Größter DDoS-Angriff in der "russischen Internetgeschichte" auf Yandex
Der russische Internetgigant Yandex ist Ziel eines massiven DDoS-Angriffs (Distributed Denial of Service). Laut Medienberichten läuft er schon seit Tagen und dauert an - es ist der größte derartige Angriff der "russischen Internetgeschichte".
Das meldet jetzt unter anderem das Online-Magazin Bleeping Computer. Genauer gesagt ist es der größte derartige Angriff auf das "RuNet", welches sozusagen das russische Segment des Internets beschreibt, das unabhängig vom weltweiten Internet funktioniert. Das RuNet wurde einst extra dafür aufgebaut, um eine landesweite Kommunikationsinfrastruktur im Falle eines Cyberangriffs eines ausländischen Gegners aufrechtzuerhalten, so Bleeping Computer.
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Die Quelle unterstrich zudem, wie schwierig es für Yandex ist, sich gegen den anhaltenden Angriff zur Wehr zu setzen. Laut Vedomosti stellt der Vorfall "eine Bedrohung für die Infrastruktur auf nationaler Ebene" dar. Daher gibt es aktuell auch kaum weiter Informationen, oder zumindest keine, die vom Unternehmen herausgegeben werden. Ein Sprecher von Yandex hat den DDoS-Angriff lediglich bestätigt. Bisher gibt es laut dem Unternehmenssprecher keine Auswirkungen auf die angebotenen Dienste oder auch den Zugriff auf Nutzerdaten.
Ein Sicherheitsforscher von Qrator Labs, der sich auf Netzwerksicherheit spezialisiert hat, bestätigte Wedomosti gegenüber die Vermutung, dass Yandex das Ziel eines neuen Botnetzes geworden ist. Die Quelle sitzt demnach im Baltikum.
Ein Angriff in "Rekordgröße"
Wie die russischsprachige Tageszeitung Vedomosti unter Berufung auf interne Quellen bei Yandex berichtet, begann der Angriff am Wochenende. Es gibt bisher nur wenige bestätigte Details über die Art des DDoS oder seine Größe, aber die russische Publikation sagt, dass Cloudflare Web-Infrastruktur-Sicherheitsunternehmen bestätigt eine "Rekordgröße des Cyberangriffs".Die Quelle unterstrich zudem, wie schwierig es für Yandex ist, sich gegen den anhaltenden Angriff zur Wehr zu setzen. Laut Vedomosti stellt der Vorfall "eine Bedrohung für die Infrastruktur auf nationaler Ebene" dar. Daher gibt es aktuell auch kaum weiter Informationen, oder zumindest keine, die vom Unternehmen herausgegeben werden. Ein Sprecher von Yandex hat den DDoS-Angriff lediglich bestätigt. Bisher gibt es laut dem Unternehmenssprecher keine Auswirkungen auf die angebotenen Dienste oder auch den Zugriff auf Nutzerdaten.
Ein Sicherheitsforscher von Qrator Labs, der sich auf Netzwerksicherheit spezialisiert hat, bestätigte Wedomosti gegenüber die Vermutung, dass Yandex das Ziel eines neuen Botnetzes geworden ist. Die Quelle sitzt demnach im Baltikum.
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Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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