Eurosolar: Kernkraft-Debatte blockiert einfach nur echte Lösungen
Der europäische Photovoltaik-Branchenverband hat die nicht enden wollende Debatte um eine Renaissance der Kernkraft-Nutzung in Deutschland als nicht zielführend kritisiert. Eine nachhaltige Lösung der aktuellen Krisen sei nur mit den Erneuerbaren möglich.
Die deutsche Landesniederlassung des Verbandes Eurosolar appellierte an Bundesregierung und Wirtschaft, in einer konzertierten Aktion in den kommenden zwei Jahren den Ausbau des regenerativen Bereichs massiv voranzubringen. Denn dies sei letztlich die Option, um Energiesicherheit, Preisgünstigkeit und Klimaschutz in einem hinzubekommen. Immerhin handle es sich um die günstigsten Energieträger und man sei nicht abhängig von ausländischen Anbietern. Und das Wichtigste: "Nur so ist die galoppierende Klimakrise noch in den Griff zu bekommen", hieß es.
Eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke in Reaktion auf die schlechtere Verfügbarkeit von Erdgas sei hingegen "in jeder Hinsicht kontraproduktiv". So sei man beim Rohstoff Uran zu 100 Prozent von Importen abhängig - und das in einem Markt, bei dem die Wertschöpfungsketten tief mit russischen Staatsunternehmen verwoben sind. Atomkraft treibt außerdem die Kosten der Energiekrise noch weiter nach oben und die unflexiblen Kernkraftwerke würden die Netze für Erneuerbare verstopfen.
Die Erneuerbare-Energien-Branche könne außerdem einen wichtigen Beitrag zum Wärmeproblem beitragen, das von der Kernkraft kaum gelindert werden kann. "Statt Aufwand in Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke zu stecken, muss die volle Konzentration auf Initialprojekte für den Umbau der Wärmeversorgung gesetzt werden", hieß es. Hier setzt man auf Solarwärmeanlagen und Großwärmepumpen, deren Zubau aktuell aber vor allem durch falsche Anreize im Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) gebremst werde.
Siehe auch:
Eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke in Reaktion auf die schlechtere Verfügbarkeit von Erdgas sei hingegen "in jeder Hinsicht kontraproduktiv". So sei man beim Rohstoff Uran zu 100 Prozent von Importen abhängig - und das in einem Markt, bei dem die Wertschöpfungsketten tief mit russischen Staatsunternehmen verwoben sind. Atomkraft treibt außerdem die Kosten der Energiekrise noch weiter nach oben und die unflexiblen Kernkraftwerke würden die Netze für Erneuerbare verstopfen.
Alternativen möglich
Um den Bedarf an Erdgas zu senken, schlägt der Verband vor, kurzfristig alle Bioabfälle für die Biogasproduktion zu mobilisieren. Mittelfristig müssten hier aber vor allem Energiespeicher und Sektorenkopplung vorangebracht werden, mit denen sich die Effizienz der heutigen Energienetze deutlich verbessern lässt.Die Erneuerbare-Energien-Branche könne außerdem einen wichtigen Beitrag zum Wärmeproblem beitragen, das von der Kernkraft kaum gelindert werden kann. "Statt Aufwand in Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke zu stecken, muss die volle Konzentration auf Initialprojekte für den Umbau der Wärmeversorgung gesetzt werden", hieß es. Hier setzt man auf Solarwärmeanlagen und Großwärmepumpen, deren Zubau aktuell aber vor allem durch falsche Anreize im Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) gebremst werde.
Siehe auch:
Thema:
Beliebte Downloads zum Thema
Videos zum Thema Stromversorgung
Beliebt im Preisvergleich
- Akkus original:
Beiräge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Massiver Firewall-Hack: Viele der wichtigsten Netze der Welt geknackt
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Microsoft kippt Lizenzmodell: Copilot Cowork mit Verbrauchsabrechnung
- Projekt Nova: Firefox führt neue Roadmap ein, das steckt dahinter
- "Rennen" geht weiter: Microsoft arbeitet an Fix für Zero-Day-Lücke
- Nintendo-Hack: Spielekonzern verweigert die Lösegeldzahlung
- WoW Classic Plus: Dataminer finden Hinweise auf Projekt Camelot
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen