Windows 11 bekommt standardmäßig Schutz vor Brute-Force-Angriffen
Microsoft wird mit dem kommenden Windows 11-Funktions-Update auf Version 22H2 eine wichtige Änderung für Sicherheitseinstellungen vornehmen. Das hat ein Microsoft-Manager jetzt bestätigt. Es geht dabei um den Schutz vor Brute-Force-Angriffen.
Eine Reihe der Änderungen und Verbesserungen für Windows 11 22H2 sind bereits bekannt, doch es kommen immer noch Neuerungen dazu. Einige dieser Verbesserungen sind nicht auf den ersten Blick sichtbar, sondern sind nur "unter der Haube", aber besonders wichtig und einschneidend.
So auch jetzt eine sicherheitsrelevante Änderung. Microsoft wird den Schutz vor Brute-Force-Angriffen verbessern. Brute-Force-Angriffe sind eine der häufigsten Methoden, mit denen Hacker mit direktem oder Fernzugriff (RDP) versuchen, in fremde PC-Systeme einzudringen.
Bei derartigen Angriffen werden Benutzernamen und Kennwort des Administrators erraten, beziehungsweise mithilfe von Tools und Skripten so lange per Trial-and-Error eingegeben, bis man das richtige gefunden hat.
Zu finden sind die neuen sicheren Richtlinien in der Computerkonfiguration > Windows-Einstellungen > Sicherheitseinstellungen > Kontosperrungsrichtlinie. Standardmäßig sperrt Windows 11 ein Konto nach zehn fehlgeschlagenen Versuchen, das Kennwort innerhalb von zehn Minuten zu erraten. Die Werte lassen sich auch individuell konfigurieren.
Diese Schutzmaßnahme ist dabei nicht nur in Windows 11 vorhanden, sondern steht auch den Windows 10-Nutzern zur Verfügung. Mit Windows 11 22H2 (beginnend mit Build 22528.1000 und höher) hat Microsoft den Schalter allerdings umgelegt, sodass die Richtlinie automatisch aktiv ist und damit der Zugriff auf das Betriebssystem mit Brute-Force-Methoden deutlich erschwert wird. Windows 11 22H2, das derzeit im Rahmen des Windows Insider-Programms getestet wird, enthält eine umfangreiche Liste an neuen Funktionen und Verbesserungen. Die Freigabe für das Update wird im Herbst erwartet.
FAQ zu Windows 11 Anleitungen, Tipps und Tricks Siehe auch:
So auch jetzt eine sicherheitsrelevante Änderung. Microsoft wird den Schutz vor Brute-Force-Angriffen verbessern. Brute-Force-Angriffe sind eine der häufigsten Methoden, mit denen Hacker mit direktem oder Fernzugriff (RDP) versuchen, in fremde PC-Systeme einzudringen.
Bei derartigen Angriffen werden Benutzernamen und Kennwort des Administrators erraten, beziehungsweise mithilfe von Tools und Skripten so lange per Trial-and-Error eingegeben, bis man das richtige gefunden hat.
Brute-Force-Angriffe verhindern
David Weston, Microsoft-Manager im Bereich OS Security, hat jetzt bei Twitter etwas über die neue Sicherheitsmaßnahme gegen Brute-Force-Angriffe verraten. Demnach wird eine Richtlinie, die bereits gegen solche Angriffe angelegt wurde, mit dem Start von Windows 11 212H2 standardmäßig aktiviert. Bisher ist sie standardmäßig deaktiviert und sicherlich kennen nur die wenigsten Nutzer die Option, sich einfach vor Brute-Force-Angriffen zu schützen.Kontensperre zur Sicherheit
"Win11-Builds verfügen jetzt über eine DEFAULT-Kontosperrungsrichtlinie, um RDP- und andere Brute-Force-Kennwortvektoren zu mindern", so Weston bei Twitter. "Diese Technik wird sehr häufig bei von Menschen betriebener Ransomware und anderen Angriffen verwendet - diese Kontrolle macht Brute Force viel schwieriger, was großartig ist!"Zu finden sind die neuen sicheren Richtlinien in der Computerkonfiguration > Windows-Einstellungen > Sicherheitseinstellungen > Kontosperrungsrichtlinie. Standardmäßig sperrt Windows 11 ein Konto nach zehn fehlgeschlagenen Versuchen, das Kennwort innerhalb von zehn Minuten zu erraten. Die Werte lassen sich auch individuell konfigurieren.
Diese Schutzmaßnahme ist dabei nicht nur in Windows 11 vorhanden, sondern steht auch den Windows 10-Nutzern zur Verfügung. Mit Windows 11 22H2 (beginnend mit Build 22528.1000 und höher) hat Microsoft den Schalter allerdings umgelegt, sodass die Richtlinie automatisch aktiv ist und damit der Zugriff auf das Betriebssystem mit Brute-Force-Methoden deutlich erschwert wird. Windows 11 22H2, das derzeit im Rahmen des Windows Insider-Programms getestet wird, enthält eine umfangreiche Liste an neuen Funktionen und Verbesserungen. Die Freigabe für das Update wird im Herbst erwartet.
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Thema:
Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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