Handschrift ist an Unis wieder gefragt - als Mittel gegen ChatGPT
Chatbots wie ChatGPT sind praktisch, weil man Texte erschaffen kann, die menschlich klingen, aber eben von einer KI bzw. einem Large Language Model (LLM) erstellt werden. Auch an Unis ist derartiges "Schummeln" populär, weshalb manche nun zu analogen Gegenmitteln greifen.
Doch heutzutage genügt vielfach das Ausformulieren einer Fragestellung und ein Mausklick, um diesen Prozess, aber auch den Lerneffekt signifikant abzukürzen. Die Rede ist natürlich von Diensten wie ChatGPT, denn diese werden immer besser und viele Studenten nehmen diese Möglichkeit dankbar an, um ungeliebte Uni-Arbeiten in Minutenschnelle zu erledigen.
Das hat nun an US-Unis Folgen und es ist denkbar und sogar wahrscheinlich, dass dieser "Trend" auch zu uns überschwappt. Denn wie Fortune berichtet (via Insider), haben viele College-Professoren im Vorfeld des kommenden Herbstsemesters beschlossen, mit wortwörtlich manuellen Änderungen gegen den Einsatz generativer KIs vorzugehen.
Professoren wollen Hausaufgaben und auch Prüfungen "ChatGPT-sicher" machen oder zumindest den Aufwand erhöhen, wenn man zu solchen Hilfsmitteln greift, und zwar per Handschrift-Vorgabe. Außerdem soll es verstärkt mündliche Prüfungen geben.
Andere Professoren haben Ähnliches vor und gehen davon aus, dass Schüler und Studenten zumindest die handschriftliche Arbeit haben sollen, wenn sie schon Texte per ChatGPT generieren - denn natürlich bleibt auch so einiges an Information und Wissen hängen.
Siehe auch:
Mausklick statt echtem Lernen
Die Ausbildung an Universitäten bzw. US-amerikanischen Colleges besteht zu einem großen Teil auch aus dem Erlernen des beruflichen bzw. wissenschaftlichen Handwerks. Denn Hausübungen und auch Prüfungen haben nicht dieselben Einschränkungen wie in der Schule, wo man sich den Stoff merken muss, man kann vielfach in der Fachliteratur recherchieren und Ähnliches.Doch heutzutage genügt vielfach das Ausformulieren einer Fragestellung und ein Mausklick, um diesen Prozess, aber auch den Lerneffekt signifikant abzukürzen. Die Rede ist natürlich von Diensten wie ChatGPT, denn diese werden immer besser und viele Studenten nehmen diese Möglichkeit dankbar an, um ungeliebte Uni-Arbeiten in Minutenschnelle zu erledigen.
Das hat nun an US-Unis Folgen und es ist denkbar und sogar wahrscheinlich, dass dieser "Trend" auch zu uns überschwappt. Denn wie Fortune berichtet (via Insider), haben viele College-Professoren im Vorfeld des kommenden Herbstsemesters beschlossen, mit wortwörtlich manuellen Änderungen gegen den Einsatz generativer KIs vorzugehen.
Professoren wollen Hausaufgaben und auch Prüfungen "ChatGPT-sicher" machen oder zumindest den Aufwand erhöhen, wenn man zu solchen Hilfsmitteln greift, und zwar per Handschrift-Vorgabe. Außerdem soll es verstärkt mündliche Prüfungen geben.
"Mittelalterliche Methoden"
"Ich habe vor, die Studenten wie im Mittelalter zu behandeln und zu mündlichen Prüfungen zurückzukehren", sagt etwa Christopher Bartel, Philosophie-Professor an der Appalachian State University. "Sie können den ganzen Tag lang KI-Text in ihren Notizen erzeugen, wenn sie wollen, aber wenn sie ihn sprechen können müssen, ist das eine andere Sache."Andere Professoren haben Ähnliches vor und gehen davon aus, dass Schüler und Studenten zumindest die handschriftliche Arbeit haben sollen, wenn sie schon Texte per ChatGPT generieren - denn natürlich bleibt auch so einiges an Information und Wissen hängen.
Zusammenfassung
- ChatGPT: KI erstellt Texte, die menschlich klingen; Schummeln populär.
- Ausbildung an Unis: Erlernen des "Handwerks", Recherchieren, merken.
- ChatGPT: Minutenschnelle Uni-Arbeiten, Lerneffekt abgekürzt.
- US-Unis: Handschrift-Vorgabe, verstärkt mündliche Prüfungen.
Siehe auch:
- Prompt-Vorschlag und Multi-Upload: ChatGPT bekommt neue Funktionen
- ChatGPT: Erkennungs-Tool für KI-Texte stillschweigend zurückgezogen
- OpenAI startet endlich auch die ChatGPT-App für Android-Nutzer
- Experte: ChatGPT & Co. gehen die Texte für das weitere Training aus
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Thema:
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