Tech-Branche blutet weiter:
12.000 Google-Mitarbeiter müssen gehen
Die Tech-Branche kannte in den letzten Jahren vielfach nur eine Richtung: nach oben. Das Wachstum hatte auch steigende Mitarbeiterzahlen zur Folge. Doch nun trifft die Rezession den Bereich mit voller Wucht und das bedeutet eines: Entlassungen. Nun ist Google an der Reihe.
Kahlschlag im Silicon Valley bzw. dem Nordwesten der USA: Anders kann man die aktuelle Entlassungswelle in der IT-Branche nicht zusammenfassen. Denn Anfang des Jahres hat Amazon bekannt gegeben, dass sich 18.000 seiner Mitarbeiter neue Jobs suchen müssen, diese Woche teilte Microsoft mit, dass man sich um mehr als 10.000 Angestellte verschlanken muss.
Bereits im vergangenen November wurden Entlassungen bei Meta bekannt, hier waren es 11.000 an der Zahl - und das ist nur die Spitze des Eisberges, denn auch zahlreiche andere Unternehmen führten Personalmaßnahmen durch. Infografik Jahresrückblick: Das Jahr 2022 in Google-Suchanfragen
Nun auch Google bzw. dessen Mutter Alphabet: Der Suchmaschinenriese aus dem kalifornischen Mountain View hat heute per interner Mail von CEO Sundar Pichai sowie einem Blogbeitrag mitgeteilt, dass man rund 12.000 Stellen abbauen muss.
In den vergangenen Wochen wurden alle Bereiche des Konzerns analysiert, um den Stellenabbau vorzubereiten: "Deshalb haben wir eine strenge Überprüfung aller Produktbereiche und Funktionen vorgenommen, um sicherzustellen, dass unsere Mitarbeiter und Funktionen mit unseren höchsten Prioritäten als Unternehmen übereinstimmen. Die Stellen, die wir streichen, spiegeln das Ergebnis dieser Überprüfung wider. Sie erstrecken sich über Alphabet, Produktbereiche, Funktionen, Ebenen und Regionen", schreibt der CEO von Google und Alphabet.
Siehe auch:
Bereits im vergangenen November wurden Entlassungen bei Meta bekannt, hier waren es 11.000 an der Zahl - und das ist nur die Spitze des Eisberges, denn auch zahlreiche andere Unternehmen führten Personalmaßnahmen durch. Infografik Jahresrückblick: Das Jahr 2022 in Google-Suchanfragen
Nun auch Google bzw. dessen Mutter Alphabet: Der Suchmaschinenriese aus dem kalifornischen Mountain View hat heute per interner Mail von CEO Sundar Pichai sowie einem Blogbeitrag mitgeteilt, dass man rund 12.000 Stellen abbauen muss.
Auf das Wachstum folgt die Krise
Pichai spricht von einer "schwierigen Entscheidung", die das Unternehmen für die Zukunft rüsten soll: "In den letzten zwei Jahren haben wir eine Phase dramatischen Wachstums erlebt. Um diesem Wachstum gerecht zu werden und es anzukurbeln, haben wir uns auf eine andere wirtschaftliche Realität eingestellt als die, die wir heute vorfinden."In den vergangenen Wochen wurden alle Bereiche des Konzerns analysiert, um den Stellenabbau vorzubereiten: "Deshalb haben wir eine strenge Überprüfung aller Produktbereiche und Funktionen vorgenommen, um sicherzustellen, dass unsere Mitarbeiter und Funktionen mit unseren höchsten Prioritäten als Unternehmen übereinstimmen. Die Stellen, die wir streichen, spiegeln das Ergebnis dieser Überprüfung wider. Sie erstrecken sich über Alphabet, Produktbereiche, Funktionen, Ebenen und Regionen", schreibt der CEO von Google und Alphabet.
Siehe auch:
- Microsoft: Entlassungen treffen Teams für Edge, HoloLens & Hardware
- Microsoft kündigt 10.000 Entlassungen an, auch Entwickler betroffen
- Der Kryptowinter geht weiter: Coinbase entlässt, Binance blutet
- Kahlschlag in der Krise: Amazon will über 18.000 Mitarbeiter entlassen
- Facebook/Meta: Zuckerberg startet Entlassung von 11.000 Mitarbeitern
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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