FTX: Neue brisante Vorwürfe gegen die Kryptobörse und ihren Chef
Mit der Pleite der Kryptobörse FTX erlebte die Szene vor Kurzem den wohl bisher spektakulärsten Zusammenbruch auf diesem Finanzsektor. Doch damit ist die Angelegenheit nicht vorbei, denn im Rahmen der Abwicklung kommen neue Details heraus, wie FTX geführt wurde.
Diesen Eindruck bekommt man jedenfalls mit jeder neuen Enthüllung aus dem Aufstieg und Fall der Kryptobörse. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, sagten die mit dem Konkursverfahren betrauten Anwälte bei der ersten Anhörung zum Fall FTX, dass beim vermeintlich hochmodernen Unternehmen regelrecht mittelalterliche Zustände herrschten und es wie ein "persönliches Lehensgut" geführt wurde.
Die Wirtschaftsjuristen sind aber nach wie vor dabei, sich ein Bild von den Zuständen bei FTX zu machen, denn das Wort Chaos umschreibt die Angelegenheit offenbar ebenfalls treffend. Denn die Krypto-Plattform hatte es immer wieder mit Hacks zu tun, zahlreiche Gelder sind deshalb schlichtweg verschwunden.
Zur Pleite kam es, weil Händler innerhalb von drei Tagen sechs Milliarden Dollar von FTX abzogen und Konkurrent Binance einen Rettungs-Deal verwarf. Der Zusammenbruch führte nun dazu, dass eine Million Gläubiger mit Verlusten in Höhe von mehreren Milliarden Dollar konfrontiert sind.
Die Vorwürfe gegen Bankman-Fried und seine Familie sind brisant: Seine "Lehensherrschaft" führte laut den Anwälten beispielsweise dazu, dass 300 Millionen Dollar für Häuser und Ferienimmobilien für leitende Mitarbeiter und Familienmitglieder ausgegeben wurden. Bereits zuvor wurde bekannt, dass die Eltern des CEOs und hochrangige Manager für 121 Millionen Dollar 19 Ferienhäuser auf den Bahamas gekauft haben. Mittlerweile ist aber auch klar: Es war noch mehr. Und es ist auch zu befürchten, dass das nur die Spitze des Eisberges ist.
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FTX als persönliche Gelddruckmaschine
Es gibt ein Video von Sam Bankman-Fried, in dem er sich gegenüber einem YouTuber in gewisser Weise als Mutter Teresa unter den Reichen inszeniert. Gelde verdiene er nur, um es verschenken zu können, so der heute 30-Jährige. Mittlerweile ist aber klar: FTX war für Bankman-Fried das ziemlich genaue Gegenteil, nämlich eine persönliche Gelddruckmaschine für den Gründer und seine Familie.Diesen Eindruck bekommt man jedenfalls mit jeder neuen Enthüllung aus dem Aufstieg und Fall der Kryptobörse. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, sagten die mit dem Konkursverfahren betrauten Anwälte bei der ersten Anhörung zum Fall FTX, dass beim vermeintlich hochmodernen Unternehmen regelrecht mittelalterliche Zustände herrschten und es wie ein "persönliches Lehensgut" geführt wurde.
Die Wirtschaftsjuristen sind aber nach wie vor dabei, sich ein Bild von den Zuständen bei FTX zu machen, denn das Wort Chaos umschreibt die Angelegenheit offenbar ebenfalls treffend. Denn die Krypto-Plattform hatte es immer wieder mit Hacks zu tun, zahlreiche Gelder sind deshalb schlichtweg verschwunden.
Zur Pleite kam es, weil Händler innerhalb von drei Tagen sechs Milliarden Dollar von FTX abzogen und Konkurrent Binance einen Rettungs-Deal verwarf. Der Zusammenbruch führte nun dazu, dass eine Million Gläubiger mit Verlusten in Höhe von mehreren Milliarden Dollar konfrontiert sind.
Die Vorwürfe gegen Bankman-Fried und seine Familie sind brisant: Seine "Lehensherrschaft" führte laut den Anwälten beispielsweise dazu, dass 300 Millionen Dollar für Häuser und Ferienimmobilien für leitende Mitarbeiter und Familienmitglieder ausgegeben wurden. Bereits zuvor wurde bekannt, dass die Eltern des CEOs und hochrangige Manager für 121 Millionen Dollar 19 Ferienhäuser auf den Bahamas gekauft haben. Mittlerweile ist aber auch klar: Es war noch mehr. Und es ist auch zu befürchten, dass das nur die Spitze des Eisberges ist.
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