Musk warnt: Twitter-Pleite droht, auf Mitarbeiter warten harte Zeiten
Seit nunmehr zwei Wochen gehört Twitter Elon Musk und der neue Chef baut den Social-Media-Dienst auch schon mit harter Hand um. Doch es ist fraglich, ob das etwas bringen wird. Denn in seiner ersten Mail an die Angestellten warnt der neue CEO, dass harte Zeiten bevorstehen.
Elon Musk hat Mitte dieser Woche eine E-Mail an alle oder besser gesagt alle verbleibenden Twitter-Mitarbeiter geschickt. Darin zeichnet er ein düsteres Bild des Unternehmens. Das könnte einerseits erklären, warum er nach der ursprünglichen Vereinbarung wieder aus dem Deal heraus wollte, andererseits soll es wohl die noch verbleibenden Mitarbeiter auf harte Maßnahmen vorbereiten.
Der Tesla- und SpaceX-Chef schreibt (via The Verge): "Es tut mir leid, dass dies meine erste E-Mail an das gesamte Unternehmen ist, aber es gibt keine Möglichkeit, die Nachricht zu beschönigen." Musk kommt auch gleich zur Sache: "Ehrlich gesagt, die wirtschaftliche Lage ist düster, vor allem für ein Unternehmen wie das unsere, das in einem schwierigen wirtschaftlichen Klima so sehr von der Werbung abhängig ist. Außerdem sind 70 Prozent unserer Werbung marken- und nicht leistungsbezogen, was uns doppelt verwundbar macht!"
Das "Catch-22"-Problem an dieser Argumentation von Musk ist, dass seine Twitter Blue- bzw. Verifizierungs-Eskapaden gerade dafür sorgen, dass Unternehmen und Werber Twitter gerade fluchtartig verlassen. Denn in den vergangenen Tagen haben zahlreiche Trolle und Spaßvögel den blauen Haken missbraucht, um sich als Unternehmen auszugeben und Fake News zu verbreiten. Das führt zum beklagten Einnahmeausfall, der mit noch mehr Twitter Blue bekämpft werden soll.
Für Angestellte von Twitter bedeutet das alles jedenfalls nichts Gutes: Denn selbst wenn das Unternehmen überlebt, werden sie sich vermutlich halb tot arbeiten müssen: Homeoffice ist ab sofort nicht mehr bzw. nur noch in Ausnahmefällen gestattet. Ab sofort muss jeder Angestellte im Büro mindestens 40 Stunden pro Woche arbeiten, auch Urlaube sind offenbar vorerst gestrichen worden.
Siehe auch:
Der Tesla- und SpaceX-Chef schreibt (via The Verge): "Es tut mir leid, dass dies meine erste E-Mail an das gesamte Unternehmen ist, aber es gibt keine Möglichkeit, die Nachricht zu beschönigen." Musk kommt auch gleich zur Sache: "Ehrlich gesagt, die wirtschaftliche Lage ist düster, vor allem für ein Unternehmen wie das unsere, das in einem schwierigen wirtschaftlichen Klima so sehr von der Werbung abhängig ist. Außerdem sind 70 Prozent unserer Werbung marken- und nicht leistungsbezogen, was uns doppelt verwundbar macht!"
Twitter Blue soll das Netzwerk retten
Musk betont dabei, wie wichtig das neue Abo-Modell Twitter Blue ist: "Aus diesem Grund lag die Priorität in den letzten zehn Tagen auf der Entwicklung und Einführung von Twitter Blue Verified-Abonnements (großes Lob an das Team!). Ohne signifikante Abonnementeinnahmen besteht eine große Chance, dass Twitter den bevorstehenden wirtschaftlichen Abschwung nicht überleben wird. Wir brauchen etwa die Hälfte unserer Einnahmen durch Abonnements."Das "Catch-22"-Problem an dieser Argumentation von Musk ist, dass seine Twitter Blue- bzw. Verifizierungs-Eskapaden gerade dafür sorgen, dass Unternehmen und Werber Twitter gerade fluchtartig verlassen. Denn in den vergangenen Tagen haben zahlreiche Trolle und Spaßvögel den blauen Haken missbraucht, um sich als Unternehmen auszugeben und Fake News zu verbreiten. Das führt zum beklagten Einnahmeausfall, der mit noch mehr Twitter Blue bekämpft werden soll.
Für Angestellte von Twitter bedeutet das alles jedenfalls nichts Gutes: Denn selbst wenn das Unternehmen überlebt, werden sie sich vermutlich halb tot arbeiten müssen: Homeoffice ist ab sofort nicht mehr bzw. nur noch in Ausnahmefällen gestattet. Ab sofort muss jeder Angestellte im Büro mindestens 40 Stunden pro Woche arbeiten, auch Urlaube sind offenbar vorerst gestrichen worden.
Siehe auch:
- Twitter-Chaos bei Haken und Fakes: Musk kündigt "dumme Dinge" an
- Twitter plant den Doppelhaken: Graues Häkchen für verifizierte Nutzer
- Mastodon: Neue Nutzer stürmen die Twitter-Alternative regelrecht
- Chaostage: Twitter versucht eben entlassene Mitarbeiter zurückzuholen
- Vorsicht: Spammer machen sich Twitter-Streit um blauen Haken zunutze
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