Experte: ChatGPT & Co. gehen die Texte für das weitere Training aus
Stuart Russell hat an Standardwerken für KI-Entwicklung mitgewirkt und ist angesehener Experte in seinem Feld. Jetzt macht er mit einer Prognose auf sich aufmerksam: Generativen KIs wie ChatGPT könnte bald der Treibstoff für die Entwicklung ausgehen: hochwertige Texte.
Russel bekommt dabei auch von anderer Seite Unterstützung für seine Prognose: Epoch, ein Zusammenschluss aus Forschern im Bereich der Künstlichen Intelligenz, sagt voraus, dass bis zum Jahr 2026 alle "hochwertigen Sprachdaten" erschöpft sein werden, mit denen die Entwicklung von maschinellem Lernen weiter vorangebracht werden kann. Die Studie umfasst dabei laut Compsmag Quellen wie Bücher, Nachrichtenartikel, wissenschaftliche Artikel und Wikipedia-Einträge.
Klar ist: Es gibt nur eine begrenzte Menge an digitalem Text, der von diesen Bots aufgenommen werden kann. Diese erwartbare "Einschränkung der Textverfügbarkeit" sorgte auch bei den Entwicklern in den letzten Monaten für spürbare Aktivität. OpenAI und andere Marktteilnehmer richten ihren Fokus auf neue Techniken zur Datensammlung. Diese Entwicklung wird von großen Sorgen von Interessengruppen begleitet, die gravierende Probleme mit Datenschutz und Urheberrechtsverletzungen befürchten.
Siehe auch:
KI-Entwicklung: Experte warnt vor Erschöpfung der Textverfügbarkeit
Die Technologie, auf die ChatGPT und andere KI-gestützte Bots aufsetzen, steht nach Meinung Russells vor einem echten Problem. Wie der Experte zugespitzt formuliert, könnten solche Systeme bald "keine Texte mehr im Universum" haben, die ihnen weiter beibringen, was sie sagen sollen. Im Gespräch mit der Worldwide Media Transmission Association, einer UN-Austauschorganisation, erläutert Russell, dass generative KIs aus seiner Sicht damit kurz davor stehen, "an eine Grenze zu stoßen".Russel bekommt dabei auch von anderer Seite Unterstützung für seine Prognose: Epoch, ein Zusammenschluss aus Forschern im Bereich der Künstlichen Intelligenz, sagt voraus, dass bis zum Jahr 2026 alle "hochwertigen Sprachdaten" erschöpft sein werden, mit denen die Entwicklung von maschinellem Lernen weiter vorangebracht werden kann. Die Studie umfasst dabei laut Compsmag Quellen wie Bücher, Nachrichtenartikel, wissenschaftliche Artikel und Wikipedia-Einträge.
Klar ist: Es gibt nur eine begrenzte Menge an digitalem Text, der von diesen Bots aufgenommen werden kann. Diese erwartbare "Einschränkung der Textverfügbarkeit" sorgte auch bei den Entwicklern in den letzten Monaten für spürbare Aktivität. OpenAI und andere Marktteilnehmer richten ihren Fokus auf neue Techniken zur Datensammlung. Diese Entwicklung wird von großen Sorgen von Interessengruppen begleitet, die gravierende Probleme mit Datenschutz und Urheberrechtsverletzungen befürchten.
Zusammenfassung
- Prognose, dass KIs bald an Textmangel leiden könnten.
- Studie: bis 2026 alle hochwertigen Sprachdaten erschöpft.
- Entwicklung von KIs wird durch begrenzte Textmenge eingeschränkt.
- OpenAI und andere Marktteilnehmer richten Fokus auf neue Techniken.
- Sorgen um Datenschutz- und Urheberrechtsverletzungen.
Siehe auch:
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