"Experiment gescheitert":
OpenAI-Chef schimpft über Homeoffice
OpenAI ist dieser Tage in aller Munde, schließlich stammen von dort GPT, GPT-4 und Dall-E. Weniger fortschrittlich ist das Unternehmen in Sachen Arbeitsplatz, denn CEO Sam Altman hat sich strikt gegen Homeoffice ausgesprochen und nannte es "gescheitertes Experiment".
In der Pandemie waren alle Unternehmen, bei denen das auch nur ansatzweise möglich war, gezwungen, ihre Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten zu lassen. Bei den Arbeitnehmern kam das gut an und viele wünschten sich, die Möglichkeit zu Homeoffice beibehalten zu können.
So manche Firma war damit einverstanden, viele entschieden sich auch für hybride Modelle, einige Unternehmen trieben ihre Angestellten aber in die Büros zurück. Das vielleicht bekannteste Beispiel war und ist Tesla, Elon Musk kannte keine Gnade und drohte Mitarbeitern die Entlassung an, wenn sie nicht ins Büro zurückkehren - selbst in Härtefällen.
Altman weiter: "Ich würde sagen, das Experiment ist vorbei, und die Technologie ist noch nicht gut genug, um für immer aus der Ferne arbeiten zu können, insbesondere bei Startups." Das gelte vor allem dann, wenn Ideen "fragiler, nuancierter und unsicherer" sind und man entsprechend viel Zeit für persönliche Gespräche brauche.
Der OpenAI-Chef ist mit dieser Meinung nicht alleine, im Gegenteil. Ausgerechnet in der IT-Branche hegen viele Top-Manager einen regelrechten Hass auf Homeoffice, während dieses Arbeitsmodell bei ihren Untergebenen besonders gefragt ist.
Siehe auch:
So manche Firma war damit einverstanden, viele entschieden sich auch für hybride Modelle, einige Unternehmen trieben ihre Angestellten aber in die Büros zurück. Das vielleicht bekannteste Beispiel war und ist Tesla, Elon Musk kannte keine Gnade und drohte Mitarbeitern die Entlassung an, wenn sie nicht ins Büro zurückkehren - selbst in Härtefällen.
"Startups müssen zusammenkommen"
Auch Sam Altman lehnt derartige Remote-Heimarbeit ab, und zwar kategorisch. Wie Fortune berichtet, sagte der OpenAI-Chef nämlich, dass Homeoffice ein schwerer Fehler sei: "Ich glaube, einer der schlimmsten Fehler der Tech-Industrie seit Langem war die Annahme, dass jeder für immer aus der Ferne arbeiten könnte und dass Startups nicht persönlich zusammenkommen müssten und dass es keinen Verlust an Kreativität geben würde."Altman weiter: "Ich würde sagen, das Experiment ist vorbei, und die Technologie ist noch nicht gut genug, um für immer aus der Ferne arbeiten zu können, insbesondere bei Startups." Das gelte vor allem dann, wenn Ideen "fragiler, nuancierter und unsicherer" sind und man entsprechend viel Zeit für persönliche Gespräche brauche.
Der OpenAI-Chef ist mit dieser Meinung nicht alleine, im Gegenteil. Ausgerechnet in der IT-Branche hegen viele Top-Manager einen regelrechten Hass auf Homeoffice, während dieses Arbeitsmodell bei ihren Untergebenen besonders gefragt ist.
Zusammenfassung
- OpenAI-Chef Sam Altman lehnt Homeoffice als "gescheitertes Experiment" ab.
- Viele IT-Manager hegen Hass auf Homeoffice, während es bei Untergebenen beliebt ist.
- Ideen "fragiler, nuancierter und unsicherer": persönliche Gespräche nötig.
- Startups müssen "persönlich zusammenkommen".
Siehe auch:
- Unternehmen ohne Homeoffice-Option müssen um Entwickler bangen
- Homeoffice bleibt: Amazon verkauft neuen Bürokomplex direkt wieder
- Twitter fliegt aus gemieteten Büros - Homeoffice-Verbot läuft ins Leere
- Homeoffice-Trend bringt den Großstädten der USA Milliarden-Verluste
- Nadella: Chefs fürchten Homeoffice wegen "Produktivitäts-Paranoia"
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