Microsoft erwägt Verkauf seines britischen Cloud-Gaming-Geschäfts
Bei der Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft ist zwar nichts ausgeschlossen, bereits heute könnte diese aber in den USA praktisch grünes Licht bekommen - nämlich dann, wenn ein Eilantrag zu einer Berufung abgelehnt wird. Dann bliebe nur das Nein aus Großbritannien.
Die US-amerikanische Handelsbehörde kämpft sprichwörtlich mit Haut und Haaren gegen die Microsoft-Übernahme von Activision Blizzard, doch derzeit sieht es nicht danach aus, als würde sich die Federal Trade Commission tatsächlich durchsetzen können - auch nicht bei einem Eilantrag, über den heute entschieden wird. Damit will die FTC die Entscheidung von Richterin Jacqueline Scott Corley außer Kraft setzen, diese hatte den Deal Anfang dieser Woche durchgewinkt.
Damit würde das britische Nein zu diesem Geschäft die einzige bzw. letzte signifikante Hürde darstellen. Microsoft hat gegen die Entscheidung der Competition and Markets Authority (CMA) seinerseits Berufung eingelegt, der Redmonder Konzern versucht aber offenbar, auf die CMA zuzugehen.
Denn laut einem Bericht des Wirtschaftsportals Bloomberg hat Microsoft den britischen Behörden einen Verkauf seines britischen Cloud-Gaming-Geschäfts (konkret ist die Rede von "Marktrechten") an ein im Vereinigten Königreich ansässiges Telekommunikations-, Spiele- oder Internet-Unternehmen angeboten.
Laut Insidern gebe es auch bereits einen ersten Interessenten, und zwar eine private Beteiligungsgesellschaft. Eine weitere Möglichkeit ist das britische Telekommunikationsunternehmen EE, mit diesem hat Microsoft bereits eine Kooperation. Microsoft wird seine Xbox- und Activision Blizzard-Spiele über den Cloud-Gaming-Dienst von EE anbieten, wenn die Übernahme abgeschlossen ist - ein Verkauf wäre hier der logische nächste Schritt.
Siehe auch:
Bereits am Montag könnte Activision Blizzard Microsoft gehören
Sollte das Ninth Circuit Court of Appeals diesem nicht stattgeben, steht einem Vollzug der Übernahme in der Praxis nichts mehr im Wege. Denn es ist höchst unwahrscheinlich, dass die FTC dann weiter gegen die Übernahme vorgeht. Damit rechnet man auch an der Börse, denn der Handel von Activision Blizzard-Aktien wurde am Montag ausgesetzt - das ist eine übliche Vorgehensweise in solchen Fällen.Damit würde das britische Nein zu diesem Geschäft die einzige bzw. letzte signifikante Hürde darstellen. Microsoft hat gegen die Entscheidung der Competition and Markets Authority (CMA) seinerseits Berufung eingelegt, der Redmonder Konzern versucht aber offenbar, auf die CMA zuzugehen.
Denn laut einem Bericht des Wirtschaftsportals Bloomberg hat Microsoft den britischen Behörden einen Verkauf seines britischen Cloud-Gaming-Geschäfts (konkret ist die Rede von "Marktrechten") an ein im Vereinigten Königreich ansässiges Telekommunikations-, Spiele- oder Internet-Unternehmen angeboten.
Laut Insidern gebe es auch bereits einen ersten Interessenten, und zwar eine private Beteiligungsgesellschaft. Eine weitere Möglichkeit ist das britische Telekommunikationsunternehmen EE, mit diesem hat Microsoft bereits eine Kooperation. Microsoft wird seine Xbox- und Activision Blizzard-Spiele über den Cloud-Gaming-Dienst von EE anbieten, wenn die Übernahme abgeschlossen ist - ein Verkauf wäre hier der logische nächste Schritt.
Zusammenfassung
- US-Handelsbehörde kämpft gegen Übernahme von Activision Blizzard.
- Eilantrag wird heute entschieden, Erfolg eher unwahrscheinlich.
- Börse rechnet mit Vollzug der Übernahme.
- Letzte Hürde: Nein aus Großbritannien.
- Microsoft bietet Verkauf des Cloud-Gaming-Geschäfts an.
- Gespräche mit Interessenten laufen offenbar bereits.
Siehe auch:
- Anschiss von Ausschuss: FTC-Chefin bekommt viel Kritik zu hören
- Extrem hartnäckig: FTC geht weiter gegen Microsoft und Activision vor
- Microsofts Activision-Übernahme: Jetzt wackelt britischer Widerstand
- Microsoft gewinnt Streit um den Kauf von Activision Blizzard in den USA
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