Bing statt Google: Microsoft will wohl um den Firefox-Deal mitbieten
Gestern Abend hat Google seine Entwicklerkonferenz I/O eröffnet und dabei fiel gefühlt im Sekundentakt das Wort KI. Dennoch kann man nicht leugnen, dass Microsoft mit Bing bzw. dem dort integrierten ChatGPT die Nase vorn hat. Und das könnte auch Folgen für Firefox haben.
Denn bisher ist als Standardsuchmaschine in Firefox jene von Google eingestellt. Zwar kann jeder Nutzer des Mozilla-Browsers diese Vorgabe mit wenigen Klicks ändern, das machen aber wohl die wenigsten - aus Bequemlichkeit, aber wohl auch, weil sie mit Google mehr als zufrieden sind. Denn bislang war Microsoft Bing keine echte Konkurrenz und kaum ein Nutzer war tatsächlich zum Wechsel motiviert.
Freilich ist im Fall Firefox vor allem eines entscheidend: das Geld. Denn Mozilla bekommt seit Jahren viel Geld von Google und braucht dieses auch zum Überleben. Doch laut einem Bericht von The Information erwägt Microsoft nun, dem Suchmaschinenriesen diesen Deal abspenstig zu machen.
Ende des Jahres läuft die Vereinbarung mit Google wieder einmal aus und laut Insidern beim Redmonder Konzern erwägt Microsoft dieses Mal ernsthaft, um den Firefox-Vertrag mitzubieten. Sollte das gelingen, wäre Bing fortan die Standardsuchmaschine auf dem Mozilla-Browser.
Geld genug für einen solchen Deal hätte Microsoft zweifellos und man hat aktuell dank des Erfolgs der KI-Funktionen viel Rückenwind, um aggressiver auf dem Suchmaschinenmarkt vorgehen zu können. Es ist allerdings auch denkbar, dass Mozilla an diesen jüngsten Informationen beteiligt ist, um den Druck auf Google vor den erneuten Verhandlungen aufzubauen.
Siehe auch:
Download Mozilla Firefox - Open Source-Webbrowser
Bing mit ChatGPT mischt die Karten (etwas) neu
Das hat sich in den vergangenen Monaten allerdings geändert, was natürlich an der erfolgreichen Integration von KI- und Chatbot-Funktionalitäten liegt. Dank den von OpenAI bereitgestellten Features landet Bing als Ganzes auf dem Radar vieler Nutzer.Freilich ist im Fall Firefox vor allem eines entscheidend: das Geld. Denn Mozilla bekommt seit Jahren viel Geld von Google und braucht dieses auch zum Überleben. Doch laut einem Bericht von The Information erwägt Microsoft nun, dem Suchmaschinenriesen diesen Deal abspenstig zu machen.
Ende des Jahres läuft die Vereinbarung mit Google wieder einmal aus und laut Insidern beim Redmonder Konzern erwägt Microsoft dieses Mal ernsthaft, um den Firefox-Vertrag mitzubieten. Sollte das gelingen, wäre Bing fortan die Standardsuchmaschine auf dem Mozilla-Browser.
Geld genug für einen solchen Deal hätte Microsoft zweifellos und man hat aktuell dank des Erfolgs der KI-Funktionen viel Rückenwind, um aggressiver auf dem Suchmaschinenmarkt vorgehen zu können. Es ist allerdings auch denkbar, dass Mozilla an diesen jüngsten Informationen beteiligt ist, um den Druck auf Google vor den erneuten Verhandlungen aufzubauen.
Zusammenfassung
- Google eröffnet Entwicklerkonferenz I/O und setzt auf KI.
- Microsoft hat mit Bing und ChatGPT die Nase vorn.
- Folge für Firefox: Google ist als Standardsuchmaschine eingestellt.
- Microsoft erwägt, Google den Firefox-Vertrag abspenstig zu machen.
- Microsoft hat Geld und Rückenwind dank KI-Funktionen.
- Mozilla könnte an Informationen beteiligt sein, um Druck aufzubauen.
Siehe auch:
- Bard: Googles Antwort auf Bing KI-Chatbot soll auf Pixel-Phones landen
- Bing mit ChatGPT ist nun allgemein und mit neuen Features verfügbar
- Microsoft wirbt für Bing, wenn Nutzer per Edge Google Bard aufrufen
- SwiftKey für Android: Der verhasste Bing-Button ist nun entfernbar
- "Panik" bei Google, weil Samsung erwägt, mobil auf Bing zu wechseln
Download Mozilla Firefox - Open Source-Webbrowser
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