Der Kryptowinter geht weiter:
Coinbase entlässt, Binance blutet
Es ist noch nicht allzu lange her, da wurde von vielen eine Finanzrevolution ausgerufen, denn so mancher sagte voraus, dass Kryptowährungen die Zukunft seien. Und die Kurse von Bitcoin und Co. schienen das zu bestätigen. Doch mittlerweile herrscht auf dem Markt Endzeitstimmung.
Revolution oder Blase? Das war lange Zeit die Frage, die sich Hobby-Finanzexperten, aber auch Profis gestellt haben. Denn die Kryptowährungen kannten lange Zeit nur eine Richtung: nach oben. Die Folge war, dass Kryptobörsen und andere Angebote dieser Art wie Pilze aus dem Boden schossen.
Das Wachstum war gewaltig, doch dann folgte der Crash. Es gab allerdings nicht nur wirtschaftliche Probleme mit den eingebrochenen Kursen, sondern auch Betrugsfälle wie jenen von FTX. Seither sprechen Brancheninsider jedenfalls nur noch von Kryptowinter und damit wollen viele auch andeuten, dass dieser irgendwann einmal enden wird, denn bekanntlich folgt auf den Winter stets ein Frühling.
Wie TechCrunch berichtet, hat Coinbase außerdem angekündigt, dass man im Zuge von Sparmaßnahmen gleich mehrere Projekte einstellt. Es ist nicht das erste Mal, dass Coinbase versucht, seine Ausgaben zu kürzen, bereits im vergangenen Sommer mussten sich rund 1100 Mitarbeiter neue Jobs suchen.
Im Zuge der Unsicherheit nach dem Kollaps des Konkurrenten FTX konnte Binance nicht etwa profitieren, im Gegenteil: Fast ein Viertel des Binance-Vermögens hat die Börse in weniger als zwei Monaten verlassen. Wie dramatisch die Lage auf dem gesamten Kryptomarkt ist, zeigen auch Zahlen von CoinMarketCap, laut denen der Gesamtwert der Kryptowährungen im letzten Jahr um 56 Prozent auf 848,7 Milliarden Dollar gesunken ist.
Siehe auch:
Das Wachstum war gewaltig, doch dann folgte der Crash. Es gab allerdings nicht nur wirtschaftliche Probleme mit den eingebrochenen Kursen, sondern auch Betrugsfälle wie jenen von FTX. Seither sprechen Brancheninsider jedenfalls nur noch von Kryptowinter und damit wollen viele auch andeuten, dass dieser irgendwann einmal enden wird, denn bekanntlich folgt auf den Winter stets ein Frühling.
Endet der Kryptowinter je?
Doch bisher sieht es nicht danach aus, als wäre eine Erholung in Sicht. Das zeigen derzeit auch die Branchen-Schwergewichte Coinbase und Binance. So hat etwa Coinbase nun bekannt gegeben, dass man 950 Angestellte entlassen muss, das sind etwa 20 Prozent aller Beschäftigten der Handelsplattform.Wie TechCrunch berichtet, hat Coinbase außerdem angekündigt, dass man im Zuge von Sparmaßnahmen gleich mehrere Projekte einstellt. Es ist nicht das erste Mal, dass Coinbase versucht, seine Ausgaben zu kürzen, bereits im vergangenen Sommer mussten sich rund 1100 Mitarbeiter neue Jobs suchen.
Binance blutet (aus?)
Auch bei Binance, einem weiteren Branchen-Schwergewicht, sieht es nicht gut aus: Denn laut einem Bericht des Wirtschaftsmagazins Forbes ziehen immer mehr Investoren Gelder ab und das hat zur Folge, dass Binance "ausblutet": Alleine am vergangenen Freitag haben Kunden 360 Millionen Dollar von Binance abgezogen. Infografik: Die größten Verlierer des Kryptocrashs
Im Zuge der Unsicherheit nach dem Kollaps des Konkurrenten FTX konnte Binance nicht etwa profitieren, im Gegenteil: Fast ein Viertel des Binance-Vermögens hat die Börse in weniger als zwei Monaten verlassen. Wie dramatisch die Lage auf dem gesamten Kryptomarkt ist, zeigen auch Zahlen von CoinMarketCap, laut denen der Gesamtwert der Kryptowährungen im letzten Jahr um 56 Prozent auf 848,7 Milliarden Dollar gesunken ist.
Siehe auch:
- Celsius Network: Nutzern der Krypto-Plattform gehören ihre Werte nicht
- Milliarden-Absturz: Krypto-Miner kann nur noch Scherben aufsammeln
- Nachtclubs in Miami in der Krise - weil reiche "Krypto-Kids" ausbleiben
- FTX: Neue brisante Vorwürfe gegen die Kryptobörse und ihren Chef
- Insolvenzverwalter zu Kryptobörse FTX: "Nie so ein Versagen gesehen"
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