GGWP: Künstliche Intelligenz sagt toxischen Spielern den Kampf an

Wer häufig Online-Multiplayer-Titel zockt, dürfte das Problem kennen, dass einige Teilnehmer ihre Mitspieler nur nerven möchten und sich nicht ernsthaft für das Game interessieren. Mit einem neuen KI-Projekt soll diesem Verhalten zukünftig entgegengewirkt werden können.
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Das Projekt hört auf den Namen GGWP (Good Game, Well Played) und wird unter anderem vom Crunchyroll-Gründer Kun Gao, vom E-Sports-Profi Dennis Fong sowie vom KI-Experten Dr. George Ng geführt. Die Entwicklung wird laut Businesswire von Bitkraft Ventures, vom Sony Innovation Fund, von Riot Games sowie von zahlreichen weiteren Investoren finanziert. Insgesamt konnten bislang schon mehr als zwölf Millionen Dollar eingesammelt werden. Project GGWP GGWP soll wie eine Schnittstelle verwendet werden können und sich ohne großen Aufwand in bestehende und neue Multiplayer-Games integrieren lassen. Wer in einem Spiel toxisches Verhalten zeigt, kann von dem System erfasst werden. GGWP könnte Aktionen wie Friendly Fire, Cheating, Rage-Quitting und Äußerungen im Chat aufzeichnen. Die Frequenz des jeweiligen Verhaltens wird dann mit anderen Spielern verglichen, sodass unfreundliche Gamer automatisch gemeldet und gesperrt werden können.

Entwickler erhalten einen besseren Überblick

Das Tool soll außerdem grafische Darstellungen mit sich bringen. Hiermit haben Entwickler und Publisher die Option, einen besseren Überblick über die Community ihres Spiels zu erhalten. Außerdem werden Moderatoren mehr Details zu vergangenen Aktionen eines Spielers angezeigt, wenn dieser wegen seines Verhaltens gemeldet wird.

Die Software könnte den Entwicklern helfen, Maßnahmen gegen toxische Spieler zu ergreifen und damit die Nutzererfahrung zu verbessern. Das lohnt sich letztendlich auch für die Publisher, da das jeweilige Game beliebter wird und (wieder) von mehr Spielern gespielt wird.

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