Deals mit Netflix & Co: Microsoft will mehr Geld mit Werbung verdienen
Microsoft will mehr Geld mit Werbung verdienen. Innerhalb der nächsten Jahre sollen die Einnahmen aus dem firmeneigenen Werbenetzwerk verdoppelt werden. Dabei geht es nicht zwingend um Werbung in Windows & Co, sondern um die Vermarktung auf externen Angeboten.
In Redmond sieht man offenbar weiter großes Potenzial in der Vermarktung von Online-Werbung. Im Grunde möchte man also weiter in jenen Markt vordringen, der das Kerngeschäft des Konkurrenten Google darstellt. Allerdings agiert Microsoft bei der Online-Werbevermarktung in einem deutlich kleineren Maßstab.
Um sein selbst gestecktes Ziel zu erreichen, will Microsoft allerdings nicht so vorgehen wie Google, wo man auf die Vermarktung von Anzeigen im "offenen Web" setzt und die entsprechenden Werbeplätze oft meistbietend versteigert. Stattdessen will Microsoft vor allem auf die Kooperation mit großen Diensteanbietern setzen.
Ein besonders prominentes Beispiel ist dabei der weltweit führende Streaming-Anbieter Netflix. Dieser hat bekanntermaßen erst vor Kurzem ein durch die Einblendung von Werbung etwas vergünstigtes Angebot zum Preis von knapp fünf Euro pro Monat eingeführt. Die so entstandenen Werbeplätze vermarktet ausgerechnet Microsoft, das auch die entsprechende Infrastruktur betreibt.
Sollte Microsofts Plan, seine Einnahmen aus der Vermarktung von Werbung zeitnah zu verdoppeln aufgehen, wäre man im Vergleich zu Google zwar weiterhin ein eher kleines Licht, könnte aber immerhin zum weltweit sechstgrößten Anbieter dieser Art aufsteigen. Welche Rolle in diesem Zusammenhang die geplanten Neuerungen rund um mehr Werbung in dem Betriebssystem Windows spielen werden, beantwortete das Interview mit Wilk nicht.
Siehe auch:
Google unerreichbar überlegen
So ist laut dem zuständigen Microsoft-Manager Rob Wilk eine Verdopplung der Umsätze von derzeit zehn auf bald 20 Milliarden US-Dollar geplant. Zum Vergleich: Google setzte zuletzt rund 200 Milliarden Dollar pro Jahr mit der Vermarktung von Online-Werbeplätzen um, also rund das Zehnfache von dem, was Microsoft derzeit in dieser Branche verdient.Um sein selbst gestecktes Ziel zu erreichen, will Microsoft allerdings nicht so vorgehen wie Google, wo man auf die Vermarktung von Anzeigen im "offenen Web" setzt und die entsprechenden Werbeplätze oft meistbietend versteigert. Stattdessen will Microsoft vor allem auf die Kooperation mit großen Diensteanbietern setzen.
Ein besonders prominentes Beispiel ist dabei der weltweit führende Streaming-Anbieter Netflix. Dieser hat bekanntermaßen erst vor Kurzem ein durch die Einblendung von Werbung etwas vergünstigtes Angebot zum Preis von knapp fünf Euro pro Monat eingeführt. Die so entstandenen Werbeplätze vermarktet ausgerechnet Microsoft, das auch die entsprechende Infrastruktur betreibt.
Sollte Microsofts Plan, seine Einnahmen aus der Vermarktung von Werbung zeitnah zu verdoppeln aufgehen, wäre man im Vergleich zu Google zwar weiterhin ein eher kleines Licht, könnte aber immerhin zum weltweit sechstgrößten Anbieter dieser Art aufsteigen. Welche Rolle in diesem Zusammenhang die geplanten Neuerungen rund um mehr Werbung in dem Betriebssystem Windows spielen werden, beantwortete das Interview mit Wilk nicht.
Siehe auch:
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