Homeoffice bleibt: Amazon verkauft neuen Bürokomplex direkt wieder
Amazon wollte sich mitten in der Pandemie-Zeit darauf vorbereiten, dass man nach der Beendigung der Infektionsschutz-Maßnahmen wieder richtig durchstarten kann und kaufte einen großen Büro-Komplex in Kalifornien. Nun zeigt sich aber, dass man ihn doch nicht benötigt.
Erst im Oktober 2021 erwarb der Handelskonzern das 12 Hektar große Grundstück mit den darauf stehenden Bürogebäuden in Milpitas, berichtete Bloomberg. Hier sollten nach dem Ende der Pandemie viele Entwickler-Teams und andere Mitarbeiter einziehen und ihrer Arbeit nachgehen. Allerdings stellte sich nun heraus, dass Amazon die Büros nicht gefüllt bekommt - und das nicht etwa aufgrund einer schlechten Geschäftsentwicklung, sondern weil viele Beschäftigte ihr Homeoffice nicht mehr aufgeben und dauerhaft regelmäßig ins Büro kommen wollen.
Bestenfalls kann man vor allem in Kalifornien nur noch dann Leute gewinnen, wenn man ihnen zusagt, dass sie maximal einen Teil ihrer Arbeitszeit verpflichtend im Büro aufzutauchen haben. Unter diesen Voraussetzungen ist es schlicht nicht sinnvoll, weiterhin jedem Mitarbeiter einen festen Platz zuzuweisen und die alten Formen der Planungen für Firmen-Flächen ist schlicht hinfällig geworden.
In dem Ort betreibt Amazon auch schon eine Logistik-Niederlassung, die von dem Rückzug aus dem Büro-Projekt aber nicht betroffen sein soll. Gleichwohl hat Amazon aber auch schon Grundstücke abgestoßen, die noch vor wenigen Monaten für den Ausbau der Logistik-Infrastruktur erworben wurden. Denn auch das Wachstum der Online-Bestellungen ging nach dem Pandemie-Ende und der Wiedereröffnung der meisten lokalen Händler wieder deutlich zurück.
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Bestenfalls kann man vor allem in Kalifornien nur noch dann Leute gewinnen, wenn man ihnen zusagt, dass sie maximal einen Teil ihrer Arbeitszeit verpflichtend im Büro aufzutauchen haben. Unter diesen Voraussetzungen ist es schlicht nicht sinnvoll, weiterhin jedem Mitarbeiter einen festen Platz zuzuweisen und die alten Formen der Planungen für Firmen-Flächen ist schlicht hinfällig geworden.
Verkauf mit Verlust
Amazon hat sich daher nun entschieden, den Bürokomplex in Milpitas wieder zu verkaufen. Während man damals aber noch 123 Millionen Dollar für den Kauf ausgab, dürfte der Verkaufspreis nun deutlich niedriger ausfallen. Denn der Bedarf an Flächen ist auch bei den meisten anderen Unternehmen deutlich gesunken und der bereits gefundene Käufer will hier auch nur Lagerräume betreiben. Ein konkreter Preis ist öffentlich aber nicht bekannt geworden.In dem Ort betreibt Amazon auch schon eine Logistik-Niederlassung, die von dem Rückzug aus dem Büro-Projekt aber nicht betroffen sein soll. Gleichwohl hat Amazon aber auch schon Grundstücke abgestoßen, die noch vor wenigen Monaten für den Ausbau der Logistik-Infrastruktur erworben wurden. Denn auch das Wachstum der Online-Bestellungen ging nach dem Pandemie-Ende und der Wiedereröffnung der meisten lokalen Händler wieder deutlich zurück.
Zusammenfassung
- Amazon kaufte im Oktober 2021 ein Bürogebäude in Kalifornien.
- Mitarbeiter möchten im Homeoffice bleiben, daher wird das Gebäude nicht benötigt.
- Amazon will das Grundstück wieder verkaufen, der Preis dürfte niedriger ausfallen.
- Die Logistik-Niederlassung in dem Ort bleibt unberührt.
- Amazon hat auch Grundstücke abgestoßen, die für Logistik-Ausbau gedacht waren.
- Online-Bestellungen sind nach Pandemie-Ende zurückgegangen.
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