Microsoft hat ChatGPT für Bing trotz Warnungen von OpenAI gestartet
Mit seinem ChatGPT- und GPT-4-basiertem Bing-Chatbot konnte Microsoft viel Aufsehen erregen, möglich machte diesen Einsatz eine milliardenschwere Investition in den KI-Entwickler OpenAI. Hinter den Kulissen soll es dazu ziemliche Meinungsverschiedenheiten gegeben haben.
Die Partnerschaft von Microsoft und OpenAI wird nach außen gerne als harmonisch präsentiert, doch in Wirklichkeit ist zumindest in Vergangenheit das Gegenteil der Fall gewesen. Laut einem Bericht des Wall Street Journal (WSJ) hätten Spannungen und Verwirrung für eine unangenehme Atmosphäre gesorgt.
OpenAI selbst hat laut WSJ Microsoft gewarnt, ChatGPT schon zu diesem Zeitpunkt auf die Nutzer loszulassen: Laut den Entwicklern der KI-Sprachmodelle gab es damals die Gefahr "einer übereilten Integration von OpenAIs Technologie, ohne sie weiter zu trainieren", man schlug Microsoft vor, "die Integration der KI-Technologie in Bing langsamer voranzutreiben".
Die für die Branche ungewöhnliche Partnerschaft zwischen Microsoft und OpenAI - mit seiner Investition hat Microsoft zwar viel Einfluss, aber keine Kontrolle - hat die Angelegenheit nur verschlimmert. Das führte auch dazu, dass OpenAI den öffentlichen Test von ChatGPT zu einem Zeitpunkt startete, zu dem Microsoft noch an der Umsetzung der Technologie für Bing gearbeitet hat.
Einige Microsoft-Mitarbeiter beklagten, dass ChatGPT dem Bing-Bot die "Show" stehle, andere wiederum meinten, dass man selbst von diesem Test profitieren werde. Ersteres ist aber einer der Gründe, warum Microsoft den Launch seines Bing-Bots forcierte.
Siehe auch:
Auch Microsoft-intern gab es Krach
Diese Verstimmung betrifft nicht nur die Zusammenarbeit mit OpenAI, sondern auch interne Teams bei Microsoft. Denn in Redmond haben sich viele auf KI spezialisierte Entwickler irritiert gezeigt, dass sie selbst mit Budgetkürzungen leben müssen und auch keinen Zugriff auf OpenAI-Technologien erhalten. Auch die Integration von ChatGPT war alles andere als unproblematisch, denn sie wurde zu einem Zeitpunkt durchgeführt, als Bing mit Sicherheitsproblemen zu kämpfen hatte.OpenAI selbst hat laut WSJ Microsoft gewarnt, ChatGPT schon zu diesem Zeitpunkt auf die Nutzer loszulassen: Laut den Entwicklern der KI-Sprachmodelle gab es damals die Gefahr "einer übereilten Integration von OpenAIs Technologie, ohne sie weiter zu trainieren", man schlug Microsoft vor, "die Integration der KI-Technologie in Bing langsamer voranzutreiben".
Die für die Branche ungewöhnliche Partnerschaft zwischen Microsoft und OpenAI - mit seiner Investition hat Microsoft zwar viel Einfluss, aber keine Kontrolle - hat die Angelegenheit nur verschlimmert. Das führte auch dazu, dass OpenAI den öffentlichen Test von ChatGPT zu einem Zeitpunkt startete, zu dem Microsoft noch an der Umsetzung der Technologie für Bing gearbeitet hat.
Einige Microsoft-Mitarbeiter beklagten, dass ChatGPT dem Bing-Bot die "Show" stehle, andere wiederum meinten, dass man selbst von diesem Test profitieren werde. Ersteres ist aber einer der Gründe, warum Microsoft den Launch seines Bing-Bots forcierte.
Zusammenfassung
- Microsoft & OpenAI: Milliarden-Investition, aber Spannungen und Verwirrung
- Microsoft-Teams: Budgetkürzungen, kein Zugriff auf OpenAI-Technologie
- ChatGPT-Integration: Sicherheitsprobleme und OpenAI-Warnung
- Partnerschaft: Microsoft mit Einfluss, aber ohne Kontrolle
- Test von ChatGPT: Microsoft befürchtete, dass Bot die "Show" stiehlt
Siehe auch:
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