Netflix: Werbeabo floppt laut Marktforschern, Streamingriese dementiert
Nachdem kürzlich entsprechende Berichte aufgekommen waren, bestätigen jetzt Analysen einer Marktforschungsfirma, dass sich die neue werbefinanzierte Abo-Variante für Netflix zum Reinfall entwickelt. Innerhalb eines Monats nach der Einführung war das günstigere Netflix-Abo mit Werbung die unbeliebteste Variante.
Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf Zahlen der Marktforschungsfirma Antenna berichtet, machte das neue, günstigere Netflix-Abo mit Werbung innerhalb des ersten Monats seit seiner Einführung nur rund neun Prozent der Zahl der neu abgeschlossenen Abos bei dem Streaming-Giganten aus. Alle anderen Neukunden entschieden sich für den Einstieg auf einer höheren Stufe ohne Werbung.
Aktuell sollen nur rund 0,2 Prozent aller amerikanischen Nutzer von Netflix die werbegestützte Variante abonniert haben. Netflix äußerte sich zu dem Thema gegenüber dem Wall Street Journal und erklärte, dass die Zahlen von Antenna ungenau seien und keinen Überblick über die Performance der werbegestützten, günstigeren Abonnement-Stufe liefern könnten.
Tatsächlich stammen die Daten von Antenna aus Drittquellen, die ihre Informationen unter anderem aus Zahlungsdaten der Kundschaft ziehen. Netflix erklärte weiter, dass man mit der Performance des durch Werbung mitfinanzierten Einstiegs-Abos durchaus zufrieden sei, auch was die Bereitschaft von Werbekunden für die Buchung von Plätzen für die Vermarktung über den Dienst angeht.
Erst in der letzten Woche waren deutliche Hinweise aufgetaucht, laut denen sich die Werbevariante von Netflix zu einem Flop entwickelt. Etliche Werbekunden würden bereits ihr Geld zurückerhalten, weil die Nutzerzahlen die Erwartungen nicht erfüllt hätten.
Die Daten von Antenna scheinen zumindest zu belegen, dass der erhoffte Schub für die Abonnentenzahlen von Netflix bisher ausgeblieben ist. Den Marktforschern zufolge verzeichnete Netflix im November eine geringere Zahl an neuen Abonnements als im Oktober, dem Monat vor der Einführung der neuen werbegestützten Abo-Variante.
Siehe auch:
Anteil der Nutzer der Werbevariante aktuell noch sehr gering
Ein großer Anteil der Kunden, die innerhalb des ersten Monats nach der Einführung auf die zum Teil durch Werbung finanzierte, günstigste Abonnement-Stufe von Netflix wechselten, waren zudem Kunden, die ein Downgrade von einem teureren Abonnement vornahmen. Insgesamt sollen 43 Prozent der Nutzer der werbegestützten Version ein Downgrade vorgenommen haben, während 57 Prozent der Nutzer Neukunden waren, so die Marktforscher.Aktuell sollen nur rund 0,2 Prozent aller amerikanischen Nutzer von Netflix die werbegestützte Variante abonniert haben. Netflix äußerte sich zu dem Thema gegenüber dem Wall Street Journal und erklärte, dass die Zahlen von Antenna ungenau seien und keinen Überblick über die Performance der werbegestützten, günstigeren Abonnement-Stufe liefern könnten.
Tatsächlich stammen die Daten von Antenna aus Drittquellen, die ihre Informationen unter anderem aus Zahlungsdaten der Kundschaft ziehen. Netflix erklärte weiter, dass man mit der Performance des durch Werbung mitfinanzierten Einstiegs-Abos durchaus zufrieden sei, auch was die Bereitschaft von Werbekunden für die Buchung von Plätzen für die Vermarktung über den Dienst angeht.
Erst in der letzten Woche waren deutliche Hinweise aufgetaucht, laut denen sich die Werbevariante von Netflix zu einem Flop entwickelt. Etliche Werbekunden würden bereits ihr Geld zurückerhalten, weil die Nutzerzahlen die Erwartungen nicht erfüllt hätten.
Die Daten von Antenna scheinen zumindest zu belegen, dass der erhoffte Schub für die Abonnentenzahlen von Netflix bisher ausgeblieben ist. Den Marktforschern zufolge verzeichnete Netflix im November eine geringere Zahl an neuen Abonnements als im Oktober, dem Monat vor der Einführung der neuen werbegestützten Abo-Variante.
Siehe auch:
- Netflix: Werbeabo ist ein Reinfall, Werbekunden bekommen Geld zurück
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