Windows Autopatch: Microsoft bringt wichtige neue Features

Microsoft gibt seiner Autopatch-Funktion jetzt ein großes Up­date. Es sei die bedeutendste Neuerung seit der Einführung der Funktion, hieß es. Dabei setzt mal in erster Linie auch Funk­tio­nen um, um die seitens der Nutzer gebeten wurde.
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Windows Autopatch wurde im vergangenen Jahr gestartet. Das Feature sorgt dafür, dass Administratoren im Unternehmens-Umfeld sich nicht mehr umfassend um die Bereitstellung von System-Updates kümmern müssen. Insbesondere die zahlreichen Routine-Aufgaben, die in diesem Zusammenhang am Patch-Day und bei der Veröffentlichung anderer Aktualisierungen anfielen, werden so reduziert.

Im Wesentlichen wurde die Funktion daher von den Nutzern begrüßt, es gab aber auch einen deutlichen Bedarf an Weiterentwicklung. Und diesem sind die Microsoft-Entwickler jetzt zu einem guten Teil nachgekommen. "Das Thema dieses Releases ist die Reaktion auf echte Unternehmensbedürfnisse - alles, weil wir von Autopatch-Kunden und solchen, die es werden wollen, gehört haben, was sie von dem Dienst erwarten", erklärte Lior Bela, der das Feature als Produktmanager betreut. Neuerungen an AutopatchGruppen-Einteilung leicht gemacht "Hier sind sie also: neue Funktionen, Kontrollen und Berichte, die alle darauf ausgerichtet sind, IT-Administratoren zu helfen, die Sicherheit und Produktivität mit weniger Aufwand zu verbessern", führte er weiter aus. So können etwa Updates nur für bestimmte Autopatch-Gruppen direkt bereitgestellt werden, während für andere diese Aktualisierungen gestaffelt ausgerollt werden. Diese verschiedenen Autopatch-Gruppen werden als "Bereitstellungsringe" bezeichnet.

Differenzierter als bisher

Administratoren können sich nun also nicht mehr nur noch entscheiden, ob Patches automatisch installiert werden sollen oder nicht. Angesichts der dabei möglichen Probleme mit eigener Software kann man unter anderem normale Arbeitsplatz-PCs direkt versorgen, kritische Systeme in bestimmten Abteilungen hingegen nicht.

Das neueste Autopatch-Update bringt darüber hinaus auch Warnungen und Benachrichtigungen mit sich, wenn fehlende oder geänderte Richtlinien entdeckt werden. Die Berichterstattung über Feature-Updates und Qualitäts-Updates ist ebenfalls verbessert worden. Alle Neuerungen werden jetzt erst einmal über eine Public-Preview-Phase erprobt und vorgestellt. Voraussichtlich im Juli, am ersten Jahrestag der Autopatch-Funktion, sollen sie dann allgemein verfügbar sein.

Zusammenfassung
  • Microsoft-Autopatch-Funktion erhält großes Update: Kundenwünsche berücksichtigt
  • Neue Funktionen, Kontrollen und Berichte helfen IT-Admins
  • Bereitstellungsringe ermöglichen Updates nur für bestimmte Gruppen
  • Warnungen und Benachrichtigungen bei fehlenden/geänderten Richtlinien
  • Preview-Phase, allgemeine Verfügbarkeit im Juli

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