FTX: Insolvenzverwalter findet weitere 5 Mrd. $ - und das ist nicht alles
Für die Nutzer und Gläubiger, die beim Zusammenbruch der Krypto-Börse FTX viel Geld verloren haben, könnte es zumindest etwas Hoffnung geben. Der Insolvenzverwalter hat bei dem Unternehmen bisher nicht registrierte Vermögenswerte im Milliarden-Bereich gefunden.
Wie der von einem US-Gericht beauftragte Andrew Dietderich in der Verfahrens-Dokumentation notierte, seien bisher Bargeld, Kryptowährungseinheiten und Wertpapiere entdeckt und sichergestellt worden, deren Wert sich nach den derzeitigen Kursen auf rund 5 Milliarden Dollar beläuft. Über die genaue Art dessen, wie die Werte gefunden wurden, machte Dietderich allerdings keine genaueren Angaben.
Schon Ende letzten Jahres hatten auch die Behörden der Bahamas, wo sich der Hauptsitz des Unternehmens befand, mitgeteilt, dass man Werte in Höhe von 3,5 Milliarden Dollar gefunden und sichergestellt habe. Die nun bei der US-Tochter gefundenen Gelder kommen obendrauf. Aber auch diese genügen noch nicht, um die Einlagen sämtlicher Nutzer und die Schulden bei verschiedenen Gläubigern zu tilgen.
Der Insolvenzverwalter hatte aber bereits früher darauf hingewiesen, dass es äußerst kompliziert ist, sich durch die FTX-Buchhaltung zu kämpfen, da hier wohl extrem schlampig gearbeitet wurde. Daher musste er erneut darauf hinweisen, dass bis heute noch immer kein endgültiger Überblick vorhanden ist, wie hoch die Außenstände und Guthaben von Nutzern zusammengenommen überhaupt sind. Derweil entbrennt bereits die Auseinandersetzung darum, wie die gefundenen Gelder aufgeteilt werden. Das dürfte auch davon abhängen, ob die Kryptowerte beim Transfer auf das FTX-Konto formal in das Eigentum der Börse übergegangen sind.
Siehe auch:
Schon Ende letzten Jahres hatten auch die Behörden der Bahamas, wo sich der Hauptsitz des Unternehmens befand, mitgeteilt, dass man Werte in Höhe von 3,5 Milliarden Dollar gefunden und sichergestellt habe. Die nun bei der US-Tochter gefundenen Gelder kommen obendrauf. Aber auch diese genügen noch nicht, um die Einlagen sämtlicher Nutzer und die Schulden bei verschiedenen Gläubigern zu tilgen.
Noch mehr Geld in Sicht
Doch der Insolvenzverwalter, der von der Kanzlei Sullivan & Cromwel stammt, machte bereits Hoffnung auf mehr. Auch wenn hier noch kein endgültiger Vollzug vermeldet werden kann, sei man auf einem guten Kurs, weitere Anlagen mit einem Wert von 4,6 Milliarden Dollar zu verkaufen, um noch mehr liquide Mittel in die Kasse zu bekommen.Der Insolvenzverwalter hatte aber bereits früher darauf hingewiesen, dass es äußerst kompliziert ist, sich durch die FTX-Buchhaltung zu kämpfen, da hier wohl extrem schlampig gearbeitet wurde. Daher musste er erneut darauf hinweisen, dass bis heute noch immer kein endgültiger Überblick vorhanden ist, wie hoch die Außenstände und Guthaben von Nutzern zusammengenommen überhaupt sind. Derweil entbrennt bereits die Auseinandersetzung darum, wie die gefundenen Gelder aufgeteilt werden. Das dürfte auch davon abhängen, ob die Kryptowerte beim Transfer auf das FTX-Konto formal in das Eigentum der Börse übergegangen sind.
Siehe auch:
- 3,5 Mrd. Dollar: Gute Nachricht - Großteil der FTX-Gelder doch gerettet
- FTX-Gründer an die USA ausgeliefert - Partner legen Geständnis ab
- Es wird unangenehm für den FTX-CEO: Sam Bankman-Fried verhaftet
- FTX: Neue brisante Vorwürfe gegen die Kryptobörse und ihren Chef
- Insolvenzverwalter zu Kryptobörse FTX: "Nie so ein Versagen gesehen"
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