Indiana Jones 5: Harrison Ford wird digital verjüngt - auch glaubwürdig
Harrison Ford ist, man mag es kaum glauben, bereits 80. Für einen Actionhelden ist das ein stolzes Alter, doch der Schauspieler wird dennoch in seine Paraderolle als Indiana Jones zurückkehren. Er bekommt (teilweise) ein digitales Lifting und verspricht: Das wird glaubwürdig sein.
Indiana Jones 4, der aus unverständlichen Gründen offiziell Indiana Jones 5 genannt wird (zur Klarstellung: Trotz Einträgen auf IMDb und Wikipedia zu einem angeblichen "Indiana Jones 4" existieren bisher nur drei Filme, Indy-aner-Ehrenwort!) wurde bereits Anfang dieses Jahres abgedreht, seither sind die Macher mit der Postproduktion beschäftigt.
Der unter der Regie von James Mangold ("Logan") gedrehte Film wird sicherlich viele Spezialeffekte aufweisen, davon ist bei einem Blockbuster heutzutage auszugehen. Allzu viele Details zur Handlung sind nicht bekannt, klar ist aber, dass es Professor Jones wieder mit seinen Lieblingsgegnern zu tun bekommt, nämlich den Nazis. Der nächste Indiana-Jones-Film, der noch keinen "Und"-Untertitel hat, spielt großteils im Jahr 1969 und vor dem Hintergrund des Wettlaufs ins All. Indy ist dabei alles andere als glücklich, dass die NASA ehemalige Nazi-Wissenschaftler rekrutiert hat, um die Sowjets auszustechen.
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Dafür soll Ford digital verjüngt werden, doch hier schrillen bei Filmfans die Alarmglocken. Denn Disney hat eine eher mäßige Ausbeute, wenn es darum geht, Schauspieler zu verjüngen oder digital wieder zum Leben zu erwecken. Das beste oder besser gesagt schlechteste Beispiel ist Rogue One: A Star Wars Story, wo man Peter Cushings Grand Moff Tarkin und Carrie Fisher als Princess Leia derart digital bearbeitet hat - mit höchst zweifelhaftem Erfolg.
Doch auch andere hatten hier alles andere als überzeugende Ergebnisse, zuletzt etwa Netflix mit The Irishman und verjüngten Versionen von Robert de Niro, Joe Pesci und Al Pacino.
Das weiß man auch bei der Special-Effects-Schmiede Industrial Light and Magic und dort wurde intensiv an einer neuen Lösung gearbeitet, bei der Archivmaterial von Ford mit neuen Aufnahmen gemischt wird. Und das soll gelungen sein: "Meine Hoffnung ist, dass man, auch wenn über die Technik gesprochen wird, einfach nur zuschaut und denkt: 'Oh mein Gott, die haben einfach nur Filmmaterial gefunden. Das wurde vor 40 Jahren gedreht", sagt Produzentin Kathleen Kennedy dazu.
Auch der notorisch griesgrämige Hauptdarsteller zeigte sich mehr als zuversichtlich: "Das ist das erste Mal, dass ich das sehe und es glaube", sagte Harrison Ford gegenüber Empire.
Siehe auch:
Der unter der Regie von James Mangold ("Logan") gedrehte Film wird sicherlich viele Spezialeffekte aufweisen, davon ist bei einem Blockbuster heutzutage auszugehen. Allzu viele Details zur Handlung sind nicht bekannt, klar ist aber, dass es Professor Jones wieder mit seinen Lieblingsgegnern zu tun bekommt, nämlich den Nazis. Der nächste Indiana-Jones-Film, der noch keinen "Und"-Untertitel hat, spielt großteils im Jahr 1969 und vor dem Hintergrund des Wettlaufs ins All. Indy ist dabei alles andere als glücklich, dass die NASA ehemalige Nazi-Wissenschaftler rekrutiert hat, um die Sowjets auszustechen.
Szene im Jahr 1944
Im Magazin Empire gaben die Beteiligten nun neue Einblicke und dabei wurde verraten, dass Harrison Ford für den Film digital verjüngt wird. Die gute Nachricht: Das betrifft nur eine Szene am Anfang des Filmes, denn diese spielt im Jahr 1944. Indy landet dabei in einem Schloss voller Nazis. Das Problem: Rein rechnerisch wäre Indy in diesem Jahr etwa 53 Jahre alt.
Auf YouTube ansehenDafür soll Ford digital verjüngt werden, doch hier schrillen bei Filmfans die Alarmglocken. Denn Disney hat eine eher mäßige Ausbeute, wenn es darum geht, Schauspieler zu verjüngen oder digital wieder zum Leben zu erwecken. Das beste oder besser gesagt schlechteste Beispiel ist Rogue One: A Star Wars Story, wo man Peter Cushings Grand Moff Tarkin und Carrie Fisher als Princess Leia derart digital bearbeitet hat - mit höchst zweifelhaftem Erfolg.
Doch auch andere hatten hier alles andere als überzeugende Ergebnisse, zuletzt etwa Netflix mit The Irishman und verjüngten Versionen von Robert de Niro, Joe Pesci und Al Pacino.
Das weiß man auch bei der Special-Effects-Schmiede Industrial Light and Magic und dort wurde intensiv an einer neuen Lösung gearbeitet, bei der Archivmaterial von Ford mit neuen Aufnahmen gemischt wird. Und das soll gelungen sein: "Meine Hoffnung ist, dass man, auch wenn über die Technik gesprochen wird, einfach nur zuschaut und denkt: 'Oh mein Gott, die haben einfach nur Filmmaterial gefunden. Das wurde vor 40 Jahren gedreht", sagt Produzentin Kathleen Kennedy dazu.
Auch der notorisch griesgrämige Hauptdarsteller zeigte sich mehr als zuversichtlich: "Das ist das erste Mal, dass ich das sehe und es glaube", sagte Harrison Ford gegenüber Empire.
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