Mondlandung: Jetzt versucht es Indien - Russland steht vor Blamage
Wenige Tage nach dem Absturz der russischen Mondsonde Luna-25 versucht sich Indien an einer gleichwertigen Landung. Sollte diese gelingen, dann wäre das die vermutlich größte Demütigung, die sich die einst so stolze Raumfahrtnation ausmalen kann.
Doch die Landung von Luna-25, die Wasser auf dem Mond suchen sollte, misslang: Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos verlor den Kontakt, das Landegefährt geriet außer Kontrolle und zerschellte auf der Mondoberfläche. Das ist zweifellos nicht nur für die beteiligten Wissenschaftler eine herbe Enttäuschung, sondern auch für die ganze Nation. Denn die Mission sollte auch international vom Krieg gegen die Ukraine ablenken und im eigenen Land den Patriotismus befeuern.
Morgen könnte sich der erhoffte Erfolg aber eben in eine noch peinlichere Niederlage bzw. Enttäuschung verwandeln: Denn Indien wird versuchen, seine Chandrayaan 3-Mission erfolgreich auf dem Mond zu landen. Denn das asiatische Land ist auf dem Gebiet der Raumfahrt ein Neuling, man kann wohl auch von so etwas wie Emporkömmling sprechen.
Ob Indien dieses Mal mehr Glück hat als 2019, wird sich aber natürlich erst zeigen müssen: Denn bei Chandrayaan 2 kam es zu einer ganzen Reihe an Problemen, allen voran zu hohen Schub der Landetriebwerke, die von der Software nicht ausgeglichen werden konnten.
Der aktuelle Vikram-Lander soll morgen auf dem Südpol des Mondes landen, dieses Ziel hatte auch Luna-25. Das zentrale Missionsziel ist im Wesentlichen das gleiche, nämlich die Suche nach Wasser. Laut der indischen Weltraumagentur Indian Space Research Organisation (ISRO) soll der Landeanflug morgen um 14:15 Uhr beginnen, bisher laufe alles nach Plan, so die ISRO auf X.
Siehe auch:
Luna-25 stürzt ab - schafft es der Vikram-Lander?
Am vergangenen Wochenende wollte Russland nach fast einem halben Jahrhundert wieder eine Sonde auf dem Erdtrabanten landen, dieses Kunststück haben bisher nur drei Nationen geschafft, nämlich die USA, die Sowjetunion und zuletzt auch China. Russland wollte mit Luna-25 an das prestigeträchtige sowjetische Erbe anschließen, denn schließlich sind Sputnik und Juri Gagarin Pionierleistungen, die ewig in den Geschichtsbüchern stehen und glänzen werden.Doch die Landung von Luna-25, die Wasser auf dem Mond suchen sollte, misslang: Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos verlor den Kontakt, das Landegefährt geriet außer Kontrolle und zerschellte auf der Mondoberfläche. Das ist zweifellos nicht nur für die beteiligten Wissenschaftler eine herbe Enttäuschung, sondern auch für die ganze Nation. Denn die Mission sollte auch international vom Krieg gegen die Ukraine ablenken und im eigenen Land den Patriotismus befeuern.
Morgen könnte sich der erhoffte Erfolg aber eben in eine noch peinlichere Niederlage bzw. Enttäuschung verwandeln: Denn Indien wird versuchen, seine Chandrayaan 3-Mission erfolgreich auf dem Mond zu landen. Denn das asiatische Land ist auf dem Gebiet der Raumfahrt ein Neuling, man kann wohl auch von so etwas wie Emporkömmling sprechen.
Ob Indien dieses Mal mehr Glück hat als 2019, wird sich aber natürlich erst zeigen müssen: Denn bei Chandrayaan 2 kam es zu einer ganzen Reihe an Problemen, allen voran zu hohen Schub der Landetriebwerke, die von der Software nicht ausgeglichen werden konnten.
Der aktuelle Vikram-Lander soll morgen auf dem Südpol des Mondes landen, dieses Ziel hatte auch Luna-25. Das zentrale Missionsziel ist im Wesentlichen das gleiche, nämlich die Suche nach Wasser. Laut der indischen Weltraumagentur Indian Space Research Organisation (ISRO) soll der Landeanflug morgen um 14:15 Uhr beginnen, bisher laufe alles nach Plan, so die ISRO auf X.
Zusammenfassung
- Luna-25 sollte Wasser auf dem Mond suchen, Kontakt wurde jedoch verloren
- Mission sollte von Ukraine-Konflikt ablenken und Patriotismus stärken
- Indien will mit Chandrayaan 3-Mission auf dem Mond landen
- Bei vorheriger Mission, Chandrayaan 2, gab es technische Probleme
- Vikram-Lander soll auf dem Südpol des Mondes landen, Ziel: Wassersuche
- Indische Weltraumagentur ISRO: Landeanflug soll am Mittwoch um 14:15 Uhr beginnen
Siehe auch:
- Russland meldet Notfall der Mondmission: Sonde abgestürzt & zerstört
- Wassersuche: Russland fliegt nach fast 50 Jahren wieder zum Mond
- NASA bekommt immer größere Zweifel, ob Mondlandung 2025 gelingt
- Viele lehnen Mond-Rückkehr ab, NASA sollte besser Asteroiden jagen
- Forscher werden von großer Hitzequelle auf dem Mond überrascht
Thema:
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- Video von Blue Ghost: Erstmals wurde eine Mondlandung in HD gefilmt
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- To the Moon: Im Trailer zur Komödie wird die Mondlandung gefaked
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