Gaming: Der PC verliert massenhaft Nutzer an die Spielkonsolen
Der klassische Gaming-PC hat in Deutschland einen immer schwereren Stand. In die Zange genommen wird er von den immer beliebter werdenden Spielekonsolen einerseits und den jederzeit griffbereiten Smartphones andererseits.
Wie der Branchenverband Game heute unter Berufung auf die Marktforschungsdaten der GfK mitteilte, haben die Spielekonsolen binnen der letzten zwölf Monate 1,1 Millionen neue Nutzer hinzugewonnen. Insgesamt greifen nun also 18,9 Millionen Anwender hierzulande auf Xbox, PlayStation und Co. zurück.
Dieses Wachstum ging eindeutig zulasten des klassischen Spiele-PCs, der lange Zeit die Oberklasse der Gaming-Nutzung dominierte. Aktuell geben noch 12,9 Millionen Verbraucher in Deutschland an, ihren Rechner für die Nutzung von Videospielen zu verwenden. Damit gingen der Plattform binnen nur eines Jahres immerhin 1,4 Millionen User verloren. Der Abwärtstrend hält hier nun schon seit Jahren an und konnte lediglich durch die Coronazeit kurz unterbrochen werden.
Große Unterschiede gibt es bei den Marktmodellen auf den einzelnen Plattformen: Während auf dem Smartphone knapp 99 Prozent des Umsatzes auf In-App-Käufe entfallen, sind es auf dem PC 70 Prozent und auf den Spielekonsolen nur 29 Prozent. Hier dominieren dagegen stärker der einzelne Spiele-Kauf, der für 41 Prozent der Umsätze steht, und auch Gaming-Online-Services, wie etwa Abo-Dienste, mit einem Anteil von 31 Prozent.
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Ohne Smartphones geht nichts
Die beliebteste Plattform zum Gaming in Deutschland ist das Smartphone. Auch wenn die Mobile-Spiele von Hardcore-Gamern zuweilen belächelt werden, stellen sie doch für die meisten Nutzer den einfachsten Zugang zur digitalen Unterhaltung dar - zumal es längst auch relativ komplexe Spiele auf dem Smartphone gibt. 22,8 Millionen Nutzer sprechen hier eine klare Sprache.Wie der Branchenverband Game heute unter Berufung auf die Marktforschungsdaten der GfK mitteilte, haben die Spielekonsolen binnen der letzten zwölf Monate 1,1 Millionen neue Nutzer hinzugewonnen. Insgesamt greifen nun also 18,9 Millionen Anwender hierzulande auf Xbox, PlayStation und Co. zurück.
Dieses Wachstum ging eindeutig zulasten des klassischen Spiele-PCs, der lange Zeit die Oberklasse der Gaming-Nutzung dominierte. Aktuell geben noch 12,9 Millionen Verbraucher in Deutschland an, ihren Rechner für die Nutzung von Videospielen zu verwenden. Damit gingen der Plattform binnen nur eines Jahres immerhin 1,4 Millionen User verloren. Der Abwärtstrend hält hier nun schon seit Jahren an und konnte lediglich durch die Coronazeit kurz unterbrochen werden.
Ein Milliarden-Markt
Für die Gaming-Branche stellen Smartphone-Spiele inzwischen auch die wichtigste Einnahmequelle dar. Der Umsatz lag hier bei 2,8 Milliarden Euro. Auf Spielekonsolen betrug der Umsatz dagegen rund 2 Milliarden Euro, auf dem PC rund 1,6 Milliarden Euro.Große Unterschiede gibt es bei den Marktmodellen auf den einzelnen Plattformen: Während auf dem Smartphone knapp 99 Prozent des Umsatzes auf In-App-Käufe entfallen, sind es auf dem PC 70 Prozent und auf den Spielekonsolen nur 29 Prozent. Hier dominieren dagegen stärker der einzelne Spiele-Kauf, der für 41 Prozent der Umsätze steht, und auch Gaming-Online-Services, wie etwa Abo-Dienste, mit einem Anteil von 31 Prozent.
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Zusammenfassung
Siehe auch:- Klassischer Gaming-PC in Deutschland im Abwärtstrend
- Smartphone ist beliebteste Plattform, 22,8 Mio. Nutzer
- Spielekonsolen gewinnen 1,1 Mio. neue Nutzer
- Smartphones stellen größte Einnahmequelle dar (2,8 Mrd. Euro)
- PC Umsatz 1,6 Mrd. Euro, Konsolen 2 Mrd. Euro
- Mobile-Spiele: 99% In-App-Käufe; PC: 70%; Konsolen: 29%
- Kauf & Online-Services machen 70% Umsatz
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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