Aus dem Homeoffice zurück ins Büro? - Apples KI-Chef kündigt lieber
Die immer wieder beschworene Rückkehr zur Normalität, die man vor der Pandemie kannte, läuft nicht so einfach, wie man denkt. Apple muss derzeit lernen, dass man nicht einfach so alle Mitarbeiter wieder ins Büro zitieren kann.
Es ist nicht einmal so, als würde das Apple-Management von allen Beschäftigten von heute auf morgen verlangen, dass sie nach vielen Monaten im Homeoffice nun wieder täglich an ihrem Schreibtisch aufzutauchen haben. Man hat durchaus einen Hybrid-Plan ausgearbeitet, nach dem die Mitarbeiter erst zwei und bald drei Tage pro Woche wieder im Büro sitzen sollen.
Auch dieses Konzept kommt bei vielen aber nicht gut an - was so weit führt, dass Apple jetzt den Chef der KI-Entwicklung verliert. Ian Goodfellow teilte seinem Team mit, dass er das Unternehmen verlassen wird, weil er mit der Personalpolitik des Managements nicht zufrieden ist. "Ich bin der festen Überzeugung, dass mehr Flexibilität das Beste für mein Team gewesen wäre", begründet er seine Kündigung laut der The Verge-Redakteurin Zoë Schiffer.
Goodfellow ist damit auch keineswegs alleine. Umfragen zeigen, dass 76 Prozent der Apple-Beschäftigten nicht mit der Büro-Rückkehr-Politik ihres Unternehmens zufrieden sind. Im Grunde geht es darum, dass viele Angestellte die Flexibilität des Homeoffice zu schätzen gelernt haben. Ein nicht gerade kleiner Teil kündigte in den Befragungen an, sich umschauen zu wollen, ob ein anderes Tech-Unternehmen ihnen hier nicht bessere Konditionen zu bieten hat.
Das gilt nicht zuletzt auch aufgrund der Lebenssituation vieler Entwickler im Silicon Valley. Denn dort sind Mieten und Immobilienpreise in annehmbarer Entfernung zu den Konzernsitzen der großen IT-Unternehmen so hoch, dass die gute Bezahlung zu einem guten Teil allein von den Wohnkosten aufgefressen wird. Wo es ging, haben daher viele Fachkräfte die Pandemie genutzt und sind mit ihren Familien und ihrem Homeoffice in billigere Gegenden gezogen.
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Auch dieses Konzept kommt bei vielen aber nicht gut an - was so weit führt, dass Apple jetzt den Chef der KI-Entwicklung verliert. Ian Goodfellow teilte seinem Team mit, dass er das Unternehmen verlassen wird, weil er mit der Personalpolitik des Managements nicht zufrieden ist. "Ich bin der festen Überzeugung, dass mehr Flexibilität das Beste für mein Team gewesen wäre", begründet er seine Kündigung laut der The Verge-Redakteurin Zoë Schiffer.
Goodfellow ist damit auch keineswegs alleine. Umfragen zeigen, dass 76 Prozent der Apple-Beschäftigten nicht mit der Büro-Rückkehr-Politik ihres Unternehmens zufrieden sind. Im Grunde geht es darum, dass viele Angestellte die Flexibilität des Homeoffice zu schätzen gelernt haben. Ein nicht gerade kleiner Teil kündigte in den Befragungen an, sich umschauen zu wollen, ob ein anderes Tech-Unternehmen ihnen hier nicht bessere Konditionen zu bieten hat.
Homeoffice ist billiger
In den vergangenen Monaten haben viele Entwickler, Projektmanager und Co. gelernt, dass es durchaus auch Alternativen zum täglichen Weg ins Büro gibt und diese nicht unbedingt schlechter funktionieren. Insbesondere in Branchen wie dem Tech-Sektor, in denen Unternehmen um die zu wenigen Fachkräfte konkurrieren, dürfte ein flexibles Arbeitsmodell daher eine hohe Bedeutung bekommen.Das gilt nicht zuletzt auch aufgrund der Lebenssituation vieler Entwickler im Silicon Valley. Denn dort sind Mieten und Immobilienpreise in annehmbarer Entfernung zu den Konzernsitzen der großen IT-Unternehmen so hoch, dass die gute Bezahlung zu einem guten Teil allein von den Wohnkosten aufgefressen wird. Wo es ging, haben daher viele Fachkräfte die Pandemie genutzt und sind mit ihren Familien und ihrem Homeoffice in billigere Gegenden gezogen.
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