Indiana Jones 5 erlebt enttäuschenden Start an den Kinokassen
Eigentlich sollte Indiana Jones und das Rad des Schicksals die glorreiche Rückkehr des Action-Archäologen darstellen und das Debakel des Vorgängers vergessen machen. Doch der fünfte Teil, der erstmals nicht unter der Regie von Steven Spielberg entstand, enttäuscht bisher.
Harrison Ford ist mittlerweile 80 Jahre alt, doch im neuesten Indiana-Jones-Abenteuer zeigt er, dass er immer noch in eine seiner Paraderollen schlüpfen kann. Hinter der Kamera nahm James Mangold Platz und dieser hat bereits bei Logan: The Wolverine bewiesen, dass er ein gutes Gespür für alternde Helden hat.
Auch Indiana Jones und das Rad des Schicksals hatte gute Chancen auf ein zufriedenstellendes Abschlusskapitel für Indiana Jones. Denn mit 68 Prozent positiver Kritiken auf Rotten Tomatoes war das Echo zwar nicht überwältigend, aber eben doch zu mehr als zwei Dritteln positiv.
Weltweit sieht die Zahl zwar auf den ersten Blick besser aus, mit 130 Millionen ist allerdings auch das internationale Ergebnis unter den Erwartungen. Damit hat der Film noch einen recht weiten Weg bis zur Profitabilität, denn der im Original Indiana Jones and the Dial of Destiny genannte Film hat 295 Millionen Dollar gekostet, Marketing-Ausgaben nicht eingerechnet.
THR erläutert auch die Gründe für die Probleme, da diese mit dem Alter der Reihe zusammenhängen: "Für Dial of Destiny war es schon immer eine Herausforderung, neben den Fans, die mit der Serie aufgewachsen sind, auch neue, jüngere Fans zu gewinnen." Und das zeigen auch die Analysen der ersten Tage in den Kinos, da 42 Prozent der Tickets an Personen ab 45 Jahren gingen, davon 23 Prozent an Menschen über 55 Jahren.
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Auch Indiana Jones und das Rad des Schicksals hatte gute Chancen auf ein zufriedenstellendes Abschlusskapitel für Indiana Jones. Denn mit 68 Prozent positiver Kritiken auf Rotten Tomatoes war das Echo zwar nicht überwältigend, aber eben doch zu mehr als zwei Dritteln positiv.
Enttäuschung am ersten Wochenende
In die Kinos lockte der Film aber bisher nur verhältnismäßig wenige Menschen. Denn wie The Hollywood Reporter (THR) berichtet, konnte der Film an seinem ersten Wochenende in den USA gerade einmal 60 Millionen Dollar einspielen. Zum Vergleich: Vor einem Monat konnte der animierte Film Spider-Man: Across the Spider-Verse das Doppelte einspielen, also rund 120 Millionen Dollar. Von der Nummer 1 in dieser Wertung ist Indy 5 weit entfernt, denn angeführt wird die "Opening Weekends"-Wertung von Avengers: Endgame mit rund 357 Millionen Dollar.Weltweit sieht die Zahl zwar auf den ersten Blick besser aus, mit 130 Millionen ist allerdings auch das internationale Ergebnis unter den Erwartungen. Damit hat der Film noch einen recht weiten Weg bis zur Profitabilität, denn der im Original Indiana Jones and the Dial of Destiny genannte Film hat 295 Millionen Dollar gekostet, Marketing-Ausgaben nicht eingerechnet.
THR erläutert auch die Gründe für die Probleme, da diese mit dem Alter der Reihe zusammenhängen: "Für Dial of Destiny war es schon immer eine Herausforderung, neben den Fans, die mit der Serie aufgewachsen sind, auch neue, jüngere Fans zu gewinnen." Und das zeigen auch die Analysen der ersten Tage in den Kinos, da 42 Prozent der Tickets an Personen ab 45 Jahren gingen, davon 23 Prozent an Menschen über 55 Jahren.
Zusammenfassung
- Indiana Jones und das Rad des Schicksals enttäuscht: Regie von James Mangold, Harrison Ford als alternder Held, 68 Prozent positive Kritiken.
- Erste Woche in USA mit 60 Mio. Umsatz, weit hinter Erwartungen.
- International 130 Mio. Umsatz, 295 Mio. Produktionskosten, noch weit entfernt von Profitabilität.
- Analyse: 42% Tickets an Menschen über 45 Jahren, 23% über 55 Jahren.
- Herausforderung, neue und jüngere Fans zu begeistern.
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