Insolvenzverwalter zu Kryptobörse FTX: "Nie so ein Versagen gesehen"

Die Krypto-Szene konnte vor kurzem mit dem Ende von FTX den spektakulärsten Zusammenbruch in der Geschichte von virtuellen Währungen erleben und mittlerweile kümmert sich ein Insolvenzverwalter um die Abwicklung. Doch der kann nicht fassen, was er da zu sehen bekommt. FTX ist pleite. Diese Nachricht hat in der zuletzt krisengeplagten Welt der Kryptowährungen für viel Aufsehen gesorgt. Denn das von Sam Bankman-Fried gegründete Unternehmen hat einen unglaublichen Aufstieg hingelegt, doch der Fall war ebenso spektakulär, im negativen Sinne wohlgemerkt.

Mittlerweile kümmert sich John Ray als neuer CEO um FTX, das ist aber kein klassischer Chief Executive Officer, sondern nach unserem Verständnis ein Insolvenzverwalter. Denn FTX hat am 11. November Konkurs angemeldet und Ray ist nun dafür zuständig, zu retten, was noch zu retten ist. Doch der erfahrene Manager, der bereits die Abwicklung von Enron geleitet hat, ist regelrecht schockiert, was er bei FTX zu sehen bekam.


Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, teilte Ray in einer gerichtlichen Erklärung mit, dass die von ihm festgestellten Mängel in den Bereichen Aufsicht, Sicherheit und Unternehmensführung größer waren als in jedem anderen derartigen Vorgang, den er in seinen 40 Jahren als Konkursspezialist geleitet hat, einschließlich Enron.

Chaos bei FTX ist unbeschreiblich

Der Insolvenzexperte ist regelrecht schockiert und schreibt: "Noch nie in meiner beruflichen Laufbahn habe ich ein derartiges Versagen der Unternehmenskontrollen und ein derartiges Fehlen vertrauenswürdiger Finanzinformationen erlebt wie hier."

Bankman-Fried, der sich selbst als großer Philanthrop inszenierte, der sein Geld vorzugsweise verschenkt, hat zehn Milliarden Dollar an Kundengeldern verwendet, um seinen Hedgefonds Alameda Research zu stützen. Das hat letztlich zur Zahlungsunfähigkeit von FTX geführt.

Das Chaos und Ausmaß der Untreue, das Ray dokumentiert, ist erstaunlich: So wurden FTX-Mittel u. a. für den Kauf von Häusern und anderen persönlichen Gegenständen für Mitarbeiter und Berater verwendet. Viele Transaktionen wurden nicht oder nur unzureichend dokumentiert. Rays Aufgabe ist keine einfache, denn FTX ist in Wirklichkeit ein Firmengeflecht, das seine Sitze großteils in Steueroasen hat.

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