Microsoft wehrt bisher größte DDoS-Attacke mit 2,4 Terabit/s ab
Microsoft hat nach eigenen Angaben die bisher größte jemals aufgezeichnete Distributed Denial-of-Service (DDoS)-Attacke abgewehrt. Wie der Softwarekonzern mitteilte, wurde die Cloud-Plattform Azure mit bis zu 2,4 Terabit pro Sekunde angegriffen.
Microsoft zufolge erfolgte der Angriff bereits im August, wobei man in den Nachmittagsstunden eines sonst normalen Tages über einen Zeitraum von rund 20 Minuten mehrere massive Traffic-Spitzen verzeichnete. Zu Beginn des Angriffs, der gegen einen bestimmten Azure-Kunden in Europa gerichtet war, wurde ein maximales Traffic-Volumen von 2,4 Terabit pro Sekunde verzeichnet.
Die jetzt erfolgte gigantische DDoS-Attacke gegen Microsoft und seinen Azure-Kunden ging nach Angaben des Unternehmens von rund 70.000 Quellen aus, die in den meisten Fällen aus dem asiatisch-pazifischen Raum stammten. Konkret nannte Microsoft Malaysia, Vietnam, Taiwan, Japan und China als Ursprungsländer des Angriffs, wobei einige der beteiligten Server auch aus den USA waren.
Microsoft zufolge stieg die Zahl der DDoS-Attacken auf Azure im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr deutlich, allerdings fiel die bei den Angriffen im Schnitt verwendete Bandbreite deutlich auf "nur" 625 Megabit pro Sekunde - bis zu dem Vorfall im August. Den Redmondern zufolge lag die maximale Bandbreite, mit der Azure im Jahr 2020 angegriffen wurde, bei knapp einem Terabit pro Sekunde.
DDoS-Attacken zielen darauf ab, bestimmte Server oder Rechenzentren mit einer für sie nicht zu bewältigenden Datenmenge oder Zahl von Anfragen in die Knie zu zwingen, so dass eine bestimmte Website oder ein Dienst nicht mehr erreichbar ist. Bei der jetzt von Microsoft abgewehrten Attacke blieb der von den Angreifern gewünschte Effekt aus, auch weil die Flood-Protection des Unternehmens in der Lage ist, Attacken mit Bandbreiten in Höhe von zig Terabit pro Sekunde abzufangen.
Siehe auch:
Microsoft kann Attacken mit "zig Terabit pro Sekunde abwehren"
Im weiteren Verlauf wurden zwei weitere Traffic-Spitzen in Höhe von jeweils 0,55 und 1,7 Terabit pro Sekunde verzeichnet. Insgesamt übertraf der Angriff die bisher schwerste Attacke, die im letzten Jahr gegen den konkurrierenden Cloud-Hoster Amazon Web Services (AWS) durchgeführt wurde.Die jetzt erfolgte gigantische DDoS-Attacke gegen Microsoft und seinen Azure-Kunden ging nach Angaben des Unternehmens von rund 70.000 Quellen aus, die in den meisten Fällen aus dem asiatisch-pazifischen Raum stammten. Konkret nannte Microsoft Malaysia, Vietnam, Taiwan, Japan und China als Ursprungsländer des Angriffs, wobei einige der beteiligten Server auch aus den USA waren.
Microsoft zufolge stieg die Zahl der DDoS-Attacken auf Azure im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr deutlich, allerdings fiel die bei den Angriffen im Schnitt verwendete Bandbreite deutlich auf "nur" 625 Megabit pro Sekunde - bis zu dem Vorfall im August. Den Redmondern zufolge lag die maximale Bandbreite, mit der Azure im Jahr 2020 angegriffen wurde, bei knapp einem Terabit pro Sekunde.
DDoS-Attacken zielen darauf ab, bestimmte Server oder Rechenzentren mit einer für sie nicht zu bewältigenden Datenmenge oder Zahl von Anfragen in die Knie zu zwingen, so dass eine bestimmte Website oder ein Dienst nicht mehr erreichbar ist. Bei der jetzt von Microsoft abgewehrten Attacke blieb der von den Angreifern gewünschte Effekt aus, auch weil die Flood-Protection des Unternehmens in der Lage ist, Attacken mit Bandbreiten in Höhe von zig Terabit pro Sekunde abzufangen.
Siehe auch:
- Nach großem DDoS: Hersteller der Botnetz-Router verzweifelt an Usern
- Größter DDoS-Angriff in der "russischen Internetgeschichte" auf Yandex
- DDoS über TCP ist doch möglich - und das hat dramatische Folgen
- Belgien: Massiver DDoS-Angriff hat quasi das ganze Land lahmgelegt
- 16-Jähriger legt Schule per DDoS lahm - auf besonders simple Weise
Update: In einer ersten Version schrieben wir fälschlicherweise von Terabyte statt von Terabit. Wir bitten das zu verzeihen.
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