Heiz-Energie sparen: Im Winter bitte alle wieder ins Homeoffice
Da Russland endgültig als vermeintlich zuverlässiger Energielieferant ausgefallen ist, will die Bundesregierung kurzfristig Einsparungen erreichen. Dafür setzt man unter anderem auf das bewährte Mittel einer Verlagerung des Berufslebens in Homeoffice.
In der Corona-Krise hatte sich bereits gezeigt, dass die Heimarbeit in sehr viel mehr Bereichen und auch besser funktioniert, als man bis dahin angenommen hatte. Diese Erfahrungen könnte man nun auch in der Energiekrise nutzen, um kurzfristig Einsparungen zu erzielen, ohne dass dafür Investitionen oder gar Bauprojekte notwendig wären.
Denn Privathaushalte sind im Winter ohnehin auf Wohlfühltemperatur geheizt. Aus Sicht des zuständigen Bundeswirtschaftsministeriums könnten Beschäftigte dann auch gleich zuhause bleiben und von dort arbeiten. Das würde es ermöglichen, große Büroflächen nur auf eine Mindesttemperatur zu heizen und so eine Menge Energie einzusparen.
Tobias Bank, Bundesgeschäftsführer der Linken, verwies allerdings darauf, dass hier ein Ungleichgewicht entstehen könnte. Denn die Beschäftigten haben dann teilweise Mehrausgaben, während die Arbeitgeber Heizkosten sparen. Hier sollte der Staat dann mit einer Weiterführung und möglicherweise auch einer Erhöhung der Homeoffice-Pauschale nachregeln.
Einige Unternehmen haben bereits mitgeteilt, dass sie prüfen, Beschäftigte in den Wintermonaten wieder ins Homeoffice zu schicken, um Gas einzusparen. Der Bund arbeitet außerdem an verschiedenen Regelungen, die dann für alle staatlichen Einrichtungen gelten sollen.
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Denn Privathaushalte sind im Winter ohnehin auf Wohlfühltemperatur geheizt. Aus Sicht des zuständigen Bundeswirtschaftsministeriums könnten Beschäftigte dann auch gleich zuhause bleiben und von dort arbeiten. Das würde es ermöglichen, große Büroflächen nur auf eine Mindesttemperatur zu heizen und so eine Menge Energie einzusparen.
Linke fordert Ausgleich
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) will dieses Thema gemeinsam mit dem Bundesarbeitsministerium sowie den Arbeitgeberverbänden und den Gewerkschaften besprechen. Neben neuen oder verlängerten Regelungen zur Nutzung des Homeoffice könnten beispielsweise auch angepasste Betriebsferien in einigen Unternehmen einen Beitrag zur kurzfristigen Einsparung von Energie leisten.Tobias Bank, Bundesgeschäftsführer der Linken, verwies allerdings darauf, dass hier ein Ungleichgewicht entstehen könnte. Denn die Beschäftigten haben dann teilweise Mehrausgaben, während die Arbeitgeber Heizkosten sparen. Hier sollte der Staat dann mit einer Weiterführung und möglicherweise auch einer Erhöhung der Homeoffice-Pauschale nachregeln.
Einige Unternehmen haben bereits mitgeteilt, dass sie prüfen, Beschäftigte in den Wintermonaten wieder ins Homeoffice zu schicken, um Gas einzusparen. Der Bund arbeitet außerdem an verschiedenen Regelungen, die dann für alle staatlichen Einrichtungen gelten sollen.
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