Tausend Tech-Experten fordern sofortigen Stopp der KI-Entwicklung
Mehr als tausend führende Vertreter der IT-Wirtschaft und Forschende aus dem Fachbereich haben eine sofortige Aussetzung der Arbeit an Künstlicher Intelligenz (KI) gefordert. In einem offenen Brief betonen sie die Risiken, die davon ausgingen.
Die Entwickler von Künstlicher Intelligenz befänden sich in einem außer Kontrolle geratenen Wettlauf um die Erforschung und den Einsatz immer leistungsfähigerer digitaler Köpfe, die niemand - nicht einmal ihre Schöpfer - verstehen, vorhersagen oder zuverlässig kontrollieren können, heißt es in dem Text, den das gemeinnützige Future of Life Institute veröffentlichte.
"Diese Dinge prägen unsere Welt", erklärte Gary Marcus, ein Unternehmer und Akademiker, der seit Langem über die Schwächen von KI-Systemen spricht. "Wir haben einen perfekten Sturm aus unternehmerischer Verantwortungslosigkeit, weitverbreiteter Akzeptanz, mangelnder Regulierung und einer riesigen Anzahl von Unbekannten."
Dieses soll der Tech-Community und der übrigen Gesellschaft die Zeit geben, sich über die Sicherheitsaspekte auszutauschen und zu größerer Klarheit zu gelangen. So könnte man die Gelegenheit beispielsweise nutzen, um allgemeine Sicherheitsprotokolle zu entwerfen, die für alle KI-Entwickler bindend sind. Die Entwicklung leistungsfähiger KI-Systeme sollte erst dann vorangetrieben werden, "wenn wir sicher sind, dass ihre Auswirkungen positiv und ihre Risiken beherrschbar sind", so der Brief.
Unterzeichnet wurde der offene Brief unter anderem von Elon Musk, der auch an der Gründung von OpenAI beteiligt war, Apple-Gründer Steve Wozniak, dem KI-Pionier Yoshua Bengio und dem Historiker Yuval Noah Harari.
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"Diese Dinge prägen unsere Welt", erklärte Gary Marcus, ein Unternehmer und Akademiker, der seit Langem über die Schwächen von KI-Systemen spricht. "Wir haben einen perfekten Sturm aus unternehmerischer Verantwortungslosigkeit, weitverbreiteter Akzeptanz, mangelnder Regulierung und einer riesigen Anzahl von Unbekannten."
GPT-4 als Obergrenze
Die Unterzeichner des offenen Briefes verlangen nicht, dass die Arbeit mit KI-Algorithmen komplett eingestellt wird. Allerdings soll die Entwicklung sämtlicher Systeme gestoppt werden, die leistungsfähiger sind als GPT-4, das kürzlich von OpenAI vorgestellt wurde. Zumindest ein befristetes Moratorium wird hier vorgeschlagen.Dieses soll der Tech-Community und der übrigen Gesellschaft die Zeit geben, sich über die Sicherheitsaspekte auszutauschen und zu größerer Klarheit zu gelangen. So könnte man die Gelegenheit beispielsweise nutzen, um allgemeine Sicherheitsprotokolle zu entwerfen, die für alle KI-Entwickler bindend sind. Die Entwicklung leistungsfähiger KI-Systeme sollte erst dann vorangetrieben werden, "wenn wir sicher sind, dass ihre Auswirkungen positiv und ihre Risiken beherrschbar sind", so der Brief.
Unterzeichnet wurde der offene Brief unter anderem von Elon Musk, der auch an der Gründung von OpenAI beteiligt war, Apple-Gründer Steve Wozniak, dem KI-Pionier Yoshua Bengio und dem Historiker Yuval Noah Harari.
Zusammenfassung
- Führende der IT-Wirtschaft und Forschende fordern Aussetzung der KI-Entwicklung.
- "Digitale Köpfe, die niemand kontrollieren kann".
- Verlangen nicht Einstellung der Arbeit, sondern Moratorium.
- Tech-Community und Gesellschaft sollen Zeit für Austausch bekommen.
- Entwicklung erst vorantreiben, wenn Risiken beherrschbar sind.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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