Laut Klage habe Activision-Deal die PlayStation-Auslöschung zum Ziel
Die geplante Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft geht dieser Tage in die entscheidende Phase, da in Großbritannien und den USA die jeweiligen Berufungen bzw. rechtlichen Schritte verhandelt werden. Doch die Redmonder haben es auch mit Nebenschauplätzen zu tun.
Die Klage mehrerer Spieler, die auf zivilrechtlichem Weg die Übernahme von Activision Blizzard verhindern wollen, wurde bereits einmal abgewiesen. Hierbei argumentierten insgesamt zehn Gamer bzw. deren Anwälte, dass der 69-Milliarden-Dollar-Deal den Wettbewerb erheblich einschränken oder ein Monopol schaffen könnte.
Die Klage wurde jedoch im vergangenen März abgewiesen, da die zuständige Bezirksrichterin zur Ansicht gekommen ist, dass die Kläger keine ausreichenden Beweise zur Untermauerung der Ansprüche vorlegen konnten. Doch die Gamer und offensichtlichen PlayStation-Fans wollten die Angelegenheit nicht einfach so aufgeben.
Wie Axios schreibt, behaupten nun die Gamer in einer aktualisierten Fassung ihrer Klage, dass sie hierfür nun die erforderlichen Beweise haben. Sie schreiben, dass sie in der Form einer E-Mail den "unbestrittenen Beweis" dafür hätten, "dass Microsoft die Absicht hatte, seinen Hauptkonkurrenten, die Sony PlayStation, aus dem Markt zu drängen".
Microsoft bestätigte die Existenz der Mail, verwiese aber darauf, dass es sich hier um einen internen Austausch handelt, der unter Verschluss bleiben sollte. Microsoft hat sich dazu auch weiter geäußert und mitgeteilt, dass die E-Mail aus dem Jahr 2019 stammt - also einem Zeitpunkt weit vor der Ankündigung der Übernahme von Activision Blizzard. Ob und wie das tatsächlich eine Folge hat, ist unklar, da eben nicht bekannt ist, um welche Aussagen es hier geht.
Siehe auch:
Die Klage wurde jedoch im vergangenen März abgewiesen, da die zuständige Bezirksrichterin zur Ansicht gekommen ist, dass die Kläger keine ausreichenden Beweise zur Untermauerung der Ansprüche vorlegen konnten. Doch die Gamer und offensichtlichen PlayStation-Fans wollten die Angelegenheit nicht einfach so aufgeben.
Wie Axios schreibt, behaupten nun die Gamer in einer aktualisierten Fassung ihrer Klage, dass sie hierfür nun die erforderlichen Beweise haben. Sie schreiben, dass sie in der Form einer E-Mail den "unbestrittenen Beweis" dafür hätten, "dass Microsoft die Absicht hatte, seinen Hauptkonkurrenten, die Sony PlayStation, aus dem Markt zu drängen".
Ist eine Mail von 2019 überhaupt relevant?
Was genau in der besagten Mail steht, ist nicht bekannt, da die dazugehörigen Dokumente weitreichend geschwärzt sind. Die Mail scheint aber von Matt Booty, dem Chef der Xbox Game Studios, zu stammen, und an Tim Stuart, dem bezüglich Xbox-Finanzen zuständigen Manager, adressiert zu sein.Microsoft bestätigte die Existenz der Mail, verwiese aber darauf, dass es sich hier um einen internen Austausch handelt, der unter Verschluss bleiben sollte. Microsoft hat sich dazu auch weiter geäußert und mitgeteilt, dass die E-Mail aus dem Jahr 2019 stammt - also einem Zeitpunkt weit vor der Ankündigung der Übernahme von Activision Blizzard. Ob und wie das tatsächlich eine Folge hat, ist unklar, da eben nicht bekannt ist, um welche Aussagen es hier geht.
Zusammenfassung
Infografik Videospiele: Diese Firmen verdienten im Geschäftsjahr 2022 am meisten- Microsoft geht in die entscheidende Phase der Übernahme von Activision Blizzard.
- Zehn Gamer klagen, um Übernahme zu verhindern, Klage abgewiesen.
- Gamer legen neue Klage vor, behaupten Beweise für Monopol.
- Unbekannte Mail von Xbox-Chef an Finanz-Manager.
- Microsoft bestätigt Existenz, Mail stammt aus 2019.
- Inhalt der Mail unbekannt, Auswirkungen unklar.
- Gamer hoffen auf Erfolg der neuen Klage.
Siehe auch:- US-Gericht stoppt die Übernahme Activision Blizzards durch Microsoft
- Microsoft: US-Behörde will Activision-Übernahme per Verfügung stoppen
- Phil Spencer ist "zuversichtlich", dass Activision-Übernahme gelingt
- Activision-Übernahme: Microsoft erwägt Rückzug aus Großbritannien
- EU erteilt Microsoft und Activision Blizzard grünes Licht für Mega-Deal
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