Kinderpornografie: Heute gab es hunderte Razzien in Norddeutschland
Heute sind Polizisten zu hunderten Durchsuchungen ausgerückt. Das Ziel bestand darin, Beweise für den Besitz und die Verbreitung von Kinderpornografie zu sichern. Grundlage für die Ermittlungen waren Informationen, die man aus den USA bekommen hatte.
Wie das federführende Landeskriminalamt Niedersachsen mitteilte, hätten allein in Niedersachsen 300 Beamte am heutigen Vormittag über 200 Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Sechs Polizeidirektionen waren beteiligt. Bundesweit rückten insgesamt 650 Polizisten aus und führten auch bei Verdächtigen in Berlin, Bremen, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein Razzien durch.
Dem ging eine ganze Kaskade von Stationen voraus, über die die zugrundeliegenden Informationen geliefert wurden. Sie stammten ursprünglich von Verdachtsfällen, die verschiedene US-Unternehmen verpflichtend an die dortigen Behörden meldeten. Nach anfänglichen Ermittlungen wurden die Accounts, hinter denen deutsche Nutzer stehen, an das Bundeskriminalamt weitergereicht, das sie schließlich an die zuständigen Landesbehörden übermittelte.
LKA-Präsident Friedo de Vries erklärte, dass es gerade bei Kindern, die Opfer von Missbrauch werden, oft mehrerer Anläufe bedarf, bis diese gehört würden. Daher sei es umso wichtiger, den aufkommenden Verdachtsfällen konsequent nachzugehen. Gebündelte Aktionen wie die heutige sollen zudem dazu beitragen, dass die Ermittlungen öffentliche Aufmerksamkeit erhalten, wovon sich die Ermittler einen abschreckenden Effekt erhoffen.
Siehe auch:
Dem ging eine ganze Kaskade von Stationen voraus, über die die zugrundeliegenden Informationen geliefert wurden. Sie stammten ursprünglich von Verdachtsfällen, die verschiedene US-Unternehmen verpflichtend an die dortigen Behörden meldeten. Nach anfänglichen Ermittlungen wurden die Accounts, hinter denen deutsche Nutzer stehen, an das Bundeskriminalamt weitergereicht, das sie schließlich an die zuständigen Landesbehörden übermittelte.
Ermittlungen dauern an
In Niedersachsen hatte man jetzt eine größere Informationslieferung ausgewertet und konnte den heutigen Einsatz so vorbereiten. Bei den Verdächtigen wurden Computer, Smartphones und Speichermedien beschlagnahmt. Diese werden nun von den IT-Forensikern der Kriminalpolizei ausgewertet. Meldungen darüber, dass auch schon Personen festgenommen wurden, gibt es nicht.LKA-Präsident Friedo de Vries erklärte, dass es gerade bei Kindern, die Opfer von Missbrauch werden, oft mehrerer Anläufe bedarf, bis diese gehört würden. Daher sei es umso wichtiger, den aufkommenden Verdachtsfällen konsequent nachzugehen. Gebündelte Aktionen wie die heutige sollen zudem dazu beitragen, dass die Ermittlungen öffentliche Aufmerksamkeit erhalten, wovon sich die Ermittler einen abschreckenden Effekt erhoffen.
Zusammenfassung
- Polizisten durchsuchten über 200 Orte wegen Kinderpornografie.
- Informationen aus den USA lieferten Grundlage für Ermittlungen.
- 650 Polizisten bundesweit an Einsatz beteiligt.
- Computer, Smartphones und Speichermedien beschlagnahmt.
- LKA-Präsident Friedo de Vries hofft auf abschreckenden Effekt.
- Ermittlungen sollen öffentliche Aufmerksamkeit erhalten.
- Missbrauchsfällen soll konsequent nachgegangen werden.
Siehe auch:
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen