Mozilla: Firefox macht Blocker-Einschränkungen des Chrome nicht mit
Der Firefox könnte demnächst einen Wettbewerbsvorteil erhalten, den letztlich Google verursacht. Denn der Marktführer Chrome wird einige Content-Blocker-Erweiterungen zukünftig nur noch eingeschränkt unterstützen.
Ab dem nächsten Jahr werden Erweiterungen für Google Chrome und die meisten anderen Chromium-basierten Browser auf ein neues Erweiterungsmanifest angewiesen sein. Dieses definiert die Grenzen, innerhalb derer Erweiterungen arbeiten können. Google wird seine dominante Position am Browser-Markt nutzen, um Manifest v3, also die 3. Version, durchzusetzen.
Dieses beinhaltet auch Einschränkungen für Erweiterungen, die für die Blockade verschiedener Inhalte eingesetzt werden. Die häufigste Variante sind hier die Werbeblocker, viele Nutzer verwenden ähnliche Technologien aber auch, um bestimmte Skripts oder andere Codes fernzuhalten, die potenzielle Sicherheitsrisiken darstellen können, wie aus einem Bericht von Ghacks hervorgeht.
Mozilla kündigte ebenfalls an, Manifest v3 grundsätzlich zu unterstützen. Im Firefox wird aber auch eine Fallback-Option auf Manifest v2 bereitgehalten. Diese soll letztlich dafür sorgen, dass unter anderem das bei den Firefox-Nutzern beliebte uBlock Origin weiterhin problemlos funktioniert - denn in v3 dürfte das nicht mehr der Fall sein.
Im Chrome-Universum müssen Erweiterungen ab Januar Manifest v3 unterstützen, um beispielsweise noch im Chrome Web Store gelistet zu werden. Ab Juni werden Manifest v2-Erweiterungen dann im Browser gar nicht mehr unterstützt. Das gilt für Chrome und alle anderen Chromium-basierten Produkte - wie den Microsoft Edge.
Siehe auch:
Download Mozilla Firefox - Open Source Webbrowser
Dieses beinhaltet auch Einschränkungen für Erweiterungen, die für die Blockade verschiedener Inhalte eingesetzt werden. Die häufigste Variante sind hier die Werbeblocker, viele Nutzer verwenden ähnliche Technologien aber auch, um bestimmte Skripts oder andere Codes fernzuhalten, die potenzielle Sicherheitsrisiken darstellen können, wie aus einem Bericht von Ghacks hervorgeht.
Grenzen werden enger
Die Blocker-Erweiterungen werden zwar nicht verschwinden, doch wird es Einschränkungen geben. Wer nur eine einzige Erweiterung nutzt, um beispielsweise keine Werbung mehr angezeigt zu bekommen, dürfte nichts bemerken. Wer jedoch gerne benutzerdefinierte Filterlisten verwendet oder mehrere Erweiterungen nutzt, die auf die Erweiterungs-API angewiesen sind, stößt wahrscheinlich auf von Google gesetzte Grenzen. Wie diese dann in der Praxis aussehen werden, muss sich im Einzelfall zeigen. AdGuard hat kürzlich einen mit Manifest v3 kompatiblen Ad-Blocker veröffentlicht, der Warnhinweise anzeigt, wenn seine Funktion im Browser eingeschränkt ist.Mozilla kündigte ebenfalls an, Manifest v3 grundsätzlich zu unterstützen. Im Firefox wird aber auch eine Fallback-Option auf Manifest v2 bereitgehalten. Diese soll letztlich dafür sorgen, dass unter anderem das bei den Firefox-Nutzern beliebte uBlock Origin weiterhin problemlos funktioniert - denn in v3 dürfte das nicht mehr der Fall sein.
Im Chrome-Universum müssen Erweiterungen ab Januar Manifest v3 unterstützen, um beispielsweise noch im Chrome Web Store gelistet zu werden. Ab Juni werden Manifest v2-Erweiterungen dann im Browser gar nicht mehr unterstützt. Das gilt für Chrome und alle anderen Chromium-basierten Produkte - wie den Microsoft Edge.
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