Wassersuche: Russland fliegt nach fast 50 Jahren wieder zum Mond
Russland führt derzeit einen illegalen Angriffskrieg gegen die Ukraine und man kann sicherlich sagen, dass das internationale Ansehen des Landes selten niedriger war. Die einstige Weltmacht braucht dringend positive Schlagzeilen. Dafür soll nun die Raumfahrt sorgen.
Der Name ist wie erwähnt kein Zufall, denn das letzte Mal war Luna 24 auf dem Mond. Im August 1976 landete die Sonde auf dem Mond, entnahm dort Proben und kehrte zur Erde zurück. Im Gegensatz zu seinem sowjetischen Vorgänger wird Luna 25 allerdings keine Rückreise antreten, sondern wird auf dem Erdtrabanten für immer verbleiben.
Luna 25 soll in rund fünf Tagen auf dem Mond landen, jedenfalls dann, wenn alles nach Plan läuft. Das primäre Ziel der Sonde ist der Test der Landetechnologie, allerdings hat sie auch wissenschaftliche Instrumente an Bord. Wie Reuters berichtet, soll Luna 25 Bohrungen durchführen, um herauszufinden, ob sich auf dem Mond Quellen für Wasser befinden.
Luna 25 ist aktuell nicht der einzige Lander, der diese Region als Ziel hat: Denn aktuell versucht Indien als vierte Nation - nach den USA, der Sowjetunion und China - überhaupt einen Lander sicher zur Mondoberfläche zu bringen, die Landung von Chandrayaan-3 ist für den 24. August geplant. Zuletzt hat sich Japan daran versucht, die Landung von Hakuto-R ist im April allerdings gescheitert.
Siehe auch:
47 Jahre nach Luna 24 fliegt Luna 25
1976 flog ein russisches Raumschiff zum letzten Mal zum Mond, doch heute hat sich erneut eine Rakete auf den Weg ins All gemacht. Die Luna 25 genannte Mission ist heute um 08:10 Uhr Ortszeit an Bord einer Sojus-2 Fregat-Rakete vom Kosmodrom Wostotschny abgehoben. Bei Luna 25 handelt es sich um einen Mondlander, der im Boguslawsky-Krater im Süden der Mondvorderseite landen soll.Der Name ist wie erwähnt kein Zufall, denn das letzte Mal war Luna 24 auf dem Mond. Im August 1976 landete die Sonde auf dem Mond, entnahm dort Proben und kehrte zur Erde zurück. Im Gegensatz zu seinem sowjetischen Vorgänger wird Luna 25 allerdings keine Rückreise antreten, sondern wird auf dem Erdtrabanten für immer verbleiben.
Luna 25 soll in rund fünf Tagen auf dem Mond landen, jedenfalls dann, wenn alles nach Plan läuft. Das primäre Ziel der Sonde ist der Test der Landetechnologie, allerdings hat sie auch wissenschaftliche Instrumente an Bord. Wie Reuters berichtet, soll Luna 25 Bohrungen durchführen, um herauszufinden, ob sich auf dem Mond Quellen für Wasser befinden.
Suche nach Wasser
Das ist auch der Grund, warum der Boguslawsky-Krater als Landeplatz ausgewählt wurde. Denn der Südpol des Mondes gilt als bevorzugtes bzw. begehrtes Ziel für aktuelle Missionen. Denn Wissenschaftler glauben, dass es dort große Mengen an Eis gibt, die zur Gewinnung von Treibstoff, Sauerstoff und Trinkwasser genutzt werden könnten.Luna 25 ist aktuell nicht der einzige Lander, der diese Region als Ziel hat: Denn aktuell versucht Indien als vierte Nation - nach den USA, der Sowjetunion und China - überhaupt einen Lander sicher zur Mondoberfläche zu bringen, die Landung von Chandrayaan-3 ist für den 24. August geplant. Zuletzt hat sich Japan daran versucht, die Landung von Hakuto-R ist im April allerdings gescheitert.
Zusammenfassung
- Russland braucht positive Schlagzeilen.
- Luna 25: Russisches Raumschiff startet zum Mond, fliegt zum Boguslawsky-Krater.
- Primäres Ziel: Test der Landetechnologie, aber auch wissenschaftliche Instrumente an Bord.
- Luna 25 soll herausfinden, ob sich auf dem Mond Wasser befindet.
- Südpol des Mondes ist begehrtes Ziel für aktuelle Missionen.
- Luna 25 soll in 5 Tagen auf dem Mond landen, wenn alles nach Plan läuft.
Siehe auch:
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- Viele lehnen Mond-Rückkehr ab, NASA sollte besser Asteroiden jagen
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