Der Mond hat einen neuen Krater:
NASA findet russische Absturzstelle
Russland war mit seiner Mond-Mission Luna-25 gescheitert und auf der Oberfläche unseres Trabanten aufgeschlagen. Jetzt hat die NASA offenbar die Absturzstelle der Sonde entdeckt. Der Mond hat einen neuen Krater.
Mit welcher Wucht Luna-25 auf dem Mond aufgeschlagen war, zeigen jetzt Bilder, welche von der NASA veröffentlicht wurden. Wie die US-Weltraumagentur mitteilt, konnte man die vermutete Absturzstelle der gescheiterten russischen Mission vor ein paar Tagen mit dem Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO) überfliegen. Dafür wurden am 22. August entsprechende Befehle entwickelt und eingespeist.
Vorher/Nachher: Der neue Luna-25 Krater
Laut dem verantwortlichen Team konnte LRO dann am 24. August in einem Zeitraum von vier Stunden mehrere Bildsequenzen der Absturzstelle aufnehmen. Im Vergleich mit Bildern, die im Juni 2020 von derselben Region aufgenommen wurden, war auf den neuen Aufnahmen sehr deutlich ein frischer Krater zu erkennen.
"Da dieser neue Krater in der Nähe des geschätzten Einschlagsortes von Luna 25 liegt, kommt das LRO-Team zu dem Schluss, dass er wahrscheinlich von dieser Mission und nicht von einem natürlichen Einschlag stammt", so die NASA in ihrer Mitteilung.
Wie das Team weiter ausführt, hat der Krater einen Durchmesser von rund 10 Metern. Die Einschlagstelle liegt dabei am steilen inneren Rand des "Pontécoulant G"-Kraters. Dieser ist wiederum etwa 400 Kilometer vom geplanten Landepunkt von Luna 25 entfernt.
Siehe auch:
Krater auf dem Mond: Zeugnis des Scheiterns
Es sollte die technologische Schlagkraft Russlands unter Beweis stellen, endete aber in einem unkontrollierten Aufschlag. Am 21. August hatte die Luna 25-Sonde in der Nähe des Mondsüdpols nahe dem Boguslavsky-Krater zur Landung angesetzt. Dann der Alarm im Kontrollzentrum: Die Triebwerke hatten nicht wie geplant gefeuert, die Sonde schlug wenig später mit hohem Tempo auf der Oberfläche auf.Mit welcher Wucht Luna-25 auf dem Mond aufgeschlagen war, zeigen jetzt Bilder, welche von der NASA veröffentlicht wurden. Wie die US-Weltraumagentur mitteilt, konnte man die vermutete Absturzstelle der gescheiterten russischen Mission vor ein paar Tagen mit dem Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO) überfliegen. Dafür wurden am 22. August entsprechende Befehle entwickelt und eingespeist.
Vorher/Nachher: Der neue Luna-25 Krater
Laut dem verantwortlichen Team konnte LRO dann am 24. August in einem Zeitraum von vier Stunden mehrere Bildsequenzen der Absturzstelle aufnehmen. Im Vergleich mit Bildern, die im Juni 2020 von derselben Region aufgenommen wurden, war auf den neuen Aufnahmen sehr deutlich ein frischer Krater zu erkennen.
"Da dieser neue Krater in der Nähe des geschätzten Einschlagsortes von Luna 25 liegt, kommt das LRO-Team zu dem Schluss, dass er wahrscheinlich von dieser Mission und nicht von einem natürlichen Einschlag stammt", so die NASA in ihrer Mitteilung.
Wie das Team weiter ausführt, hat der Krater einen Durchmesser von rund 10 Metern. Die Einschlagstelle liegt dabei am steilen inneren Rand des "Pontécoulant G"-Kraters. Dieser ist wiederum etwa 400 Kilometer vom geplanten Landepunkt von Luna 25 entfernt.
Zusammenfassung
- Russlands Mondmission Luna-25 scheitert und kracht auf Mondoberfläche
- Technische Probleme führten zu unkontrolliertem Aufschlag der Sonde
- NASA entdeckt Absturzstelle und neuen Krater
- Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO) fotografiert Absturzstelle
- Krater hat einen Durchmesser von 10 Metern
- Absturzstelle liegt etwa 400 km vom geplanten Landepunkt entfernt
Siehe auch:
Thema:
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