Disney World: Ex-Mitarbeiter ändert Speisekarten-Schrift in Wingdings
Ein ehemaliger Mitarbeiter des Unterhaltungskonzerns Disney hat offenbar auf "kreative" Art und Weise 'Hacker-Angriffe' ausgeübt. Ihm wird unter anderem vorgeworfen, die Schriftart in Speisekarten der Disney-World-Restaurants in Wingdings geändert zu haben.
Der Mann nutzte die auch nach seiner Entlassung weiterhin funktionierenden Anmeldedaten für interne Systeme, mit denen die Menüs für die Restaurants in den "Disney World" genannten Vergnügungsparks erstellt werden, um diese zu manipulieren. Dabei verfälschte er teilweise die Angaben, wobei unter anderem Warnungen für Allergiker verschwanden.
Dabei nutzte er den Umstand aus, dass die "Menu Creator" genannte Software ihre Informationen und weitere Konfiguration aus einer Datenbank bezieht. So sorgte der Mann dafür, dass statt einer dafür vorgesehenen, leicht lesbaren Schriftart die für ihre Verwendung von scheinbar willkürlichen Symbolen bekannte Schriftart "Wingdings" verwendet wurde.
Weil die Software die falsche Schriftart abrief und bei der automatischen Erstellung aller Speisekarten dann eben Wingdings verwendete, waren diese schlichtweg nicht lesbar. Im Anschluss musste das System offline genommen werden, um die Probleme aus der Welt zu schaffen, während die Speisekarten von Hand erstellt werden mussten. Erst nach ein bis zwei Wochen waren die Auswirkungen dieses "Angriffs" beseitigt.
Siehe auch:
Auch Warnungen für Allergiker entfernt
Wie das US-Portal 404Media berichtet, hat ein von Disney entlassener ehemaliger Mitarbeiter des Entertainment-Giganten den Umstand ausgenutzt, dass er auch nach seinem Rauswurf weiterhin Zugriff auf interne Systeme hatte. Er übte auf diesem Weg Rache, wobei er bei seinen "Hacks" eine Reihe von teilweise kuriosen, aber auch potenziell gefährlichen Aktionen ausführte.Der Mann nutzte die auch nach seiner Entlassung weiterhin funktionierenden Anmeldedaten für interne Systeme, mit denen die Menüs für die Restaurants in den "Disney World" genannten Vergnügungsparks erstellt werden, um diese zu manipulieren. Dabei verfälschte er teilweise die Angaben, wobei unter anderem Warnungen für Allergiker verschwanden.
Wochenlanges 'Chaos' wegen Wingdings
Unter anderem strich er Hinweise, laut denen bestimmte Gerichte in den Disney World Restaurants viel Erdnuss enthalten, weshalb es potenziell zu drastischen Folgen für Allergiker kommen könnte. In mindestens einem Fall soll er auch dafür gesorgt haben, dass die Software für die Erstellung der Speisekarten, die von einem Drittanbieter eigens für Disney entwickelt wurde, über Wochen nicht genutzt werden konnte.Dabei nutzte er den Umstand aus, dass die "Menu Creator" genannte Software ihre Informationen und weitere Konfiguration aus einer Datenbank bezieht. So sorgte der Mann dafür, dass statt einer dafür vorgesehenen, leicht lesbaren Schriftart die für ihre Verwendung von scheinbar willkürlichen Symbolen bekannte Schriftart "Wingdings" verwendet wurde.
Weil die Software die falsche Schriftart abrief und bei der automatischen Erstellung aller Speisekarten dann eben Wingdings verwendete, waren diese schlichtweg nicht lesbar. Im Anschluss musste das System offline genommen werden, um die Probleme aus der Welt zu schaffen, während die Speisekarten von Hand erstellt werden mussten. Erst nach ein bis zwei Wochen waren die Auswirkungen dieses "Angriffs" beseitigt.
Zusammenfassung
- Ex-Disney-Mitarbeiter nutzte Zugriff auf interne Systeme für Racheakt
- Manipulation von Speisekarten in Disney World durch Änderung der Schrift
- Entfernung von Allergiewarnungen für potenziell gefährliche Gerichte
- Umstellung der Speisekarten-Schrift auf 'Wingdings'
- Systemausfall für ein bis zwei Wochen durch Manipulation der Software
- Manuelle Erstellung der Speisekarten während der Behebung des Problems
- Sicherheitslücke ermöglichte Zugriff trotz Entlassung des Mitarbeiters
Siehe auch:
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- Beim Ausbruch des Vesuvs verschüttet: KI knackt antike Schriftrolle
- Fieser Trick: Angreifer umgehen Outlook-Security mit 0-Punkt-Schrift
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