Entwickler widerspricht Musk auf Twitter, wird dort direkt gefeuert
Es vergeht kaum ein Tag, an dem Elon Musk nicht für Schlagzeilen sorgt, und diese sind in der Regel alles andere als positiv. Der Twitter-Chef, der sich nach außen gerne locker gibt, ist intern knallhart. Das bekam nun auch ein Entwickler zu spüren, der ihm öffentlich widersprach.
Punkt 1: Elon Musk hat immer recht. Punkt 2: Hat er das nicht, siehe Punkt 1. Das ist das Motto, das offenbar in den Unternehmen des 51-Jährigen herrscht, nicht nur bei Tesla, SpaceX und Co., sondern seit gut zwei Wochen auch beim Kurznachrichtendienst Twitter. Musk versteht hier nicht den geringsten "Spaß" und reagiert mit dem Verständnis eines Despoten auf Kritik bzw. Angestellte, die aufzeigen, dass er falsch liegt.
Die jüngste Angelegenheit hat am vergangenen Sonntag begonnen. Musk schrieb in einem Tweet, dass er sich entschuldigen möchte, dass die Android-App in vielen Ländern "super-langsam" sei. Laut Musk sei der Grund dafür, dass die App mehr als 1000 "schlecht gebündelte" Remote-Prozedur-Aufrufe tätigt. Im Wesentlichen behauptete Musk, dass die App immer wieder versucht, den Server zu erreichen und jedes Mal auf dessen Antwort warten muss.
Frohnhoefer erläuterte das später noch und meinte, dass Twitter in Wirklichkeit keine Remote Procedure Calls (RPCs) ausführe und stattdessen beim Start etwa 20 Anfragen im Hintergrund durchführe. Darauf antwortete Musk und meinte: "Die Tatsache, dass du nicht erkennst, dass bis zu 1200 'Microservices' aufgerufen werden, wenn jemand die Twitter-App benutzt, ist nicht gut." Doch auch das ließ Frohnhoefer nicht unkommentiert und meinte, dass die "Anzahl der für die Erstellung der Zeitleiste erforderlichen Daten eher bei 200 als bei 1200" liege.
Es folgte eine laut The Verge chaotische Unterhaltung zwischen Musk und Frohnhoefer, der Twitter-Chef warf seinem Entwickler irgendwann einmal vor, dass er nicht genug getan habe, um die Android-App schneller zu machen (was seiner eigenen Entschuldigung widersprach, mit der die Sache begonnen hat). Die Diskussion ging offenbar intern auf Slack weiter, irgendwann einmal twitterte Musk aber schlicht: "Er ist gefeuert."
Mittlerweile gelöschter Musk-Tweet
Mittlerweile haben sich mehrere Insider, aber auch externe Experten zu Wort gemeldet und sagen im Wesentlichen, dass Musk sich irrt. Der Ex-Twitter-Entwickler Ben Leib schrieb etwa: "Als ehemaliger technischer Leiter der Timeline-Infrastruktur bei Twitter kann ich mit Sicherheit sagen, dass dieser Mann keine Ahnung hat, wovon er redet."
Was ist Mastodon und wie funktioniert es? Fragen und Antworten zur Twitter-Alternative Siehe auch:
Die jüngste Angelegenheit hat am vergangenen Sonntag begonnen. Musk schrieb in einem Tweet, dass er sich entschuldigen möchte, dass die Android-App in vielen Ländern "super-langsam" sei. Laut Musk sei der Grund dafür, dass die App mehr als 1000 "schlecht gebündelte" Remote-Prozedur-Aufrufe tätigt. Im Wesentlichen behauptete Musk, dass die App immer wieder versucht, den Server zu erreichen und jedes Mal auf dessen Antwort warten muss.
Entwickler hält dagegen
Auch Eric Frohnhoefer, Entwickler bei Twitter, sah diese Nachricht seines Chefs und entschloss sich, diesen zu korrigieren. Denn Frohnhoefer griff den Tweet seines Chefs auf und widersprach ihm offen: "Ich habe rund sechs Jahre lang an Twitter für Android gearbeitet und kann sagen, dass dies falsch ist."Frohnhoefer erläuterte das später noch und meinte, dass Twitter in Wirklichkeit keine Remote Procedure Calls (RPCs) ausführe und stattdessen beim Start etwa 20 Anfragen im Hintergrund durchführe. Darauf antwortete Musk und meinte: "Die Tatsache, dass du nicht erkennst, dass bis zu 1200 'Microservices' aufgerufen werden, wenn jemand die Twitter-App benutzt, ist nicht gut." Doch auch das ließ Frohnhoefer nicht unkommentiert und meinte, dass die "Anzahl der für die Erstellung der Zeitleiste erforderlichen Daten eher bei 200 als bei 1200" liege.
Es folgte eine laut The Verge chaotische Unterhaltung zwischen Musk und Frohnhoefer, der Twitter-Chef warf seinem Entwickler irgendwann einmal vor, dass er nicht genug getan habe, um die Android-App schneller zu machen (was seiner eigenen Entschuldigung widersprach, mit der die Sache begonnen hat). Die Diskussion ging offenbar intern auf Slack weiter, irgendwann einmal twitterte Musk aber schlicht: "Er ist gefeuert."
Mittlerweile gelöschter Musk-Tweet
Mittlerweile haben sich mehrere Insider, aber auch externe Experten zu Wort gemeldet und sagen im Wesentlichen, dass Musk sich irrt. Der Ex-Twitter-Entwickler Ben Leib schrieb etwa: "Als ehemaliger technischer Leiter der Timeline-Infrastruktur bei Twitter kann ich mit Sicherheit sagen, dass dieser Mann keine Ahnung hat, wovon er redet."Was ist Mastodon und wie funktioniert es? Fragen und Antworten zur Twitter-Alternative Siehe auch:
- Tesla- und Twitter-Chef Musk gibt zu, dass er komplett überarbeitet ist
- Werber laufen Twitter weg? Dann macht es Elon Musk eben selbst
- Twitter Blue macht blau - das Elon Musk-Chaos geht munter weiter
- Musk warnt: Twitter-Pleite droht, auf Mitarbeiter warten harte Zeiten
- Twitter-Chaos bei Haken und Fakes: Musk kündigt "dumme Dinge" an
Thema:
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Game Over für Trump: Weißes Haus entfernt kontroversen Tetris-Klon
- Werbung mit Kindesmissbrauch: Meta nimmt das Problem nicht ernst
- Apple-Event: Die große iPhone-Keynote ab 19 Uhr hier im Livestream
- South Park ändert für eine Season den Namen, trollt Google und Apple
- Diese 14 Deals lohnen sich: Tiefpreis-Tage bei Media Markt & Saturn
- Security first: AMD will Rust tief in seinen Software-Stack integrieren
- Google Chrome ab sofort mit neuen Versionen im Zwei-Wochen-Takt
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Home Assistant 2026.9 :: Viele neue Details - sowie 13 neue Integratio
d-hubs - Gestern 18:02 Uhr -
Problem mit Zugriff auf Microsoft Dienste/ Anwendungen
Justuv - Gestern 17:35 Uhr -
LibreOffice News: V 26.2.6 steht nun zum Download bereit
d-hubs - Gestern 05:23 Uhr -
"Windows 11 macht mich langsam wahnsinnig aber was macht ihr aben
Mannitwo - Vorgestern 17:23 Uhr -
ODF statt Lock-in: Wer kontrolliert wirklich unsere Dokumente?
d-hubs - 05.09. 22:46 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen