Xiaomi in der Krise, kämpft mit Umsatzeinbruch und Entlassungen
Der chinesische Hersteller Xiaomi konnte in den vergangenen Jahren mit einer aggressiven Produktstrategie viele Erfolge feiern, das breite Hardware-Portfolio war und ist auch im Westen populär. Doch nun schlittert Xiaomi aber in die Krise und muss personelle Konsequenzen ziehen.
Smartphones, Fitnessarmbänder, Kopfhörer, Elektroscooter, Luftfilter und noch vieles, vieles mehr. Mit einem besonders breiten sowie günstigen, aber durchaus hochwertigen Produktangebot konnte der chinesische Hersteller Xiaomi in seiner Heimat, aber auch im Westen viele Kunden gewinnen.
Doch der Höhenflug erlebt nun einen signifikanten Dämpfer. Denn laut einem Bericht der South China Morning Post musste Xiaomi in den vergangenen drei Monaten rund 900 Mitarbeiter entlassen, das sind immerhin etwa drei Prozent der gesamten Belegschaft.
Grund für diese personellen Maßnahmen sind wirtschaftliche Probleme bei Xiaomi. Denn im zweiten Quartal des Jahres schrieb man einen Umsatz von 70,2 Milliarden Yuan, das sind umgerechnet rund 10,3 Milliarden Euro. Das ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Rückgang von immerhin 20 Prozent.
Hauptverantwortlich für das schlechte Ergebnis von Xiaomi waren vor allem schlechte Zahlen aus dem Smartphone-Geschäft. Denn hier gingen die Verkaufszahlen um mehr als ein Viertel zurück. Xiaomi ist allerdings nicht das einzige chinesische Unternehmen, das in Schwierigkeiten steckt: Der Spiele- und Social-Media-Riese Tencent musste zuletzt 5000 Mitarbeiter bzw. fünf Prozent seiner Belegschaft entlassen.
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Doch der Höhenflug erlebt nun einen signifikanten Dämpfer. Denn laut einem Bericht der South China Morning Post musste Xiaomi in den vergangenen drei Monaten rund 900 Mitarbeiter entlassen, das sind immerhin etwa drei Prozent der gesamten Belegschaft.
Grund für diese personellen Maßnahmen sind wirtschaftliche Probleme bei Xiaomi. Denn im zweiten Quartal des Jahres schrieb man einen Umsatz von 70,2 Milliarden Yuan, das sind umgerechnet rund 10,3 Milliarden Euro. Das ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Rückgang von immerhin 20 Prozent.
Probleme in der Weltwirtschaft
Verantwortlich dafür war vor allem die Situation der Weltwirtschaft, die sich auch aus den derzeitigen durch den Ukraine-Krieg ausgelösten Turbulenzen ergibt, dazu kommen neue Covid-19-Ausbrüche in China. "In diesem Quartal sah sich unsere Branche mit vielen Herausforderungen konfrontiert, darunter die weltweit steigende Inflation, Wechselkursschwankungen und das komplexe politische Umfeld", sagte Xiaomi-Präsident Wang Xiang. "Diese Herausforderungen hatten erhebliche Auswirkungen auf die Gesamtmarktnachfrage und unsere Finanzergebnisse in diesem Zeitraum."Hauptverantwortlich für das schlechte Ergebnis von Xiaomi waren vor allem schlechte Zahlen aus dem Smartphone-Geschäft. Denn hier gingen die Verkaufszahlen um mehr als ein Viertel zurück. Xiaomi ist allerdings nicht das einzige chinesische Unternehmen, das in Schwierigkeiten steckt: Der Spiele- und Social-Media-Riese Tencent musste zuletzt 5000 Mitarbeiter bzw. fünf Prozent seiner Belegschaft entlassen.
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