Nvidia muss jetzt irgendwie GPUs loswerden - Lager sind überfüllt
Auch die Lage am Markt für Grafikchips hat sich schneller geändert, als viele für möglich gehalten hätten. Noch vor einem Jahr war es schwer, GPUs nur zum empfohlenen Preis zu bekommen. Jetzt hat Nvidia mit ganz anderen Problemen zu kämpfen.
Damals waren die jeweils neu produzierten Chips und die mit ihnen arbeitenden Grafikkarten jeweils direkt ausverkauft. Wenn Gamer eine neue GeForce-Karte kaufen wollten, mussten sie erst warten und dann meist auch noch Marktpreise zahlen, die deutlich über der Preisempfehlung des Herstellers lagen. Wie Konzernchef Jensen Huang nun mitteilte, hat sich die Situation grundlegend geändert.
Demnach hat das Unternehmen inzwischen mit "überschüssigen Beständen" von Grafikprozessoren der RTX 3000-Serie zu kämpfen. Die Lager sind voll und müssen insbesondere bei den Grafikkarten-Herstellern unbedingt geleert werden, bevor Nvidia demnächst die neue RTX 4000-Serie auf den Markt bringen kann.
Der Abverkauf aus den überfüllten Lagern ist allerdings auch nicht ganz einfach - selbst mit gesenkten Preisen nicht. Denn ein guter Teil der Chips geht direkt in Verbindung mit neuen PCs weg. Doch die Absatzzahlen in diesem Bereich sind in den letzten Monaten bereits deutlich eingebrochen. Und auch der Markt für das Kryptomining nimmt deutlich weniger GPUs ab, da hier die Kurse eingebrochen sind und Ethereum auch vom GPU-Mining weggeht.
Siehe auch:
Download Nvidia GeForce - Windows 10/11 Grafik-Treiber
Demnach hat das Unternehmen inzwischen mit "überschüssigen Beständen" von Grafikprozessoren der RTX 3000-Serie zu kämpfen. Die Lager sind voll und müssen insbesondere bei den Grafikkarten-Herstellern unbedingt geleert werden, bevor Nvidia demnächst die neue RTX 4000-Serie auf den Markt bringen kann.
Preise runter
Um dies zu erreichen, will Nvidia die Chip-Lieferungen an diese Partner jetzt deutlich reduzieren. Ebenso erklärte Huang, dass Nvidia "Programme zur Preispositionierung unserer aktuellen Produkte eingeleitet hat, um sich auf die Erzeugnisse der nächsten Generation vorzubereiten". Das bedeutet, dass Produkte auf Basis der RTX 3000-Serie jetzt zumindest im Großhandel billiger werden, was sich nach und nach aber auch auf die Endkundenpreise auswirken sollte. Bis es so weit ist, dürften aber noch einige Wochen ins Land gehen.Der Abverkauf aus den überfüllten Lagern ist allerdings auch nicht ganz einfach - selbst mit gesenkten Preisen nicht. Denn ein guter Teil der Chips geht direkt in Verbindung mit neuen PCs weg. Doch die Absatzzahlen in diesem Bereich sind in den letzten Monaten bereits deutlich eingebrochen. Und auch der Markt für das Kryptomining nimmt deutlich weniger GPUs ab, da hier die Kurse eingebrochen sind und Ethereum auch vom GPU-Mining weggeht.
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Christian Kahle
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