Binance-Chef: 90 Prozent der Musk-Ideen für Twitter werden scheitern
Elon Musk hat vor rund einer Woche offiziell Twitter übernommen und er hat auch viele Ideen für den Kurznachrichtendienst. Damit will er nicht nur Nutzer halten und gewinnen, sondern auch neue Einnahmequellen erschließen. Die Fachwelt ist aber skeptisch.
Elon Musk führt erfolgreiche Unternehmen wie Tesla und SpaceX und ist ein begeisterter bis fanatischer Twitter-Nutzer. Doch bedeutet das automatisch, dass er weiß, wie man erfolgreich ein soziales Netzwerk führen kann? Diese Antwort steht freilich noch aus, doch es gibt diverse Experten, die das bisher Angekündigte sehr skeptisch sehen.
Infografik: Twitter hat 424.000 blaue Haken
Dazu gehört teilweise auch Changpeng "CZ" Zhao, der chinesisch-kanadische Gründer und Chef des auf Krypto spezialisierten Finanzdienstleisters Binance. Zhao blickt nicht nur aus privatem Interesse auf die Entwicklung von Twitter, denn sein Unternehmen hat 500 Millionen Dollar zur Musk-Übernahme des Kurznachrichtendienstes beigesteuert.
Es werde zwar letztlich Funktionen und Ideen geben, die Früchte tragen werden, das werden aber gerade einmal rund zehn Prozent der Vorschläge sein, meint Zhao. An Ideen mangelt es Musk in der Tat bisher nicht. So hat er u. a. vorgeschlagen, acht Dollar pro Monat für den begehrten blauen Verifizierungshaken zu verlangen. Eine bisher nicht öffentlich geäußerte Idee ist laut Medienberichten, dass Twitter daran arbeitet, dass Inhalte-Anbieter die Möglichkeit bekommen, für das Ansehen bestimmter Videos Geld zu verlangen.
Letztlich unterstützt Zhao Musk und seine Ideen, sagt er (als Investor bleibt ihm allerdings auch nicht viel anderes übrig): "Twitter und Elon? Unabhängig voneinander haben sie eine Menge Potenzial, aber zusammen haben sie ein so großes Potenzial. Wir sind sehr zuversichtlich, dass Twitter in zehn bis 20 Jahren eine viel stärkere Plattform sein wird als noch gestern."
Siehe auch:
Infografik: Twitter hat 424.000 blaue Haken
Dazu gehört teilweise auch Changpeng "CZ" Zhao, der chinesisch-kanadische Gründer und Chef des auf Krypto spezialisierten Finanzdienstleisters Binance. Zhao blickt nicht nur aus privatem Interesse auf die Entwicklung von Twitter, denn sein Unternehmen hat 500 Millionen Dollar zur Musk-Übernahme des Kurznachrichtendienstes beigesteuert.
"Nicht alle Twitter-Ideen werden funktionieren"
Doch auf der Tech-Konferenz Web Summit in Lissabon sagte der Binance-CEO, dass er nicht glaubt, dass alle von Musk angedachten und vorgeschlagenen Features auch tatsächlich funktionieren werden (via Business Insider): "Ich würde sogar sagen, dass die meisten von ihnen nicht bleiben werden."Es werde zwar letztlich Funktionen und Ideen geben, die Früchte tragen werden, das werden aber gerade einmal rund zehn Prozent der Vorschläge sein, meint Zhao. An Ideen mangelt es Musk in der Tat bisher nicht. So hat er u. a. vorgeschlagen, acht Dollar pro Monat für den begehrten blauen Verifizierungshaken zu verlangen. Eine bisher nicht öffentlich geäußerte Idee ist laut Medienberichten, dass Twitter daran arbeitet, dass Inhalte-Anbieter die Möglichkeit bekommen, für das Ansehen bestimmter Videos Geld zu verlangen.
Letztlich unterstützt Zhao Musk und seine Ideen, sagt er (als Investor bleibt ihm allerdings auch nicht viel anderes übrig): "Twitter und Elon? Unabhängig voneinander haben sie eine Menge Potenzial, aber zusammen haben sie ein so großes Potenzial. Wir sind sehr zuversichtlich, dass Twitter in zehn bis 20 Jahren eine viel stärkere Plattform sein wird als noch gestern."
Siehe auch:
- Musk: Twitter-Verifizierung wird acht Dollar kosten, Edit kommt für alle
- Musks Twitter-Deal steht finanziell auf extrem wackeligen Beinen
- Elon Musk holzt sich weiter durch Twitter: Aufsichtsrat ist aufgelöst
- Twitter: Musk will Verifizierungshaken für 20 Dollar monatlich verkaufen
- Bluesky: Ex-Twitter-Besitzer will ein neues soziales Netzwerk gründen
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