FTX-Gründer an die USA ausgeliefert - Partner legen Geständnis ab
Für einen der Stars der Kryptowährungs-Szene wird es nun ernst: Der Gründer der Börse FTX, Sam Bankman-Fried, ist von den Behörden der Bahamas an die USA ausgeliefert worden. Dort soll er nun vor Gericht gestellt werden.
FTX gehörte zu den größten Kryptobörsen, doch vor einigen Wochen ging die Plattform Pleite. Nun steht der Verdacht im Raum, dass dies nicht allein auf das Unvermögen und Nachlässigkeiten des Managements zurückzuführen ist, sondern bewusster Betrug eine Rolle spielte. Dabei geht es um eine besondere Schwere, da zahlreiche Nutzer enorme Werte verloren haben.
Die von der Staatsanwaltschaft erhobenen Vorwürfe können dazu führen, dass Bankman-Fried zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt wird. Allerdings wäre das die Maximalstrafe, die letztlich wohl relativ unwahrscheinlich ist. Vielmehr scheint der FTX-Gründer durchaus Hoffnung zu haben, noch halbwegs glimpflich aus der Sache herauszukommen. Immerhin hat er gegen das Auslieferungs-Ersuchen der USA keinen Widerspruch eingelegt.
Währen die Auslieferung anlief, wendete sich das Blatt auch ein Stück weit zu Ungunsten des FT-Gründers. Denn zwei Geschäftspartner bekannten sich schuldig und erzielten auf dieser Grundlage einen Vergleich mit der Staatsanwaltschaft. Diese räumten ein, am Betrug, der zur FTX-Pleite führte, beteiligt gewesen zu sein. Die Geständnisse wurden von den US-Behörden allerdings unter Verschluss gehalten, bis Bankman-Fried sich auf dem Weg in die USA befand.
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Die von der Staatsanwaltschaft erhobenen Vorwürfe können dazu führen, dass Bankman-Fried zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt wird. Allerdings wäre das die Maximalstrafe, die letztlich wohl relativ unwahrscheinlich ist. Vielmehr scheint der FTX-Gründer durchaus Hoffnung zu haben, noch halbwegs glimpflich aus der Sache herauszukommen. Immerhin hat er gegen das Auslieferungs-Ersuchen der USA keinen Widerspruch eingelegt.
Geständnisse von Partnern
Die US-Börsenaufsicht, die im Wesentlichen die Sachargumente für die Staatsanwaltschaft liefert, geht von einem Gesamtschaden in Höhe von 1,8 Milliarden Dollar aus. Aus ihrer Sicht hat Bankman-Fried Investoren und Kryptowährungsnutzer mit nicht haltbaren Versprechungen und Zusagen geködert und dann einen guten Teil der Gelder veruntreut - unter anderem sollen Immobilien-Käufe für ihn und seine Familie aus diesen Werten bezahlt worden sein.Währen die Auslieferung anlief, wendete sich das Blatt auch ein Stück weit zu Ungunsten des FT-Gründers. Denn zwei Geschäftspartner bekannten sich schuldig und erzielten auf dieser Grundlage einen Vergleich mit der Staatsanwaltschaft. Diese räumten ein, am Betrug, der zur FTX-Pleite führte, beteiligt gewesen zu sein. Die Geständnisse wurden von den US-Behörden allerdings unter Verschluss gehalten, bis Bankman-Fried sich auf dem Weg in die USA befand.
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