviert wurde, gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Wählen Sie unter "Einstellungen → Windows Update → Erweiterte Optionen → Optionale Updates" aus, welche optionalen, nicht sicherheitsrelevanten Updates sie erhalten möchten.
  • Aktivieren Sie unter Einstellungen → Windows Update das Kontrollkästchen "Neueste Updates abrufen, sobald sie verfügbar sind". Hinweis: Dies erfordert einen Neustart des Geräts.

Microsoft hat die offizielle Dokumentation zu den neuen Update-Richtlinien im Support-Bereich bereitgestellt.

Zusammenfassung
  • Microsoft arbeitet an Verbesserungen zur Vereinfachung der Administration
  • Neue Richtlinien ermöglichen Kontrolle über optionale Windows-Updates
  • Automatisierung der Aktualisierungen durch neue Gruppenrichtlinie
  • Nutzer können durch Richtlinie optionale Updates erhalten
  • Aktivierung der Richtlinie bietet zwei Möglichkeiten zur Auswahl
  • Konfigurierte Einstellungen für Aufschub werden berücksichtigt

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